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allgemeines Tischtennis-Forum Dies ist unser Hauptforum. Hier geht es um Tischtennis allgemein und hier gehört alles rein, was nicht in die Fachforen oder sonstigen Foren passt.

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  #1  
Alt 15.06.2012, 12:06
Benutzerbild von Graubart
Graubart Graubart ist offline
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Ja - warum ergreifen "Kinder die Flucht" ....

So richtig geklärt ist da einiges nicht. Und die nun Gewechselten werden wohl kaum Tatsachen über ihren ehemaligen Verein verbreiten. Sondern - verständlich irgendwie - Rechtfertigung vorschieben.

Tatsache ist, daß wir jetzt vor einem Trümmerhaufen stehen - unsere über viele Jahre (bei den Betreffenden geht es so um 2 - 4 Jahre) mit viel Herzblut, Zeit und natürlich auch Geld (ohne externe Geldquellen !!) aufgebaute Jugendabteilung dümpelt vor sich hin, wir haben für die kommende Saison im Prinzip keine Mannschaften. Die zweite Herrenmannschaft mußten wir abmelden.

Wir haben bisher ohne jede Hilfe von außen und vor allem ohne auch nur einen einzigen Spieler, der woanders ausgebildet wurde, Tischtennis gelebt. Unsere derzeitige erste Mannschaft besteht ausschließlich aus Spielern, die ich ausgebildet habe. ( da war ich es eben noch allein, inzwischen sind wir als Trainer zu dritt - die Motivation geht allerdings gegen Null)

Zum konkreten "Fall". Es gab zu einem Turnierbesuch Streit mit einem Sportler, der eigentlich zugesagt und nun absagte und dann irgendwie in Folge das Training stören wollte. Eigentlich absolut albern und hat wohl jeder Trainer schon erlebt. Nach mehreren Versuchen gab es dann eine eindringliche und laute Ansage an den Störer. Dies hat den jungen Mann (Name B )offenbar einige Tage später zu einer Verabredung zum "Probetraining" bei Lichtenberg 47 veranlaßt ( wobei wohl zufällig ein anderen Junge Name A auch Wechselideen hatte ).

Doch mal dem Trainer zeigen, wer hier der Chef ist. Und wenn dann verantwortungslose Eltern und Verantwortliche bei Lichtenberg 47 bedenkenlos mitmachen - Ziel erreicht !!

Es gab dann 3 "Probetrainingstermine" 1=Jungen A,B,C / Tag 2=A,B,C,D,E,F / Tag 3=B,C,D,E. Zu diesem 3. Tag (es gab da einen "Tip")habe ich in der Halle von L47 die vereinseigenen Schläger + Taschen eingesammelt. Sicherlich eine "falsche" Reaktion. Allerdings bin ich auch nicht Superman, sondern manchmal emotional.

Der Verantwortliche Herr X bei L47 hat vorher nicht mit mir telefoniert und hat auch mehrere persönliche Treffen ( während der DIM im Velodrom ) nicht zu einer Information genutzt.
Das alles während einer laufenden Spielgemeinschaft.
Mehr Vertrauensbruch geht eigentlich nicht !!
Es gab dann noch ein sehr langes Gespräch unter 4 Augen (Herr X und ich) mit dem Resultat, daß dies alles völlig üblich sei und ich eben Pech hatte und - natürlich - ja selber schuld bin.

Resultate sind aktuell: Junge A (einer der Ideengeber) spielt immer noch ganz eifrig bei uns - da hat ganz simpel die Mutter ein klares "Stop - nicht mitten in der Saison" gesetzt, schon Problem bereinigt. Denn von uns her - Trainingsbedingungen - was auch immer - gab und gibt es keine Wechselgründe !!

Junge F ist auch noch bei uns. Und - solche rasanten "Erfolge" sind doch beeindruckend >> Junge C - immerhin die ehemalige Nr1 unserer 2. A-Schüler,
der Wechsel wurde inzwischen annuliert und offenbar ist es den Supertrainer(n) ? bei L47 gelungen, das Kind vom TT abzubringen !!

Im Endeffekt sind also die 3 spielstärksten tatsächlich gewechselt.
An den bisherigen Resultaten bei inzwischen 4 Turnieren kann man ablesen, daß auch bei den 3 eifrig am Spielstärkeabbau gearbeitet wird.

Gedankensprung. Natürlich war unser Antrag an den Verbandstag (Ausbildungsentschädigung) eine direkte Folge dieses Schmarotzerfalls.

Allerdings gab es bereits vorher 2 ernsthafte Versuche im Jugendausschuß - die ich heftig mitinitiiert habe - eine Schutzregelung gegen Abwanderung zu etablieren. Leider ohne Erfolg - die Vereine mit selbsternannten Nehmegenehmigungen sind offenbar in der Überzahl.

Allerdings gab es ja immerhin 33 JA-Stimmen - mit so vielen hatte ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet.

Die Ideen zu Zahlungen von Vereinen ohne eigene Jugendarbeit sind auch sehr sinnvoll.

Das Problem ist aber die Bündelung der Kräfte gegen ein Ausbluten des Berliner Jugend- Tischtennis

Aber dazu und zu weiteren Themen demnächst mehr

Und bitte die Detaildarstellung oben zu tolerieren , ich muß mir das Thema mal von der Seele schreiben. Ich bin nun 31 Jahre als Trainer und Vereinsvorsitzender beim Tischtennis, solch einen Tiefschlag habe ich aber noch nicht wegstecken müssen.

Geändert von TSC (24.06.2012 um 02:45 Uhr).
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  #2  
Alt 24.06.2012, 02:45
Benutzerbild von TSC
TSC TSC ist offline
"Shooter"
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### Dies ist ein Beitrag aus einem Thema, welches ursprünglich aus einem Verbandsforum stammt und wegen der Relevanz für alle hierhin kopiert wurde. Es wurden einige, nicht zum Thema gehörende Kleinigkeiten gelöscht. ###
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  #3  
Alt 24.06.2012, 11:52
Pong64 Pong64 ist offline
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Ort: Hx
Beiträge: 426
AW: Nachwuchs verlässt den Verein...

Das ist doch ein völlig "normaler" Vorgang.
Jugendliche werden nicht für einen Verein ausgebildet, sie lernen dort das TT Spiel. Kein Spieler fühlt sich an einen Verein gebunden und verbleibt dort, wenn er sich nicht wohl fühlt. Noch weniger gelten Beziehungen zum Trainer oder zum TT Sport lebenslang. Allerdings wechselt auch keiner , wenn die Bedingungen stimmen.
Vereine, die sich an den Bedürfnissen ihrer Mitglieder nicht orientieren, werden diese verlieren.
Gerade im Jugendbereich ist Zusammenarbeit über die Vereinsgrenzen hinweg erforderlich und wünschenswert.
Über ein attraktives Angebot lassen sich dann auch langfristige Mitglieder finden.
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  #4  
Alt 24.06.2012, 12:37
mithardemb mithardemb ist gerade online
Schlautuer
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Registriert seit: 24.02.2003
Beiträge: 6.729
AW: Nachwuchs verlässt den Verein...

Konkret kann man zu dem "Fall" sicher nur etwas sagen, wenn man die Hintergründe kennt.

Auf eine paar Äußerungen würde ich aber gerne eingehen:

- Alle aktiven Spieler des Vereins haben dort auch das TT spielern erlernt: Das bedeutet im Umkehrschluss leider auch, dass ihr als Verein nicht besonders attraktiv sein könnt. Anscheinend will keiner zu deinem Verein wechseln.

- Der angesprochene Verein (Lichtenberg 47) hatte laut seinem Internetauftritt bis zum Mai keine Jugendmannschaft am Spielbetrieb gemeldet. Demnach müssten eure Spieler in der untersten Klasse starten. Sportlich haben sie sich also damit auf keinen Fall gebessert.

- Wenn die Spieler während der Saison wechseln, dann verlieren sie doch für diese Saison die Möglichkeit am Wettkampfsport teilzunehmen. Das müssen schon schwerwiegende Gründe für sie sein, die sie dazu treiben.

- Nachdem die Spieler in die unterste Klasse wechseln, gehe ich davon aus, dass sie bei euch auch nicht sonderlich hoch spielen. Damit sollten sich die von euch eingesetzten finanziellen Mittel auch in Grenzen halten. Weite Wege dürfte es doch kaum geben.

- Ausbildungsentschädigung fürs Hobby halte ich für ein absolutes no go. Wer Angst hat seine zeitliche und finanzielle Investition zu verlieren sollte gleich über eine entsprechende "Ausbildungsgebühr" die Jugendliche und Eltern über seine Vorstellungen in Kenntnis setzen. Dann ist auch jedem klar wie der Hase läuft.

- Weshalb sind die Eltern die ihrem Kind des Vereinswechsel verwehren "unverantwortlich"? Nimmt das Kind dadurch konkret Schaden?

- Wie groß ist das Engagement des Spielers der wegen seiner Mutter nicht während der Saison wechseln durfte noch?

- Die Aussage dass es keine "Wechselgründe" gibt, zeigt dass man sich wenig für die Sichtweise der Jugendspieler interessiert. Wenn es für die keine Gründe zum Wechseln gäbe, dann würden die nicht wechseln!

Geändert von mithardemb (24.06.2012 um 12:54 Uhr).
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  #5  
Alt 24.06.2012, 13:54
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
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AW: Nachwuchs verlässt den Verein...

Man kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die besten Jugendspieler früher oder später wechseln werden. Höhere Ligen winken!!! Selbst gut geführte Vereine können dem nicht viel entgegensetzen. Spielen Mannschaften des eigenen Vereins in höheren Ligen, so halten sich die Wechsel in Grenzen.
Die Abläufe sind stets die gleichen. Ein Verein investiert viel Geld und Zeit in die Ausbildung und bekommt nichts zurück. Andere ernten! Da man sich in der Regel auf wenige Talente konzentriert hat, steht man vor einem Scherbenhaufen.
Frustriert gibt man die Jugendarbeit gänzlich auf. Ein recht hoher Anteil der Vereine betreibt keine Jugendarbeit mehr.
Ich glaube, dass die Vereine zu blauäugig an die Sache rangehen. Man muss sich von vorneherein bewusst machen, dass die Talente nicht zu halten sein werden und eine Vereinsbindung kaum noch gegeben ist. Also sollte man die Eltern an den Mehrausgaben beteiligen. Und man sollte alle Kinder gleichermaßen fördern, unabhängig vom Talent. Dann bleiben genügend Jugendliche übrig, wenngleich sich der erträumte Durchmarsch nach oben nicht verwirklichen lässt.
Der demographische Wandel wird das Problem verschärfen. Es werden zunehmend auch die weniger talentierten Jugendlichen abgeworben. Außerdem konkurrieren gerade in kleineren Ortschaften/Ortsteilen zu viele Vereine um die wenigen Kids. Die zahlreichen Vereinsfusionen und SG´s scheinen Abhilfe zu versprechen. Aber das täuscht. Meist wird früher oder später ein Standort aufgegeben, was faktisch einem Vereinssterben gleichkommt.
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Die Toleranz wächst mit der Entfernung zum Problem.
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  #6  
Alt 24.06.2012, 15:09
mithardemb mithardemb ist gerade online
Schlautuer
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AW: Nachwuchs verlässt den Verein...

Zitat:
Zitat von Rudi Endres Beitrag anzeigen
...
Und man sollte alle Kinder gleichermaßen fördern, unabhängig vom Talent. Dann bleiben genügend Jugendliche übrig, wenngleich sich der erträumte Durchmarsch nach oben nicht verwirklichen lässt.
... das kann ich nur unterstreichen. Für >90% der Vereine dürften eh die Spieler wertvoller sein, die sich für den Verein engagieren als die die besonders spielstark sind. Für die weitaus größte Anzahl der Vereine ist es eher unwichtig, ob die erste Mannschaft eine oder zwei Klassen höher oder tiefer spielt. Die Anzahl der Mannschaften dagegen bringt eine große Sicherheit, dass der Verein auch schwere Zeiten überstehen kann.
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  #7  
Alt 24.06.2012, 14:03
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AW: Nachwuchs verlässt den Verein...

Als ehemaliger Berliner Spieler, der in der Schüler und Jugendmannschaft keinen Trainer hatte, also auch keinen verärgern konnte und trotzdem in höchste Klassen gespielt hat, kann ich nur sagen, Pech gehabt, auch zu meiner Zeit gab es Vereinswechsel von guten Jugendlichen zu TeBe, Hertha BSC und Meteor 06, die anderen Vereine konnten nur staunen. Heute ist dass Angebot durch die Grenzöffnung viel größer geworden. Wer als Verein über keine Infrastruktur verfügt, muß fusionieren oder sich auflösen.
Ich habe damals als Trainer von ca. 70 Jugendlichen 4 oder 5 zu brauchbaren Spielern gemacht. Mehr war nicht drin. Ohne Zusammenarbeit mit Schulen hat das Training mit Schülern und Jugendlichen keinen Sinn, weil nicht gerade die sportlichsten sich dem Tischtennis widmen wollen. Also nicht verzagen. Gute und engagierte Trainer werden überall gebraucht und können auch den Verein mal wechseln, ohne Ablösesumme.
Geldvereine haben es da leichter. Sie bekommen die guten zum Nulltarif. Das ist aber überall so. Ich habe damals übrigens auch gewechselt.
Dass ich mit 64 Jahren noch in erster und zweiter Mannschaft spielen muß, spricht nicht gerade für den Nachwuchs.
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  #8  
Alt 26.06.2012, 12:09
Ludwig Ludwig ist offline
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AW: Nachwuchs verlässt den Verein...

Jeder Verein, der ausbildet, sollte sich darüber klar sein, das seine Jugendlichen spätestens nach Schulende vermutlich entweder ganz aufhören oder den Verein wechseln, weil sie woanders wohnen, studieren etc. Teilweise, wenn ihnen der Verein gefallen hat und dieser auch im Erwachsenenbereich ein gutes Angebot bietet, werden sie eventuell später mal zurückkommen.
Die Anzahl der grossen Talente, die Richtung Profi geht, ist minimal. Für die meisten Spieler ist Tischtennis ein Hobby. Eine Ausbildungsentschädigung wäre in meinen Augen nur machbar, wenn ein Spieler in Regionen gekommen ist, wo er von anderen Vereinen eventuell Geld für sein Spiel erhält. Im unteren Bereich der Kreis- und Bezirksklassen ist dies kaum üblich und für den Vereinswechsel gibt es dann andere Gründe wie Vereinsangebot, Freundschaften, Beziehungen usw.
Unser Verein hat immer viele Jugendliche, viele wechseln später oder stehen nicht mehr für Mannschaften zur Verfügung. Es kommen aber dann Jahre später auch viele zurück und die Herrenmannschaften bestehen zum grössten Teil aus Spielern, die irgendwann einmal als Schüler und Jugendliche bereits dem Verein angehört hatten.
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  #9  
Alt 26.06.2012, 12:21
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AW: Nachwuchs verlässt den Verein...

Talente wechseln aus den unterschiedlichsten Gesichtspunkten. Auch wir haben in diesem Jahr davon profitiert, dass ein talentierter Jugendlicher bei seinem verein keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten hat, da ihm der Verein keine höhere Spielklasse bieten kann.

Das können wir. Ausserdem hat der Kollege keinen Führerschein und wir liegen quasi "vor der Haustür" wodurch sich die Fahrerei für die Eltern in Grenzen hält. Ich bin mir sicher, dass er bei uns eine positive Entwicklung vollziehen und in seiner Spielanlage ein ganzes Stück weiterkommen wird. Ob er aber auf ewig bei uns bleibt Wenn er in vier Jahren sagt: "Ich gehe wieder zurück und will in meinem alten Verein etwas aufbauen", dann haben wir es zumindest geschafft, einen jungen Menschen bei dem Sport zu halten, ihm eine gute sportliche Ausbildung zu geben, die er vielleicht wiederum an andere Sportinteressierte Jugendliche weitergeben kann.

Wenn Vereine mehr miteinander als gegeneinander denken, gäbe es sicherlich weniger Jugendliche, die irgendwann den Schläger aus welchen Gründen auch immer an die Wand nageln.

Just my 2 cents
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sapere aude
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  #10  
Alt 26.06.2012, 14:36
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
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AW: Nachwuchs verlässt den Verein...

Zitat:
Zitat von nevada Beitrag anzeigen
Wenn Vereine mehr miteinander als gegeneinander denken, gäbe es sicherlich weniger Jugendliche, die irgendwann den Schläger aus welchen Gründen auch immer an die Wand nageln.
Das hört sich schön an. Aber, was ist denn "miteinander"?

Höherklassiger Verein: "Wir geben den jungen Spielern eine Plattform, damit sie sich weiter entwickeln können."
Tieferklassiger Verein: "Die machen selbst nichts, können daher Spieler bezahlen und grasen die anderen Vereine ab."

Die meisten Vereine sind eben nicht bereit viel Geld für die Jugendarbeit auszugeben, wenn von vorneherein feststeht, dass nur "Antitalente" im Verein verbleiben. Der Hinweis, dass nach Jahren der ein oder andere zurückkommt, ist nicht gerade motivierend.
Mit der Jugendarbeit ist es wie mit der Schwangerschaft. Ein bischen geht nicht. Entweder hat der Verein ein Ziel und es entwickelt sich eine Erfolgsspirale oder die sogenannte Jugendarbeit dümpelt vor sich hin.
In unserem Verbandsgebiet hat über die Hälfte der Vereine keine oder nur eine Nachwuchsmannschaft. Tendenz steigend!
Hauptargumente: "Wir haben niemand, der es macht" und "Es rentiert sich nicht".
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