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Spieler, Trainer und Mannschaften aus dem Profibereich Hier geht es um die Stars der Szene (Spieler, Trainer und Mannschaften aus dem Profibereich), denen hier einzelne Themen gewidmet sind, in denen diese aber auch selber "bloggen" können.

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  #581  
Alt 09.08.2017, 18:31
mithardemb mithardemb ist gerade online
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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)

Nehmen wir doch einfach zum Spaß mal an, dass Harimoto in seinem Interview hinsichtlich der Schule die Wahrheit gesagt hat und die Übersetzung ins Englische dem entspricht was Harimoto geantwortet hat.

"I go to middle school just like everyone else and I practice after school"
"I go to school in the morning, after school I practice for about 3-4 hours a day. I have dinner after and then I go to bed."

Das mischen wir mit der Information, dass die Schulbildung in Japan sehr umfangreich ist.

Damit sind 9h Training an einem Schultag nur möglich, wenn er nach Mitternacht ins Bett geht.
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  #582  
Alt 09.08.2017, 20:06
Großer Sport Großer Sport ist offline
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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)

Und warum kann er dann so schlecht Englisch wenn die Schulbildung so umfangreich sei? Ihr könnt nicht ernsthaft glauben, dass die 3 Stunden Training sich über den Zeitrahmen der vergangenen Monate bis Jahre beziehen kann? Ich glaub einigen geht es hier eher im eine persönliche Fehde gegen Turboblock (was ich auch bei manchen seiner Beiträgen nachvollziehen kann).

Geändert von Großer Sport (09.08.2017 um 20:10 Uhr).
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  #583  
Alt 09.08.2017, 20:16
Malte001 Malte001 ist offline
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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)

Wie wichtig ist die englische Sprache im japanischen Schulsystem? Wie gut spricht der durchschnittliche 14-jährige Deutsche englisch?
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  #584  
Alt 09.08.2017, 20:22
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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)

Ich bin jetzt in Japan nicht auf die Schule gegangen und denke, dass dort das Niveau vom Englisch Unterricht schon geringer ist als in Deutschland, schon allein wegen den Barrieren der zwei verschiedenen Alphabete. Dennoch denke ich, dass ein japanischer Mittelschüler in der Lage ist, ein doch einfach gestricktes Interview auf Englisch führen zu können?
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  #585  
Alt 09.08.2017, 21:02
Icemanspirit Icemanspirit ist offline
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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)

Ich bin mit dem Japanischen Schulsystem jetzt nicht zu 100% vertraut kenne jedoch das Japanische Unisystem sehr gut, habe auch mehrere Freunde von dort und war auch letztes Jahr dort.

Die oben angesprochene Barriere der zwei Alphabete ist schon richtig und zudem liegt der Fokus in Japan auch nicht unbedingt auf dem Englischunterricht. Dort wird der Fokus eher auf andere Faecher gelegt..
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  #586  
Alt 09.08.2017, 21:27
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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)

Die Japaner können im Allgemeinen recht gut Englisch - nur halt nicht sprechen, da es so im Unterricht nicht gelehrt wird. Verstehen, Lesen und Schreiben ist aber kein Problem.

Informationen zu Schule und Training hatte ich bereits vorher gepostet, auch wenn manche es jetzt immer noch nicht wahr haben wollen.
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  #587  
Alt 09.08.2017, 21:40
mithardemb mithardemb ist gerade online
Schlautuer
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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)

https://de.wikipedia.org/wiki/Fremds...ulen_in_Japan:

Zitat:
Obwohl im öffentlichen japanischen Schulsystem Englisch ein Teil des Lehrplans ist, liegt der Schwerpunkt meist ausschließlich in der englischen Grammatik
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  #588  
Alt 12.08.2017, 20:44
SpinnyTop78 SpinnyTop78 ist offline
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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)

ich lass das mal hier. Da sieht man etwas über das Umfeld und die Trainingsbedingungen von Harimoto. Der Rest vom Video ist eher nebensächlich, da aus meiner Sicht nicht vergleichbar.


Geändert von SpinnyTop78 (12.08.2017 um 22:45 Uhr).
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  #589  
Alt 12.08.2017, 22:36
Deserteur Deserteur ist gerade online
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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)

Bin mir zwar nicht ganz sicher, inwiefern Ma Long und Harimoto vergleichbar sind (- spielen in meinen Augen einen anderen Stil -), aber das eine Statement in dem Video kann ich nur unterstreichen: Qualität >> Quantität des Trainings.
Wenn der Vater ein sehr guter Coach ist und das Training mit 3-4 Jahren beginnt, finde ich Harimotos raschen Aufstieg erklärbar. Ich denke auch, dass der Plastikball und die Rückhandbanane es etwas leichter gemacht haben, da Auf- und Rückschlag nicht mehr so kompliziert ist wie vorher. Kurzes gestocher über dem Tisch ala Ma Lin gibt es heute nur noch selten.
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  #590  
Alt 13.08.2017, 10:51
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Armendariz Armendariz ist gerade online
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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)

Vor 3-5 Jahren noch hätte ich dir zugestimmt. Aber heute ist es doch vielmehr so, dass wieder viel kurz-kurz gespielt wird (schau dir nur das letzte WM-Finale an). Der Angriff auf die RH-Banane ist schon wieder so stark geworden (durch weniger Schnitt aufgrund des Plastikballs?), dass sich ein blindes Bananenspiel schnell zum eigenen Nachteil entwickeln kann.

Zitat:
July 10, 2017 - Learn Control First on Receive
Tuesday, July 11, 2017
by: Larry Hodges

In this age of the banana flip, where no serve is so low or spinny that it can't be attacked, players often neglect to learn the most important part about receive - ball control. This means the ability to read the serve and return it consistently anywhere on the table without trying to kill it.

Instead, many players blindly attack every serve, often erratically. This is generally the right thing to do against deep serves as long as the attacks are consistent and well-placed loops (or for some, drives), not just loop kills. But against short serves, where you can both rush, angle, and short-ball your opponent, many players jump right to the banana flip, attacking everything like the world-class players often do. (Though world-class players don't attack every short serve - they still push short and even long as a variation.) Attacking the serve may seem the "cool" thing to do, but doing it every time makes you predictable as well as erratic, since you do it even against serves that are difficult to attack, but easy to return effectively in other ways.

For example, if a server mixes his serves up very well, and occasionally throws a very heavy, very low short backspin serve, it can be difficult to flip since you have to adjust to so many different spins. Why not perhaps half the time or more just push it short, or perhaps an aggressive deep push? If you aren't comfortable doing that, that's the whole point - you haven't developed the ball control part of your game, which includes both pushing short and long, and controlling the next shot if the opponent attacks.

Against short serves, the most important thing to learn is ball control. Learn to flip, yes, but also learn to push short or long (against backspin or no-spin). If you flip every time, the opponent knows it's coming and can just wait for it. Why make it so easy and predictable for him? The primary goal of the receive isn't to win the point; it's to neutralize the serve. If you do that, and force neutral rallies that way and win half the points, then you should be able to win the match on your own serve. Especially if your opponent is erratically and predictably trying to flip all your short serves!
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