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Eigenbau Testberichte Hier werden Testberichte von den gebauten Hölzern verfasst.

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  #261  
Alt 07.11.2017, 10:20
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masl83 masl83 ist offline
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Naja, der Plaxon 450 hat ja keinen harten Schwamm, der Belag ansich ist Medium. Da ich den auf der RH spiele, kann ich es aber auch nur bedingt sagen, hier kann ich einfach bei weitem nicht so hart schlagen wie auf der VH. Ich hatte mich nach 2-3 Jahren von Chinabelägen auf der RH verabschiedet, und damit auch von richtig harten Belägen, da ich diese nicht zum funktionieren gebracht habe, dafür ist mein Handgelenk zu lahm

Prinzipiell finde ich aber solche Beläge in Kombination mit Plastik für die RH sehr interessant, zumindest wenn man eben nicht das super schnelle Handgelenk hat. Ich bekomme damit deutlich mehr Spin in den Ball und hab somit endlich meinen RH Topspin gefunden, den ich immer besser und zuverlässiger spielen kann.
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  #262  
Alt 07.11.2017, 12:26
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Zitat:
Zitat von masl83 Beitrag anzeigen
Naja, der Plaxon 450 hat ja keinen harten Schwamm, der Belag ansich ist Medium.
Nee, aber müsste sich auch weicher spielen als 45 Grad? Du hast ja auf der anderen Seite einen anderen 45 Grad Belag zum Vergleich.
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  #263  
Alt 07.11.2017, 12:50
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masl83 masl83 ist offline
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Klar, viel weicher...
Der Rasant Grip ist eher hart für 45°, der Plaxon weich. Aber ist ja auch nur die Schwammangabe.

Aber das Thema sind ja Beläge, die eher um die 50-55° liegen.
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  #264  
Alt 07.11.2017, 14:49
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das_gesäß das_gesäß ist offline
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes

Eigentlich kann das so kaum berechnet werden da du die Fläche nicht kennst, und auch nicht die Dichte und Menge des Klebers.

Ich lasse mein Abachi schwer selektieren und habe daher relativ schweres Abachi. Aus dem Datenblatt des Herstellers des Ebony geht eine Vergleichsweise geringe Dichte hervor. Die Furnierstärke zwischen Abachi und Ebony variiert in diesem Sinne recht stark. Abachi ist um Faktor 1.5 dicker als Ebony. Darüber hinaus gibt es noch meine gängigen Tolleranzen wo ein leichtes Holz mal 2gr. leichter und ein schweres Holz mal 2gr. schwerer sein kann.

In der Summe aller kommt das mit ~2gr mehr oder schon ungefähr hin.
Ergänzend als Hinweis: Abachi saugt viel Kleber auf. Ebony fast nichts.

Geändert von das_gesäß (07.11.2017 um 16:52 Uhr).
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  #265  
Alt 07.11.2017, 17:27
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes

Zitat:
Zitat von das_gesäß Beitrag anzeigen
Eigentlich kann das so kaum berechnet werden da du die Fläche nicht kennst, und auch nicht die Dichte und Menge des Klebers.
Blattgröße 156x156mm, die Fläche lässt sich dadurch recht genau schätzen.Und da beide Hölzer gleich groß sind, macht eine kleine Abweichung so gut wie nix aus.
Die Klebermenge sollte möglichst gleich sein, um den Vergleich nicht zu verfälschen.

Zitat:
Zitat von das_gesäß Beitrag anzeigen
Ich lasse mein Abachi schwer selektieren und habe daher relativ schweres Abachi. Aus dem Datenblatt des Herstellers des Ebony geht eine Vergleichsweise geringe Dichte hervor.
Wie hoch liegen die jeweiligen Dichten? Macht ein Vergleichstest nicht nur dann Sinn, wenn beide Holzarten in etwa durchschnittlich schwer sind?

Zitat:
Zitat von das_gesäß Beitrag anzeigen
Abachi ist um Faktor 1.5 dicker als Ebony.
0,55 mm ist um Faktor 1,22 größer als 0,45mm, das hab ich bei der Berechnung jedoch berücksichtigt.

Zitat:
Zitat von das_gesäß Beitrag anzeigen
Ergänzend als Hinweis: Abachi saugt viel Kleber auf. Ebony fast nichts.
Wenn man die Furniere mit Kleber vollsaugen lässt, oder aber Furniere verwendet, welche bereits mit Kleber durchtränkt sind (Fineline), bekommt man - wie oben bereits erwähnt -ein verfälschtes Ergebnis.
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  #266  
Alt 07.11.2017, 18:15
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das_gesäß das_gesäß ist offline
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes

Ich habe eben nochmal nachgemessen. Abachi ist 50 µ dicker und Ebony 50 µ dünner. Weitere Abweichungen kommen durch Kernfurniere. Richtwert 3,5 mm. Diese können schon mal um +- 0,1 mm schwanken. Je Holz wurden 50 g Kleber genutzt. Abachi saugt sich voll, Ebony nimmt sehr wenig auf und verdrängt den Überschuss nach außen.

Niemand wirft irgendjmd. vor, sich Furniere vollsaugen zu lassen?
Es ist einfach praxisnah, dass Kleber auf Furniere aufgetragen und aufgeschichtet wird. Da fängt's an und dort endet's. Wer will, dass sich keines der Furniere vollsaugt, muss die Furniere versiegeln. Aber auch so versiegeln dass die Sealschicht oberflächlich ist und nicht vollends ins Furnier gesaugt wird. Hab ich auch schon getestet und funktioniert sehr gut. Und es gibt auch Unterschiede ...
Das macht niemand in der "industriellen Fertigung. Die Furniere sind roh und werden nach Benetzen des Klebers aufgeschichtet. Würde ich diesen Aufwand betreiben und wie nötig versiegeln, hätte man zwischen Ebony und Abachi einen Vergleich, der naturgemäß ausprägter ist.
Aber das nützt niemandem von euch da draußen, da die Stangenhölzer nicht wie die Hölzer der Selbstbauer produziert werden. Das Ergebnis dieser Testreihe, so wie du sie dir zu wünschen scheinst, ist mit den typischen Hölzern, die frei zu kaufen sind, nicht zu vergleichen.

Ich würde mir zur Abwechslung mal Wunderkerzen wünschen ...

Ich sag's mal verständlicher. Wer einen weichen Touch mag, der muss auf dicke weiche Deckfurniere setzen. Weiche Furniere saugen sich voll und aus weich wird medium. Harte Furniere werden härter.
Will man "unverfälschtes" weiches Spielgefühl, muss man Hölzer mit 1,5-2 mm Deckfurnierstärke wählen. Davon gibt's so viele aber auch nicht. Megaspin und Extremspin gehören jedoch dazu. Bei dünnen Furnieren gibt's das so nicht, da - wie gesagt - das Furnier sich mit Kleber vollsaugt.

Geändert von Hansi Blocker (09.11.2017 um 00:14 Uhr).
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  #267  
Alt 09.11.2017, 13:42
Cogito Cogito ist offline
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes

Zitat:
Zitat von das_gesäß Beitrag anzeigen
... Wer will, dass sich keines der Furniere vollsaugt, muss die Furniere versiegeln. Aber auch so versiegeln dass die Sealschicht oberflächlich ist und nicht vollends ins Furnier gesaugt wird....
Was kann passieren, wenn eine dünne Schicht einem Pressdruck ausgesetzt wrid ? Vor allem wenn die Schicht sehr dünn ist, was sie ja auch sein sollte, und sich zwischen zwei Flächen mit ausgeprägten Rauhtiefen/-spitzen befindet.

Was mich noch stört, ist die allenthalben vorgetragene Korrelation von Höhe der Eigenfrequenz mit Härte. Das hat erstmal wenig miteinander zu tun. Nimm ein fettes 1ply Hinoki. Das ist superschnell, dürfte also eine hohe Eigenfrequenz haben und 0,00 Härte. Auch gibt es Hölzer <1000 Hz, die ausgesprochen hart sind.
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Immer schön eklig spielen !
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  #268  
Alt 09.11.2017, 22:56
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das_gesäß das_gesäß ist offline
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes

Hm,
bei einem mittelharten Werkstoff wie Zypresse von 0 Härte zu sprechen ist schon mutig.

Sicher ist, mit steigender Blattstärke fällt die Elastizität. Wobei man auch dicke Hölzer elastisch bauen kann, aber auch umgekehrt. Dünne Hölzer biegesteif.

Der Touch hat nichts mit der Flexibilität zu tun. Der Touch ist aber eine Eigenschaft am Holz, die man nicht so stark spürt wie 10 g mehr oder weniger Gewicht oder 1 mm mehr oder weniger Blattstärke.

Hast du eigentlich auch mal etwas Gutes über meine Tätigkeiten?

Geändert von Hansi Blocker (10.11.2017 um 15:45 Uhr).
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  #269  
Alt 14.11.2017, 20:29
Hurz67 Hurz67 ist offline
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes

Ich kann der These 'Furnier saugt sich voll' nur bedingt zustimmen, dies mag für Epoxy passen und auch für Balsaholz....aber wenn sich Zum Bsp. ein Deckfurnier vollsaugt, so ist das m.E. ein Baufehler, das kann man nämlich als hässliche Flecken sehen. Sorgfältig laminierte Furniere nehmen keinen Kleber auf, weil einfach nicht genug Kleber dafür vorhanden ist, um sich vollzusaugen. Wie ich immer sage "gerade soviel das es eben noch feucht ist'.
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  #270  
Alt 14.11.2017, 23:21
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das_gesäß das_gesäß ist offline
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Hi,
ich habe heute erstmals testen können.

Topenergy hart: Spielt sich gut, unterm Strich aber nur was fürn Tisch. Ist grenzwertig langsam. Spin ist gut.

Sword Maze: relativ unkatapultig wenig Spin,

Target 40+: relativ unkatapultig wenig Spin.

Friendschip Faster: Relativ unkatapultig aber spinnig

Sword Break nur kurtz getestet. Fühlt sich gut an. Muss ich beim nächsten mal mehr testen.

gekauft habe ich noch:
Friendship 729 Super FX Orange schwamm
CTT Strike
Giant Dragon Superspin G3

Grundsätzlich kann man sagen:
Wenn der Topenergy Hart nicht so Bretthart wäre, und ein bisschen mehr Katapult hätte, wäre das ideal. Alle bisher getesteten Beläge rutschten nicht durch. Der Topenergy hat sogar Vorspannung und einen gewohnt hohen Ballabsprung. die anderen eher mäßig bis flach. Spielt man nur am Tisch, ist der Belag super. Speziell beim Konter und Schuss.

Mit normalen Hölzern kannst da aber kein Kraut gewinnen. Das Holz muss zwingend einen hohen Ballabsprung haben und voll in Kategorie Off+ ansässig sein. Ich betrachte das Unterfangen nicht für ganz unmöglich. Die hohen 95gr des Holzes haben nur minimal gestört. Das Holz ist nicht zu sehr kopflastig obwohl die Beläge mit 2.0mm recht dick waren.
Mit etwas verkleinerten Schlägerblatt kann man insgesamt nochmal locker 8-12gr raus holen. Dann liegt man in einen durchaus guten Bereich.

Ich habe überwiegend mit Topenergy gespielt. Fazit: Speziell unterschnittbälle haben eine neue Qualität erreicht. Aufschläge gehen deutlich kürzer, Kurz/kurz geht deutlich einfache, und der harte Flip geht auch. Alles Vorteile für einen relativ schwachen Katapult. Abstriche macht man aus der Halbdistanz und zu spät gespielte Bälle. Da hilft bei Tensoren der Katapult. Nach den Chinabelagtests vergleiche ich das Holz mal mit den W. Schlager Carbon. Mal gucken obs Tempomäßig mithalten kann.

Gruß Marc
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