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Eigenbau Testberichte Hier werden Testberichte von den gebauten Hölzern verfasst.

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  #251  
Alt 05.11.2017, 11:44
schnittfix schnittfix ist offline
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Na gut!
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  #252  
Alt 05.11.2017, 16:47
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das_gesäß das_gesäß ist offline
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Customblade

Hallo,
anbei ein Thumbnail zum neuen Holz.
Es ist auf jeden Fall ein Off+ Holz. etwa die Liga Yinhe T11 oder Werner Schlager Carbon wobei mein Proto einen weichen Touch hat. Die Abachifurniere müssen sich da schuldig bekennen. Obs Schluss endlich leicht schneller oder langsamer, oder deutlich schneller ist, ist erst mal egal. Beim Yinhe gefällt mir der Ballabsprung nicht. Der ist sehr flach. Als Adäquat hätte ich mir ein W. Schlager Carbon verwenden können, jedoch will ich niemanden um Samples bitten. Ein Ultra schnelles Holz bauen bringt ja auch Erfahrungen mit sich die nicht schaden...
War das nicht so das Butterfly mal das schnellste Holz am Markt rausgebracht hat? Was war das für eins?


Für diesen Dienstag stehen 2 Noppenhölzer an, ab Donnerstag könnte getestet. Bis dahin sind aber noch keine Chinabeläge da. Der Test wird also vertagt.

Der Vollständigkeithalber die technischen Daten nochmal:
Off+
95gr
Blattstärke: 8,9mm
Frequenz: 1890hz
Kern: Balsa
Deckfurnier: Abachi
Faser: Soft Carbon
Aufbau: 5+2
Balance: leicht kopflastig
Blattgröße: 156x156mm
Ballabsprung: hoch

Gruß Marc

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  #253  
Alt 05.11.2017, 17:39
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Zitat:
Zitat von Kyuss Beitrag anzeigen
Das ist nicht mehr aktuell, inzwischen beidseitig DHS.
Das ist auch nicht ganz korrekt. Ma Long ja, FZD z.B. nicht, weiterhin Tenergy.
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  #254  
Alt 05.11.2017, 17:39
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Was hat das neue "Gesäß" Holz denn mit dem Chinabelag zu tun?
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  #255  
Alt 05.11.2017, 18:25
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Zitat:
Zitat von ScYcS Beitrag anzeigen
Was hat das neue "Gesäß" Holz denn mit dem Chinabelag zu tun?
Der Beitrag von ihm hatte in dem Thema "Chinabelag wegen 40+Ball?" auch nichts verloren und wurde deshalb - verbunden mit einer (Ver)Warnung - auch in sein Werbethema verschoben.

@das_gesäß, klarer Hinweis nochmal: Wenn du dich nicht an Absprachen hälst, dann sehen wir uns gezwungen, dein Thema (und ggf. auch dich) aus dem Forum zu entfernen. Falls dir dieses Thema, in welchem du bis jetzt kostenlos Werbung für deine Hölzer machen kannst, nicht ausreicht, dann kannst du dich über das Kontaktformular an TT-NEWS wenden und dich über darüber hinaus gehende kostenpflichtige Werbemöglichkeiten informieren.

MfG, die Moderatoren von TT-NEWS
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  #256  
Alt 05.11.2017, 19:32
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das_gesäß das_gesäß ist offline
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Zitat:
Zitat von ScYcS Beitrag anzeigen
Was hat das neue "Gesäß" Holz denn mit dem Chinabelag zu tun?
Um mit Chinabeläge adäquat spielen zu können, also mit einen All+ Holz + Japanischen Belag, braucht man ein sehr schnelles Holz. Insbesondere mit hohen Ballabsprung.
Ich habe nichts günstiges finden können. Daher habe ich mich in meine Freizeit hingestellt und habe für mich ein Holz gebaut um hier von Tt-News verwarnt zu werden.

Es wird nicht wieder vorkommen. Ich beschränke das Posten fortan ausschließlich in meinen Customblade Thread. Sowas wie hier allerdings nicht. Das gehört da nicht rein. Der 40+ Thread wird für mich nicht mehr benötigt. Ich kann und darf dazu nichts schreiben. Vielleicht finden sich User die die Idee weiterführen können.

Bitte den verschobenen Post löschen. Der gehört hier nicht rein. Danke schön.
Sollte man mir mit diesen Holz doch Gewerbe unterstellen, darf man mir das mal erklären.
Muss man aber nicht.

Geändert von das_gesäß (05.11.2017 um 19:51 Uhr).
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  #257  
Alt 06.11.2017, 12:51
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das_gesäß das_gesäß ist offline
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes

Ich habe nun noch 2 Hölzer nachproduziert, damit man den Vergleich zwischen einem sehr harten und sehr weichen Deckfurnier hat.

Kern: Abachi 3,5 mm
Sperrfurnier: Balsa 0,6 mm
Deckfurnier: Abachi 0,55 mm bzw. Ebenholz 0,45 mm

Das Ebenholzholz ist mit 82 g 2 g schwerer als das Holz mit Abachikernfurnier. Das Abachiholz ist mit 5,8 mm um 0,2 mm dicker als das Ebenholzholz. Die Frequenzen beider Hölzer sind praktisch gleich. Ebenholz: 990 Hz und Abachi mit 1000 Hz. Das Abachiholz hat deswegen nicht deutlich weniger Elastizität wegen der 0,2 mm dickeren Blattstärke und weil die Deckfurniere praxisnah recht dünn ausgelegt wurden. Man erkennt schon, dass es keine nennenswerten Unterschiede zwischen sehr weichen und sehr harten Deckfurnieren gibt. Zumindest zunächst mal auf dem Papier! Dennoch wird in den Foren etwas anderes behauptet. Das beruht vermutlich auf Einbildung und falscher Testmethoden mangels Direktvergleichen. Es handelt sich hier um sehr weiche Hölzer der Kategorie All bis All+.

Der Vollständigkeit halber noch einmal die kompletten technischen Daten
Abachi:
All bis All+
80 g
Blattstärke: 5,8 mm
Frequenz: 1000 Hz
Kern: Abachi
Deckfurnier: Abachi
Aufbau: 5+0
Balance: ausgewogen
Blattgröße: 156 x 156 mm
Ballabsprung: hoch

Ebenholz:
All bis All+
82 g
Blattstärke: 5,6 mm
Frequenz: 990 Hz
Kern: Abachi
Deckfurnier: Ebenholz
Aufbau: 5+0
Balance: ausgewogen
Blattgröße: 156 x 156 mm
Ballabsprung: hoch

Spielt man nun beide Hölzer, wird man eine extrem hohe Ballrückmeldung spüren. Der eine mag das, der andere weniger. Vom Tempo her spielen sich beide Hölzer gleich schnell. Der Touch ist überwiegend gleich und sehr weich durch die dünnen Deckfurniere und das weiche Balsa als Sperrfurnier.
Katapultig sind beide mäßig.

Würde man das Balsa gegen mittelharte Zypresse oder Limba tauschen, würde sich der Touch dem Sperrfurnier entsprechend anpassen. Der Touch wäre etwas knackiger und direkter, aber durch die geringe Eigenfrequenz würde sich das Holz dennoch sehr weich spielen. Das Deckfurnier alleine macht noch keine gewünschte Musik. Die Kombination aus Deck- und Sperrfurnier ist die Summe des Ballabsprungwinkels und des Touchs des Holzes. Elastizität natürlich inkl.

Wählt man also das Deckfurnier anhand eines einzelnen Faktors aus wie z. B. Touch, befindet man sich auf den Holzweg. Geringfügige Anpassungen, also ob Limba oder Hinoki bringen keinen nennenswerten Unterschied. Da braucht man sich nur mal die technischen Daten der Werkstoffe anschauen.
Signifikante Änderungen in der Wahl des Deckfurniers bringt alleine nur einen marginalen Nutzen. Das heißt im Endeffekt, dass ein Update von Limba auf Zypresse fail ist (also praktisch 0 Unterschied), ein Update von Abachi auf Limba oder Zypresse hingegen eine minimale Änderung bedeutet, die in Summe beim Deckfurnier auf der Skala von 1 bis 10 bei etwa 0,5 liegt. Wechselt man jedoch Abachi als Deckfurnier gegen hartes Ebenholz, liegen wir bei der Veränderung schon auf Stufe 1,5 von 10. Das kann man eigentlich vernachlässigen und ergibt nur wirklich einen Sinn, wenn man maximale Härte (Noppenhölzer) oder minimale Härte braucht (Topspinhölzer).
Daher gibt es auch einige Geheimtipps mit Balsadeckfurnieren. Kennt vermutlich nur 1 von 1000.

Dieser Direktvergleich soll darstellen, dass man sich nicht auf Teufel komm raus auf ein Deckfurnier festlegen sollte und das andere Deckfurniere auch gut funktionieren können. Das Deckfurnier ist, sofern es denn so dünn ist, nur das Feintuning. Die letzten 3 % sozusagen. Fallen die Deckfurniere dicker aus, also ab 0,7 mm, was ja eher seltener der Fall ist, dann macht das Deckfurnier schon mehr aus. Denn die Eigenschaften des Deckfurnier treten hervor, und die Eigenschaften des Sperrfurniers schwinden von Zehntel zu Zehntel mm.

Anbei 1 Thumbnail

Geändert von TT-NEWS Team (06.11.2017 um 15:18 Uhr).
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  #258  
Alt 06.11.2017, 14:55
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes

Also rein rechnerisch sollte das Holz mit "Ebenholz"-Decke ~ 10g schwerer sein als jenes mit Abachi-Decke.

Warum sind's nur 2 Gramm?

Geändert von WIZO (06.11.2017 um 23:42 Uhr). Grund: Freundliche PN vom TE
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  #259  
Alt 06.11.2017, 19:08
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masl83 masl83 ist offline
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Der ursprüngliche Threadtitel geht ja um Spieler wie wir, Amateure und Hobbyspieler.

Nach meiner Erfahrung würde ich sagen, wer mit Zelluloidbällen bei harten Chinesen schon Probleme mit dem Durchrutschen hatte, sollte sich mit dem Plastikball davor hüten, auf Chinabeläge zu wechseln.

Meine persönliche Einschätzung: Das Spiel mit Plastik ist definitiv körperlicher und aggresiver geworden, heisst ich muss noch mehr gegen den Ball arbeiten, ich muss härter schlagen als zuvor. Wenn ich zuvor schon Mühe hatte bei einem harten Schwamm den Belag zum funktionieren zu bringen, dann brauche ich jetzt noch mehr an schnellem und kräftigem Armzug als zuvor. Also lieber weicher gehen und dafür mit dem Holz etwas schneller werden, um den Speed auszugleichen. Aber Vorischt bzgl. Katapult, das meine ich nicht mit weicherem Belag, denn ein mehr an Katapult ist von der Spielanlage dann was ganz anderes und die Kontrolle kann deutlich leiden.

Ich habe den Belag weicher gewählt und komme jetzt viel besser zurecht. Vom Holz her bin ich zwar nicht schneller als zuvor, aber das hatte bei mir andere Gründe und nichts mit dem Plastikball zu tun.
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  #260  
Alt 06.11.2017, 19:25
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?

Zitat:
Zitat von masl83 Beitrag anzeigen
denn ein mehr an Katapult ist von der Spielanlage dann was ganz anderes und die Kontrolle kann deutlich leiden.
Das ist sicher richtig.

Würdest du dann das Konzept "härterer Schwamm bei gleichzeitig weicherem Obergummi" als sinnvoll ansehen?

Du spielst ja Plaxon, da habe ich die 525er Version mal getestet, und spätestens alles ab 50 Grad Schwamm ist für die meisten Amateur-Levels ja schon ein bisschen krass, aber das ging ...
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