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Alt 20.05.2018, 21:22
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AW: Tischtennisspieler hören wegen der neuen Bälle auf

Denke auch das die plastikbälle jeder Typ für sich schon berechenbar abspringt.
Eier kann man vorher aussortieren.
Beim spielen öfter mal kontrollieren ob da risse oder streifen von kantentreffern sind usw. Und dann ggf austauschen.

Also etwas mehr Sorgfalt u d Aufwand als beim z aber machbar.

Z ball aussen vor da es den in einem Jahr nicht mehr offiziell gibt.

Richtig ist natürlich immer noch das Problem drr unterschiedlichen absprünge bei den diversen Bällen.

TT Technik lebt von Automatismen... Man hat keine Zeit nachzudenken beim Schlag wo man den ball wie treffen muss. Deswegen ist eine Umstellung schwierig, da man die Bewegung mit dem eigenen trainibgsball automatisiert hat. Da kann man nicht plötzlich besonders unter wettkampfdruck, drauf achten das man den ball x den man sonst nicht spielt nen tick eher später höher tiefer treffen muss mit leicht anderem schlägerwinkel usw.
Da kommt es dann zwangsläufig zu "leichten" Fehlern die einem mit dem eigenen ball nicht so oft passieren würden.

Das ist einfach Fakt.
Und anders als die Profis die immer ne Woche Zeit haben und viel häufiger trainieren, kann sich ein Basis Spieler da auch nicht entsprechend jede Woche umstellen.
Zumal auch ein ständiges trainieren mit verschiedenen Bällen auch der automatisation der schläge nicht förderlich ist...
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Zitat: Kriegela

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  #352  
Alt Gestern, 09:50
radeberger radeberger ist gerade online
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Zitat:
Zitat von -crea- Beitrag anzeigen
Denke auch @radeberger du bist da auf dem Holzweg...

Das unberechenbare Verhalten bezog sich auf den Mischbetrieb bzw. Wechsel zwischen den Ball-typen.
Es geht mir wie gesagt, nicht um Berechenbarkeit, weil unser Gehirn rechnet die Ballflugbahn nicht aus, sondern ermittelt sie aus der Summe seiner Erfahrungen ... die man durch Training verstärkt.

Es speichert sozusagen alle Lösungen, des gespielten Balls ab und macht dann beim Schlagen eine relativ exakte Vorhersage wo der Ball ist, deshalb können die gute Spieler den Ball fast blind schlagen, weil alles einstudierte Bewegungsabläufe sind.

Das funktioniert um so besser, je mehr die Lösungsvielfalt eingeschränkt ist, der Lerneffekt wird dadurch verstärkt, mit einem Spiel ohne Spin, wo ein Einfallswinkel, gleich Ausfallswinkel ist, ist es wohl am einfachsten zu erlernen.
Man hat als Variantionen nur den Winkel, die Position und die Geschwindigkeit des Balles. Ansonsten kommt bei guten Spielern noch die Rotation dazu, dieser zusätzliche Freiheitsgard erhöht die Lösungsvielvalt noch ein mal .... schwieriger zu erlernen.

Was ist beim Plastikball nun anders, meiner Meinung nach verhält sich der abnormal durch die Rauigkeit, wenn man versucht Spin in den Ball zu bringen, er verliert ihn beim Aufkommen auf der Platte, springt dadurch in extremen Winkeln auf der Platte ab, oder vom Schläger. Meiner Meinung nach verliert er dadurch auch extrem an Geschwindigkeit, was dazu führt das man dem Ball entgegen Schlagen muss ... Boll sagt man muss mehr in den Ball rein gehen, es ist schwerer geworden den Ball tagential zu treffen.

Kurz um die Lösungsvielfalt ist bezüglich des Balls und dem Rotationsspiel noch größer geworden, das erfordert im Spiel abrupte Anpassungen an den Ball, man muss ihn genau beobachten, ist er tot wie springt er ab .... die Vorhersagewahrscheinlichkeit und damit der Trainigseffekt hat abgenommen ... es ist ein Reaktionsspiel notwendig ... trainieren kann man nur was vorhersehbar ist.

Ständig den Ball hinterher zu hetzen, ist mir persönlich nach einem 8 Stundenarbeitstag plus eine Stunde Autofahrt zu nervig.

Mir ist es jedenfalls nicht gelungen mein Spiel, an den rauen DHS Ball anzupassen, es gab immer wieder Situationen, wo der Ball unvorhergesehen abgesprungen ist und das hat mich mit der Zeit frustriert.

Bälle polieren mit Stahlwolle hat dann geholfen, aber das erwarte ich einfach von den Herstellern. Einige neuere Bälle wie der Sanwei waren auch ok, die haben zwar nicht ganz soviel Spin angenommen, aber man hat wenigstens keine Luftlöcher mehr geschlagen

Jedenfalls meine Erfahrung nach 1 Saison Donic P40+ ***.
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  #353  
Alt Gestern, 09:57
radeberger radeberger ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Fastest115 Beitrag anzeigen
TT Technik lebt von Automatismen... Man hat keine Zeit nachzudenken beim Schlag wo man den ball wie treffen muss.
So schauts aus.
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  #354  
Alt Gestern, 10:39
radeberger radeberger ist gerade online
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Zitat von Benjy Beitrag anzeigen
Noch nie erlebt? Noch nie in unteren Spielklassen unterwegs gewesen, also wirklich ganz unten? Da gibt es haufenweise Spieler, die auf ALLES einfach mit der RH schupfen. Das können die auch ganz gut, immer viel Schnitt, Höhe relativ egal. RH Konter/Topspin?
Also bitte ich spiele selbst Holzklasse (3.KL) aber jemanden der nur mit der Rückhand geschupft hat habe ich bisher noch nicht getroffen ... auch wenn da viele TT Vetranen eins sehr konstantes Händchen haben, wenn es ums Schupfen geht.

Da muss man sich schon, was einfallen lassen, um die aus der Reserve zu locken, das meine ich ja mit keine Angriffsmöglichkeiten trainiert.

Zitat:
Zitat von Benjy Beitrag anzeigen
Haben die noch nie gehört. So Leute sind aber Gift für Einsteiger, denen man ein allgemeines Schlagrepertoir beibringt. Natürlich können die auch schupfen, aber auf so etwas trainiert man normal nicht hin. Diese "Gegner" haben auch keinerlei Chance gegen einen zu gewinnen, der halbwegs Tischtennis kann (so ab 2. Kreisliga z.B.), aber die Einsteiger können sie ordentlich demotivieren...
Also wer keinen Schupfduell gewinnen kann, ob er nun mitmacht oder den Ball anzieht, ist noch nicht reif, um im TT zu gewinnen ... ging mir auch am Anfang so, aber da muss man durch. Sicherlich ist es frustrierend wenn man verliert

TT ist ein Kampfsport, man muss dem Gegner seine Schwächen herausfinden, den Gegner lesen und dann seine Chancen optimieren, auch ein bisschen Finesse zeigen ... selbstverständlich muss man auch die nötigen körperlichen und technischen Vorausetzungen und Motivation dazu mitbringen.

Ich mach auch den ein oder anderen Jugenspieler platt, wenn er sich dumm anstellt. Ich spiele meistens auch sehr viel Unterschnitt, die Jungspunde (2 Spielklasse höher) versuchen dann immer anzuziehen, meistens 50% im Netz, weil es muss ja gleich auf die Angabe sein. Wenn es dann gelingt, legen sie nen super Topspin hin und stellen fest, das ich ein BAD BLOCKER bin, hartes Holz katapultiger Belag. Anziehen hab ich selbst so meine Probleme, deshalb ist mir ganz recht wenn es der Gegenüber macht, dann gibts auch Keule.

Zitat:
Zitat von Benjy Beitrag anzeigen
Das alles wird es auch mit dem P-Ball weiter so geben, aber es wird deutlich abgemildert.
Dafür gehen meiner Meinung nach der Spass am Ball und die Variationsmöglichkeiten verloren, der Sport wird dadurch auch langweilig .... war spielen die die damit nicht klar kommen nicht Badminton, da können sie hin und her klopfen wie sie wollen.

Meiner Meinung nach wird das auch nicht mehr Spieler bringen, mal davon abgesehen, das man mit dem rauen Plastikball ohne Spin nur noch nen schnellen Noppenbelag braucht .... muss ich mir noch mal konfigurieren

Zitat:
Zitat von Benjy Beitrag anzeigen
Zur Thematik, dass die Bälle nicht nachvollziehbar wären: Du schreibst, sie bleiben einfach stehen und man schlägt Luftlöcher. Jetzt stell dir mal vor, du hättest noch nie einen anderen Ball gespielt... und plötzlich gibt man dir einen C-Ball... da gäbe es auch jede Menge Luftlöcher, weil das Timing dann nicht stimmt.
So ist es eben nicht, jdenefalls nicht, wenn man versucht mit Rotation zu spielen, siehe meine anderen Beiträge, mit Doppelnoppe mag das stimmen.

Zitat:
Zitat von Benjy Beitrag anzeigen
Im Leben und in der Karriere sind wir alle bereit, ständig dazu zu lernen um nicht abgehängt zu werden... das trifft halt jetzt (für manche "leider") auch aufs TT zu.
Naja ich hab das ganze über eine Saison mit gemacht, in meinem Ex Verein haben sich, 16 von 24 Spieler QTTR mäßig verschlechtert, zwei Mannschaftn am Absteigen ... der Rest der Liga hat noch Zelluloid gespielt.

Und komischerweise haben wir zu Hause noch öfter die Hucke vollbekommen als auswärts, das sagt doch alles oder ?

Zitat:
Zitat von Benjy Beitrag anzeigen
Das Spiel verändert sich, und es verliert dabei nicht so viel von seiner Raffiniesse wie manche hier schreiben. Auch ein Waldner mit seiner Spielübersicht hätte mit dem P-Ball eine große Karriere hingelegt, da es gerade mit dem P-Ball vor allem um Platzierung geht...
Doch es verliert an Raffinesse .... große lange dünne Spieler kann man nicht ausplatzieren, die kann man höchstens mit Raffinesse oder mit brutaler Gewalt besiegen, beides geht, jedenfalls meine Erfahrung.
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  #355  
Alt Gestern, 22:53
-crea- -crea- ist offline
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Zitat von radeberger Beitrag anzeigen
Mir ist es jedenfalls nicht gelungen mein Spiel, an den rauen DHS Ball anzupassen, es gab immer wieder Situationen, wo der Ball unvorhergesehen abgesprungen ist und das hat mich mit der Zeit frustriert.
Gib dir doch etwas Zeit. Jetzt in der Spielpause mehrere Wochen, 6-10 Trainingseinheiten nur mit dem gleichen Plastik Ball trainieren.

Glaub mir die Heimspiele werden bald genauso routiniert gehen wie mit Z-Ball.

Nochmal mein Punkt, kondensiert: derselbe ball mit gleichem Impuls und derselben Rotation spring zu 100% identisch und damit berechenbar ab. Auch beim Plastik Ball gibt es nichts zufälliges.

Man kann sich nur verschätzen, weil man vom gewohnten Z-Ball kommt. Und sich daran in der Feinmotorik anzupassen brauch echt einige Zeit, das sind nicht paar Stunden oder Wochen, eher paar Monate, von 2x die Woche 2h Training ausgehend.

Zitat:
Bälle polieren mit Stahlwolle hat dann geholfen, aber das erwarte ich einfach von den Herstellern. Einige neuere Bälle wie der Sanwei waren auch ok, die haben zwar nicht ganz soviel Spin angenommen, aber man hat wenigstens keine Luftlöcher mehr geschlagen.
Dieses Problem mit den über-rauhen Bällen ist mir momentan der größte Dorn im Auge. Ich sehe auch keinen Grund dafür, Sanwei und Double Fish kriegen das doch auch gut hin genau wie beim Z-Ball, wieso versagen DHS, und gerade auch Nittaku Japan dabei? Das ist so schwer nachvollziehbar was das soll...

Wobei, das größte Ei von allen hat sich Butterfly gelegt. Bei Schlägermaterial absolut führend mit riesen Abstand vor jeder anderen Marke, aber die Bälle "Made in Germany" waren wohl so unterirdisch schlecht das die einfach niemand freiwillig spielen will. Und das die es nicht hinbekommen haben mit Hilfe all ihrer Profis und ihrer Forschungsabteilung usw. den Ball spielbar zu kriegen, das ist schon ne dolle Nummer!
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