#191  
Alt 06.01.2018, 14:03
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AW: Latexkleber?!

@Haureinis Tango

Ja ich habe gestern getestet, alles gut und keine Probleme damit gehabt
Es hängt auch am Schwamm, beim auftragen des Copydex dachte ich einfach das sieht sehr deckend aus und gut ist 😉
Ja er ist großporig aber nicht so wie zum Beispiel ein Evolution FX-P.
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  #192  
Alt 06.01.2018, 17:34
Haureinis Tango Haureinis Tango ist offline
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AW: Latexkleber?!

@Svennie
Das klingt ja ganz vielversprechend, danke. Hoffentlich hält es auch noch nach ein paar Wochen. Rein optisch scheint der Evolution FX-P (1.8) in der Tat etwas grobporiger, als der Genius zu sein. Ich habe mal ein Foto von einem alten Reststück gemacht. Bei nicht ganz scharfer Klinge neigte der bei mir schnell zum Bröseln.

Nur eine Schicht Joola Lex Latex hätte mir auf dem FX-P kein Vertrauen eingeflösst, da die Poren damit weitgehend offen geblieben waren. Gehalten hätte es den Belag aber vermutlich auch ohne geschlossene Oberfläche.

Ich selbst habe heute einen sehr feinporigen Belag mit nur einer Schicht Latexkleber auf dem Schwamm montiert. Einen spiegelnden Glanz erhalte ich auf dem Belag so nicht, eher so ein "seidenmatt". Vermutlich, weil die einzelne Latexschicht so noch der körnigen Oberflächenstruktur folgt und damit das Licht mehr streut (als eine ebene Oberfläche).

Der reinen Haftwirkung scheint das aber keinen Abbruch zu tun, der Belag liegt überall am Rand fest auf (auch noch nach dem Schneiden mit dem Bastelskalpell). das Geheimnis dabei scheint einfach zu sein, daß man den Belag ohne jeglichen Druck aufrollt, so daß zu den Rändern hin keine Spannung aufgebaut werden kann, die den Belag dann permanent schert.

Fast genauso wichtig scheint ein rillenfreier Auftrag zu sein, so daß dickere Klebstellen dünnere nicht permanent - übertrieben gesagt - "abheben" wollen. Das konnte ich wieder durch Auftrag mit einem extrem feinporigen Radierschwamm erreichen. So wirkt später auch das Aussengummi völlig eben, wenn man es gegen das Licht hält.

Grüsse
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  #193  
Alt 07.01.2018, 03:58
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AW: Latexkleber?!

Danke für die ausführliche Antwort!
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  #194  
Alt 07.01.2018, 20:04
Haureinis Tango Haureinis Tango ist offline
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AW: Latexkleber?!

Mich würde schonmal eine sehr generelle Frage interessieren. Immer wieder mal liest man Formulierungen, wie ... ein Belag habe Kleber "aufgesaugt" oder Kleber sei im Belag "verschwunden".

Gibt es neben diesen diffusen Beobachtungen oder Eindrücken eigentlich belastbare Fakten, die die Eindringtiefe von üblichen Latexklebern mal wirklich belegen?

Das geistert mir gerade deshalb im Kopf herum, weil sich ein Radierschwamm, den ich jüngst zum Auftragen von Flüssiglatex benutzt hatte, wieder viele Millimeter mit diesem kostbaren Nass vollgesaugt hatte. Eine ähnliche Eindringtiefe auf dem Schwammgummi wäre hingegen fatal, wie man sich denken kann. Was verhindert das? Entspricht die maximale Eindringtiefe eventuell einer durchschnittlichen Porengröße? Oder geht sie in der Praxis nur bis zur Hälfte einer Pore oder längst nicht so weit, wie es auf Abbildungen immer scheint?

Schon mit dem bloßen Auge und erst recht mit der Belaglupe sind die Poren des Radierschwammes viel kleiner, als die eines spring-sponge, wie dem zuletzt gesehenen Tibhar FX-P oder Genius. Eine zähe Flüssigkeit sollte aufgrund der Oberflächenspannung aber doch eigentlich schwerer in kleine Poren kommen, als in größere. Andererseits gibt es aber auch Kapillarkräfte, die Flüssigkeiten in enge Röhrchen ziehen.

Nun ist so ein Radierschwamm offenporig, d.h. die einzelnen Poren durchbrechen einander, so daß komplexe Verbindungswege bzw. Kanäle zwischen den Poren bestehen. Macht das den gravierenden Unterschied aus? Gelten Belagschwämme hingegen gemeinhin als geschlossenporig?

Oder liegt es schlicht daran, daß der auftragende Schwamm viel länger mit größeren Mengen noch flüssigem Latex Kontakt hat, als die dünn benetzte, antrocknende Oberfläche des Belagschwammes?

Ein praktischer Grenzfall könnte sein, wenn man vor dem Verteilen einige Tropfen Latex auf den Belagschwamm aufbringt. Kann von diesen Tropfen etwas - und wenn, wie tief? - in den Belag eindringen? Bis zum Verteilen wären es ja nur wenige Sekunden Zeit für ein eventuelles "Einsickern". -

Sorry, daß ich jetzt einfach mal etwas lauter gedacht habe. Vielleicht kann jemand mal etwas mehr Ordnung in dieses Chaos bringen

Geändert von Haureinis Tango (07.01.2018 um 20:07 Uhr).
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  #195  
Alt 07.01.2018, 20:07
Kyuss Kyuss ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Haureinis Tango Beitrag anzeigen
Nun ist so ein Radierschwamm offenporig, d.h. die einzelnen Poren durchbrechen einander, so daß komplexe Verbindungswege bzw. Kanäle zwischen den Poren bestehen. Macht das den gravierenden Unterschied aus? Gelten Belagschwämme hingegen gemeinhin als geschlossenporig?
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  #196  
Alt 07.01.2018, 20:32
Haureinis Tango Haureinis Tango ist offline
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AW: Latexkleber?!

@Kyuss
Gut, dann gilt das wohl "gemeinhin". Aber wenn man sich manche grobporigen Spring-Sponges mal ansieht, ist das öfters eher ein heterogenes Gemisch aus geschlossenen Poren und Clustern durchverbundener, offener Poren. Wie siehst du das?
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  #197  
Alt 08.01.2018, 01:59
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AW: Latexkleber?!

Der Spring Sponge ist von Butterfly und nicht von ESN, auch wenn beide grobporig sind und das gleiche Ziel und Prinzip verfolgen...
Nur so am Rande
Aber über den Rest mache ich mir keine Gedanken... Wobei es grundsätzlich interessant ist
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  #198  
Alt 08.01.2018, 09:15
Haureinis Tango Haureinis Tango ist offline
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AW: Latexkleber?!

Spring Sponge stand hier auch nur synonym für die grobporigen, schweren "modernen" Schwämme. Will ich hiermit nochmal klarstellen, danke für den Hinweis.

Zitat:
Aber über den Rest mache ich mir keine Gedanken...
... das glaube ich dir nicht.
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  #199  
Alt 12.01.2018, 18:13
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AW: Latexkleber?!

Das 1 Schicht auf dem Belag Experiment geht weiter, gerade Evolution FX-S und MX-P sowie Vega Asia so montiert.
Test erst nächste Woche da aktuell krank
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  #200  
Alt 13.01.2018, 18:10
es.ef es.ef ist gerade online
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AW: Latexkleber?!

Heute mit Copydex Beläge auf ein Andro Temper Tech all+ geklebt. Allerdings hatte ich wohl auf dem Belag wieder etwas zu viel Kleber. Eine leichte Welligkeit zeigt sich auf der Oberfläche. Als Applikator hatte ich den enthaltenen Pinsel benutzt.
Was super am Copydex ist, er lässt sich vom Holz gut abziehen. Die erste Schicht auf dem Holz hatte mir nicht gefallen, abgezogen und neu eingepinselt.
Jetzt beobachte ich mal, ob Fläche sich noch bessert.
Wie tragt Ihr Euren Copydex auf und zweite Frage, wie bekommt Ihr den Kleber wieder vom Schwamm?
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