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  #631  
Alt 14.01.2018, 12:06
Kyuss Kyuss ist gerade online
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Ja, vorallem den Vorständen !
__________________
Ej im-ta fey de-ja ee
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  #632  
Alt 14.01.2018, 15:37
Noppenzar Noppenzar ist gerade online
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
...auch wenn ich das parteienabhängig nicht unbedingt so stereotyp darstellen würde - in dem Fall ist es mir glatt mal egal - aber ja, da kann ich dir durchaus mal unterm Strich zustimmen

Parteipolitisches Geplänkel hat halt nicht bei jedem Thema Relevanz. Was alte Stasiakten betrifft, möchte ich gar nicht wissen, was da alles so an für die gerade Regierenden an unangenehm werden könnenden "aussortiert" wurde, bevor darin allgemein rumgestochert werden durfte. Der Kohl war nach der Wiedervereinigung immerhin noch ca 8 Jahre Kanzler

...und was den Thread hier betrifft...

DT ist ein Übel für die gesamte Welt. Keinem "ja, aber..." wird es gelingen können das zu relativieren. Der Mann entzweit nicht nur "sein" Amerika, sondern tritt viele hart erkämpfte und sinnvolle Errungenschaften mit Füßen. Zudem ist er gerade dabei ein großes Übel noch weiter auf die Spitze zu treiben. Reiche noch reicher zu machen, hat die Welt noch nie besser gemacht und wird es auch in Zukunft nicht. Dass er der anerkannten amerikanischen Wissenschaft, langsam aber sicher den Hahn abdreht kommt noch dazu.

Was den Mann betrifft, gibt es nun mal rein garnichts schön zu reden...
Er hat aber das Glück, dass die Wirtschaft gerade gut läuft.

Im Bezug auf das Soziale:

Ist Merkel besser? Oder Sculz mit seinem EU-Wahn?

Trump ist mMn. ein Narziss, das ist Merkel mMn. aber ebenso und war Schröder auch.

Keine Regierung im Kapitalismus macht Politik gegen die oberen 1%.

Das geht auch gar nicht.

Man will, dass die Wirtschaft läuft. Erreicht man das, dann hat man steigende Börsen und gute Dividenden.

Da 50% der Bevölkerung aber ein negatives Vermögen haben werden sie dort nie partizipieren.

Es hat auch weniger mit dem Geldsparen an sich zuvtun, sondern dass die Masse an Menschen kaum über nennenswerte Sachwerte verfügt.

Der Staat ist daran auch überhaupt nicht interessiert, weil ihm der finanziell unabhängige Bürger die größte Gefahr ist.

Stell dir vor, du hast ein Mehrfamilienhaus und dazu 50.000 Dividende im Jahr. Da können dich alle mal am Ar..., egal was komnt.

Egal ob Krupp oder Quandt, denen ging bisher jede Währungsreform am Ar... vorbei.

Hätte nun die Masse außerhalb der Arbeit ein sicheres Auskommen, dann würde der Staat doch kaum noch funktionieren. Wer würde da für 2.000 Netto in der Fabrik arbeiten?

Also muss der Staat die Masse zum Konsum anhalten und das Geld entsprechend verteilen. Allerdings nur soviel, dass es zu keinen sozialen Unruhen kommt.

Also hat man 0,1% absolute Elite mit Vermögen > 30 Mio, 10% ohne jedwede Sorgen und darunter 90%, die darauf angewiesen sind ihren Lebensunterhalt aus Arbeit zu bestreiten.

Solange es dieser Masse entsprechend gut geht funktioniert das System.

Ein kleines Beispiel dazu:

Im Grunde könnten in der Theorie 90% der Deutschen im Eigentum wohnen. Selbst ein Arbeiter kann sich eine kleine ETW in der Regel leisten.

Das ist aber nicht im Sinne der Politik, sprich der oberen 0,1%, da diese in der Regel über erhebliches Immobilienvermögen verfügen.

Auch den Banken gefiele das nicht. Also hält man entweder die Zinsen hoch oder den Wohnraum knapp. Im Moment haben wir letzteres.

Auch die Verbrauchssteuern wie zum Beispiel die MwSt. dienen dazu den Bürger klein zu halten.

Vermögende Unternehmer haben zum einen den Vorsteuerabzug, zum anderen übersteigen ihre Einnahmen aus Kapital die Steuerlast. Die Sparquote ist viel höher, die Konsumquote viel niedriger je höher die Einkünfte sind.

Aus diesem Grund wird bei Steuerdiskussionen auch immer über die Einkommensteuer verhandelt, die aber von allen Steuerarten für den Normalbürger am irrelevantesten ist.

Ein Arbeiter zahlt kaum Einkommensteuer, dafür aber neben den 20% Sozialabgaben noch einen Haufen Verbrauchssteuern und Abgaben.

Und um den Bogen zu Trump zu spannen:

In den USA ist dieses System, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, noch viel tiefer verwurzelt.

Die ganze Elite dort rekrutiert sich ja aus einer Handvoll Privatuniversitäten und aus der Hochfinanz.

Und so braucht man sich über "unlogische" Wahlergebnisse nicht zu wundern.

Wir hatten das hier über Jahrzehnte im Griff,, weil über sozialen Ausgleich der unteren Schichten jeder ein ordentliches Auskommen hatte.

Seit Schröder hat sich aber auch hier nach und nach der Wind gedreht. Die Briten hatten das schon 20 Jahre vorher mit Thatcher und später Blair.

Bei uns hat sich diese Spaltung nach Hartz schon angedeutet, wird aber durch die unmögliche Flüchtlingspolitik von Merkel aber nochmal verstärkt.

Die Union hat das erkannt und will jetzt zurückrudern. Dank des Deals mit Erdogan hat die AFD "nur" 13% erreicht. Die SPD hat es leider immer noch nicht verstanden.

Ohne den "Pakt mit dem Teufel" hätten wir hier jetzt schon 4-5 Mio Flüchtlinge, was sicher die AFD in Richtung 30-40% gebracht hätte.

Im Grunde sind wir also keinen Deut besser als die USA mit Trump oder GBR mit dem Brexit. Es läuft nur versteckter ab.

Die Ziele aber sind im Grunde dieselben.

Geändert von Noppenzar (14.01.2018 um 15:42 Uhr).
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  #633  
Alt 18.01.2018, 20:59
jimih1981 jimih1981 ist gerade online
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Trump ist ja so scheiße

http://www.zeit.de/wirtschaft/untern...stitionen-jobs

Klar macht er viel falsch wie jeder Politiker aber er versucht wenigstens dass umzusetzen wass er versprochen hat.

Im übrigen halte ich den Ansatz America First für richtig was eben nicht heißt dass man andere hassen muss und aufeinander einschlägt oder nicht mit anderen handelt es heißt nur dass die eigene Gemeinschaft vorgeht was außer in Deutschland in jedem anderem Land völlig normal ist. Make Germany great again and safe again. Die alte Trulla muss weg nur dumm der Schulz ist noch schlimmer da war ja die Wahl zwischen Trump und Clinton besser
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  #634  
Alt 18.01.2018, 21:16
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Zitat:
Zitat von jimih1981 Beitrag anzeigen
Trump ist ja so scheiße

http://www.zeit.de/wirtschaft/untern...stitionen-jobs

Klar macht er viel falsch wie jeder Politiker aber er versucht wenigstens dass umzusetzen wass er versprochen hat.
Hachja, Apple ist so selbstlos, edel und gut.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1188542.html

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  #635  
Alt 18.01.2018, 21:32
jimih1981 jimih1981 ist gerade online
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Nein sind sie nicht und darum geht es nicht. Sie profitieren davon aber eben nicht nur Apple darum geht und nicht darum dass man ständig die reichen basht und ihnen am besten noch mehr Geld abnimmt was aber niemand was bringt. Es bringt was wenn die Leute die wenig habe mehr habe und dazu braucht es eben positive Anreize für Unternehmen den so entstehen Arbeitsplätze.
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  #636  
Alt 18.01.2018, 22:24
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Zitat:
Zitat von jimih1981 Beitrag anzeigen
Nein sind sie nicht und darum geht es nicht. Sie profitieren davon aber eben nicht nur Apple darum geht und nicht darum dass man ständig die reichen basht und ihnen am besten noch mehr Geld abnimmt was aber niemand was bringt. Es bringt was wenn die Leute die wenig habe mehr habe und dazu braucht es eben positive Anreize für Unternehmen den so entstehen Arbeitsplätze.
Ganz grob gerechnet: Apple hat rd. 250 Mrd. im Ausland. Beim bisherigen Steuersatz von 35% hätten sie rd. 87 Mrd. abführen müssen. Jetzt führen sie 15,5% -> rd. 39 Mrd. ab, letzte Rate davon nach acht Jahren. Zusätzlich können Investitionen neuerdings sofort und vollständig von der Steuer abgezogen werden, im konkreten Fall macht das bei 30 Mrd. Investition wohl rd. 6 Mrd. aus.
In Summe also rund 54 Mrd. Mindereinnahmen für den Staat, dessen Oberhaupt und dem verpflichtet Trump ist.

Das ist jetzt zwar sicherlich kein Beweis dafür, dass DT, wie Du Dich ausdrücktest, "Scheiße" ist, taugt aber mit Sicherheit auch nicht als Gegenbeweis desselben.

Ob es klug ist, muss jeder für sich beurteilen. Die Meinung der Leute, die wenig haben, dürfte recht klar sein .
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  #637  
Alt 18.01.2018, 22:47
jimih1981 jimih1981 ist gerade online
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Doch es taugt schon dafür weil ohne eine gute Wirtschaft die Leute auch weniger Geld haben. Mal davon abgesehn dass ihm die Sicherheit der eigenen Leute wichtig ist und er nicht die ganze Welt retten will was man nicht kann. Negativ ist die Außenpolitik aber eben wegen Trump wird die mehr kritisiert.
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  #638  
Alt 19.01.2018, 00:06
Deserteur Deserteur ist offline
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Wenn Donald Trump die Sicherheit seiner Leute so wichtig wäre, würde er sich mal um ein gescheites Waffenrecht/Zulassung kümmern. Stattdessen schaut er weiterhin dabei zu, wie sich die Leute im eigenen Land mit (automatischen) Waffen beschießen und schüttelt weiterhin fröhlich mit der NRA die Hände. Also die Sicherheit der Leute scheint ihn nicht zu scheren.

Wer übrigens die Folgerung aufmacht
niedrige Steuern —> brummende Wirtschaft hat nach der Reagan-Ära wirklich nichts verstanden. Wer jetzt wieder daherkommt mit: „Die VWL/Ökonomie sagt“:
Wenn ein VWLer wirklich wüsste, wie der Markt funktioniert, wäre er der reichste Mann der Welt und nicht Warren Buffet oder Bill Gates.
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  #639  
Alt 19.01.2018, 01:05
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BlindesHuhn BlindesHuhn ist offline
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Zitat:
Zitat von jimih1981 Beitrag anzeigen
Doch es taugt schon dafür weil ohne eine gute Wirtschaft die Leute auch weniger Geld haben.
Es ist sicher richtig, dass ohne prosperierende Wirtschaft "die Leute" weniger Geld haben. "Gut" ist allerdings eher eine moralische Kategorie, jedoch passen "Moral" und "Wirtschaft" nur sehr selten zusammen.

Und nein, Dein Beispiel Apple taugt nicht dafür zu belegen, dass DT nicht "Scheiße", geschweige denn eine große Leuchte am Firnament der Wirtschaftsweisen und -propheten ist, siehe mein vorheriger Beitrag bezüglich Mindereinnahmen. Eigentlich beweist es nur, dass das Kapital mächtiger als die Politik ist. Und bei DT beides miteinander verklüngelt ist, Stichwort Eigennutz.

Zitat:
Zitat von jimih1981 Beitrag anzeigen
Mal davon abgesehn dass ihm die Sicherheit der eigenen Leute wichtig ist und er nicht die ganze Welt retten will was man nicht kann.
So isses. Wenn man davon ausgeht, dass "seine eigenen Leute" z.B. vor allem er, aber auch Ivanka , Jared und wie sie alle heißen sowie diverse Kumpel aus der 0,1%-Schicht sind ...
Dass er die Welt nicht retten will glaube ich nicht. Er arbeitet nur noch daran, zunächst einmal die Dimension der Scheibe zu erfassen

Im Übrigen glaube ich persönlich bis zum Beweis des Gegenteils daran, dass man die Welt retten kann. Allerdings wird das weder mir noch DT gelingen. Mir traue ich´s jedoch noch eher zu

Zitat:
Zitat von jimih1981 Beitrag anzeigen
Negativ ist die Außenpolitik aber eben wegen Trump wird die mehr kritisiert.
Du nennst das echt "Außenpolitik"?

Zitat:
Zitat von Deserteur Beitrag anzeigen
...
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  #640  
Alt 19.01.2018, 14:14
Matousek Matousek ist gerade online
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Zitat:
Zitat von Deserteur Beitrag anzeigen
Wenn Donald Trump die Sicherheit seiner Leute so wichtig wäre, würde er sich mal um ein gescheites Waffenrecht/Zulassung kümmern. Stattdessen schaut er weiterhin dabei zu, wie sich die Leute im eigenen Land mit (automatischen) Waffen beschießen und schüttelt weiterhin fröhlich mit der NRA die Hände. Also die Sicherheit der Leute scheint ihn nicht zu scheren.

Wer übrigens die Folgerung aufmacht
niedrige Steuern —> brummende Wirtschaft hat nach der Reagan-Ära wirklich nichts verstanden. Wer jetzt wieder daherkommt mit: „Die VWL/Ökonomie sagt“:
Wenn ein VWLer wirklich wüsste, wie der Markt funktioniert, wäre er der reichste Mann der Welt und nicht Warren Buffet oder Bill Gates.
Wobei im Haushalt wieder eine große Finanzierungslücke klafft. Die öffentliche Hand scheint anscheinend nur noch schwer finanzierbar zu sein. Ob die USA so ihre marode Infrastruktur wieder auf Vordermann bringt, ist an Hand von weiteren Steuersenkungen für die elitäre Finanzoberschicht, nur sehr schwer denkbar. Eine gute Infrastruktur gehört m.E. auch zum Wohlstand
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