#1  
Alt 16.04.2012, 15:09
r0bbek r0bbek ist offline
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Tuttle Beijing IV

moin

hat jemand diesen Lappen schon ausprobiert? Er soll recht weich und nur wenig klebrig sein, das Spielgefühl tendiert also in Richtung europ./jap. (hallo obachecka^^)

abseits der Werbeprosa schreiben 2 Shops:

Zitat:
Zitat von shop1
hardness: 36'

this is a soft rubber, not very tacky, different from old model Tuttle 1 2 3 which is tacky and hard,

it is recommend for European style looping , or usually backhand which usually play soft fast & controllable rubber
und

Zitat:
Zitat von shop2
Wow!!! This rubber is soft and it is amazingly fun to play with!!! A new line of rubber developed to be light weight and for offensive play, we hope you will enjoy it. This rubber characteristic is leaning more toward Jap/Euro speed, but with some control and stickiness of Chinese rubber. Very refreshing rubber to be playing with. Best of all, this rubber is light!
Interessanterweise gibt es "schon" 2 Video Reviews, nämlich http://www.youtube.com/watch?v=RB_dq...eature=related und http://www.youtube.com/watch?v=tCSr_yMPh7U

Die Reviews ähneln sich weitestgehend, außer in der jeweiligen Empfehlung, ob es sich beim Beijing 4 um einen VH oder RH Belag handelt. Letztlich wohl Geschmackssache, aber wenn er wirklich (für chinesische Verhältnisse) so weich ist, dann würde ich auch für Rückhand plädieren.

Ich werde das Ding jedenfalls bei nächster Gelegenheit ausprobieren.
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  #2  
Alt 16.04.2012, 15:28
andichen andichen ist offline
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AW: Tuttle Beijing IV 4

Au ja, der sieht wirklich recht vielversprechend aus, vor allem auch, weil er relativ leicht und von den Eigenschaften her ausgewogen sein soll. Wenn der hält, was er verspricht, sind die 18-19€ auf jeden Fall gerechtfertigt. Für die RH ist der auf jeden Fall was, für die VH könnte man dann ja den härteren 2er oder 3er nehmen... Der kommt auch auf meine Testliste...
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  #3  
Alt 16.04.2012, 22:53
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woody66 woody66 ist offline
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AW: Tuttle Beijing IV 4

Hallo,

ich hatte den Beijing 2 und 3 früher mal gespielt und möchte die anfängliche Euphorie daher etwas dämpfen. Diese spielten sich wegen dem unelastischen Obergommi typich Chinesisch. Für einen Offensivbelag fehlte es hier eindeutig sowohl an Tempo als auch an Sicherheit. Gegenüber ESN Tensoren sind diese schnarchlangsam. Zu beachten ist auch, dass aus den Beijings mit weichem Schwamm, wie bei allen weichen Chinesen, kein Spin herauszuholen ist. Spinreiche Schläge gelingen nur mit sehr harten, und damit auch sehr schweren Schwämmen. Wegen der Langsamkeit gehen Offensivschläge mit den Beijings nur mit einem enorm langen und kraftvollen Armzug. Ist das Werkstuning dann sehr rasch nach 2 bis 3 Wochen verflogen, werden diese Ambitionen dann nochmals erschwert. Die Beijings sind allerdings für Spieler, welche auf eine sichere Rückhand setzen durchaus zu gebrauchen. Die roten Exemplare spielen sich ähnlich wie europäische Klassiker. Von Internetshops produzierte Werbevideos oder die "märchenhaften" Belagbeschreibungen des Internethändlers muss man daher immer als das sehen, was Sie sind. Verkaufsfördernd.
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  #4  
Alt 16.04.2012, 23:27
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AW: Tuttle Beijing IV 4

zunächst mal Danke für deine Meinung, aber weitergebracht hat sie uns leider nicht, da du den Beijing 4 ja auch nicht gespielt hast. Und die Behauptung, dass der 4er (zumindest was die Härte und Klebrigkeit angeht) nicht viel mit seinen "Vorgängern" gemein hat, steht weiterhin im Raum.

Hast du dir die Videos überhaupt angesehen? Das erste ist von einer Privatperson und das zweite hat mit einem Werbevideo (vergleiche mal mit den Andro Rasant Videos) auch nicht viel zu tun, jedenfalls hören sich die Eindrücke von Brian Pace für mich schlüssig an.
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  #5  
Alt 05.05.2013, 21:38
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AW: Tuttle Beijing IV

mal ein update meinerseits, da ja hier keine sau was schreibt

Die Aussage von woody66 "Die Beijings sind allerdings für Spieler, welche auf eine sichere Rückhand setzen durchaus zu gebrauchen." trifft es nach meinem ersten Eindruck ganz gut.

Der Belag ist relativ unscheinbar, fast schon langweilig. Außerordentlich viel Spin kommt nicht raus, aber zum mitspielen eignet er sich. Habe ihn jedoch bisher nur 1mal gespielt, vielleicht entwickelt er sich noch. Allerdings brauche ich auf der Rückhand keinen Belag mit dem ich Endschläge spiele, von daher könnte es passen.
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  #6  
Alt 11.05.2017, 22:12
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AW: Tuttle Beijing IV

Ganz schön alter Thread, allerdings auch keine Neuentwicklung mehr, der Beijing IV. Aufgrund der wenigen Informationen, die ich im Netz ausmachen konnte, hab ich mir den mal geordert. Ich habe nämlich mal vor langer Zeit einen speziellen Palio CJ8000 mit einem separat verkauften 35° - Schwamm (der fühlte sich auch wirklich so weich, vielleicht sogar noch weicher an) bekommen, wenn auch in 1,8mm. Auch das CJ8000 OG (logischerweise auch separat erworben, Typ A) war wahnsinnnig weich, elastisch und dauerhaft klebrig, obwohl er rot war (das OG hatte eigentlich kaum Ähnlichkeit mit CJ8000 OGs, die man schon mit Schwamm verklebt bekommen konnte.)
Jedenfalls habe ich mit dem Belag die erfolgreichsten Runden meines Lebens gespielt und mag seitdem weiche, klebrige und elastische Beläge auf der RH. Darum also mal den Beijing IV, denn ich las, er sei so leicht und OG und Schwamm seien so weich, bei leichter Klebrigkeit.
Nun, das OG ist schön weich und auch recht elastisch, aber der Schwamm ist etwa so im Bereich 40° würde ich sagen. Das ist schon weich, aber ich hatte noch was weicheres erwartet. Das OG ist schön leicht klebrig, ich hoffe, dass das über die Zeit anhält. Die größte Enttäuschung ist allerdings das Gewicht. Ich weiß nicht, wer da auf die Idee kommt, das sei ein Leichtgewicht. Mein Belag wiegt geschnitten 50 g. Vielleicht habe ich aber tatsächlich einen vergleichsweise eher harten und somit schweren Schwamm. Sobald ich ihn getestet habe, alles Weitere.
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  #7  
Alt 19.05.2017, 19:36
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AW: Tuttle Beijing IV

Der Tuttle Beijing IV (rot, 2,2mm) ist nun einmal für ca. 2 Stunden getestet. Die leichte Klebrigkeit (man kann einen Ball kurz anheben) besteht noch, das ist schonmal gut. Sie ist auch nicht so ausgeprägt, dass sie beim Spiel merklich bremsen würde. Trotzdem ist der Belag ganz schön langsam. Der CTT Nat. Hero ist schon recht langsam. Der Beijing IV ist nochmal ein Stück langsamer und somit im Topspin nicht sonderlich überraschend. Leider macht er das auch nicht durch überragende Spinentwicklung wett, so dass er in der Summe etwas harmlos daherkommt.
Allerdings ist er tatsächlich super kontrollierbar, er verzeiht so einiges an fehlender Winkelstellung des Blattes. Insofern ist der passive Hinhalteblock eine Paradedisziplin vom Beijing IV. Die Schnittentwicklung beim AS oder Schupf ist OK, leicht überdurchschnittlich würde ich sagen, aber nicht wirklich giftig. Durch das weiche, relativ elastische OG entwickelt der Belag einen gewissen Katapulteffekt, der größer ist als beim CTT NH, was allerdings auch nicht schwer ist. Ist mir bei der AS-Annahme und dem Schupfspiel aufgefallen. Da kann man aber auch viel flippen statt zu schupfen, ich glaube das ist etwas, was man mit dem Beijing IV ausbauen kann, wenn man daran arbeiten möchte.
Natürlich ist 2,2mm eine Hausnummer, die sich im Gewicht bemerkbar macht. Die 50g machen bei mir ungefähr +5g im Vergleich zu meinen sonstigen Belägen aus, die mir merklich missfallen. Die VH wurde dadurch zwar druckvoller, aber so richtig gewöhnen konnte ich mich an das Ganze bisher nicht so.
Man kann damit sauber, spinnig und sicher eröffnen, allerdings ist das auch eine relativ sichere Geschichte für den Gegner, weil so langsam. Wenn man eine gute Platzierung dem Tempo vorzieht, ist man mit dem Beijing IV gut beraten, man kann damit den Ball ganz großartig im Spiel halten und verteilen durchaus auch mit endlosen RH-Topspins. Blocken und Kontern sind ebenfalls eine sichere Sache und somit taugt der Belag durchaus für das Spielsystem, den Ball im Spiel zu halten und auf Fehler des Gegners zu warten, zumindest auf der RH. Es spricht ja nichts dagegen, mit RH vorzubereiten und dann mit der VH abzuschließen. Definitiv ein Belag für die sichere Eröffnung, also eine Option für Spieler, die Schwierigkeiten haben, auf der RH aus dem Schupfspiel rauszukommen, die sich also zu leicht im Schupfspiel festnageln lassen. Ich könnte mir denken, dass der Beijing IV auch mit unsauberer oder relativ individueller Technik gut zur Eröffnung taugt. Und in dem Bereich, ich würde mal sagen, so 1500 oder weniger, reicht meist auch schon ein langsamerer Eröffnungstopspin mit der RH, insbesondere wenn er gut platziert ist.
Aus der Halbdistanz macht der Ball durch das geringere Tempo und guten Spin ordentlich Bogen, was manchem Gegner recht unangenehm werden kann, aber man wird bestimmt auch auf Spieler treffen, die solche Tops einfach abschießen.
In der Summe ist der Beijing IV nur im passiven Spiel am Tisch und der Spieleröffnung dem CTT N. Hero etwas überlegen, in allen anderen Bereichen finde ich den Hero besser. Und wer einen eher langsameren Topspinbelag für alle Lagen auf der RH sucht, ist mit dem KTL oder LKT XP pro oder XT pro auch besser dran. Die sind beide viel leichter, weicher und - zumindest für RH-Topspins - unfassbar fehlerverzeihend.
Es bestätigt sich also das Bild, dass der Beijing IV nirgendwo wirklich Spitze ist, aber ich halte ihn für einen guten Belag für schwächere Spieler, die mit der RH durch sichere Eröffnung dem Schupfspiel entkommen wollen, den Ball gut im Spiel halten wollen und ihre Punkte eher durch gute Platzierungen also durch Tempo machen.

Gruß
Bow
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