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AW: Nachträgliches "Let"?
@Vektor:
Ich seh das nicht so dramatisch. Die SR-Entscheidung wurde ja nur nicht früher korrigiert, da die Spieler offensichtlich nicht bemerkt haben, daß er den Punkt anders als gedacht gezählt hat. Insofern war ein Weiterspielen nur möglich, da es zufällig keinen Aufschlagwechsel gab. Hätte es jedoch durch den gezählten Punkt einen Aufschlagwechsel gegeben, hätten die Beteiligten sofort gemerkt, daß etwas nicht stimmt, und die Korrektur hätte sofort gemacht werden können, insofern kann der von dir konstruierte Fall überhaupt nicht eintreten, da die Spieler sofort merken würden, daß der "falsche" Aufschlag hat. Für mich hat da nichts eindeutig regelwidriges stattgefunden. Richard |
AW: Nachträgliches "Let"?
Zitat:
2. Dann wäre es den Spielern aber aufgefallen, weil sie ja in dem glauben waren es wäre auf let entschieden worden und dann hätte in dem Moment ja der "falsche" Aufschlag gemacht. |
AW: Nachträgliches "Let"?
Zitat:
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AW: Nachträgliches "Let"?
Zitat:
sofortige Korrektur beim 7:8 - in Ordnung aber nach 7:9 und Auszeit : glatter Regelverstoss |
AW: Nachträgliches "Let"?
Regeltechnisch hat der Schiri hier mit Sicherheit einen Fehler gemacht.
Ich gehe aber davon aus, dass hier Zhang bei keiner Korrektur seinen nächsten Aufschlag einfach ins aus geschlagen hätte um den Punkt zu korriegen, wenn der Schiri diesen nicht zurück genommen hätte. Von daher fand ich die Aktion so trotzdem vollkommen in Ordnung und sportlich absolut fair und bemerkenswert in einem WM-Finale. |
AW: Nachträgliches "Let"?
Zitat:
Und gegen welche Regel soll denn verstoßen worden sein? Wenn der SR falsch zählt, kann er sich mMn (es gibt keine Regel, die das ausdrücklich verbietet oder erlaubt) von den Spielern überzeugen lassen (muß nicht, aber kann). Dies erfolgte hier sofort, nachdem die Spieler dies bemerkten, nur einen Punkt später. Warum sollte er dann (und einen Punkt vorher nicht) gezwungen sein, auf seinem Gezählten zu beharren? Richard |
AW: Nachträgliches "Let"?
siehe handbook of match officials
4.3.2 If either the umpire or the assistant umpire decides that a player’s service action is illegal, that a player obstructs the ball, that the ball in service touches the net or that the conditions of play are disturbed in a way which could affect the outcome of the rally, that decision stands. und 4.2.3 Although the umpire is obliged to accept certain decisions made by other match officials he or she is entitled to seek an explanation if he or she believes that an official has made a decision that is outside his or her jurisdiction. If, on enquiry, he or she finds that an official has acted in this way he or she can overrule the decision wrongly made by that official, either by reversing it or, more usually, by declaring the rally a let. Also : eine einmal getroffene Entscheidung steht und eine Zurücknahme ist nur zulässig wenn ein anderer Offizieller eine Entscheidung moniert. Um es nicht falsch zu verstehen : die sofortige Zurücknahme auf Intervention eines Spielers halte ich auch für zulässig, aber nicht nach einem weiteren Ballwechsel und einem time out. Darf ich spitzfindig sein ? Ein Let ist ja nur zulässig um einen Ballwechsel zu wiederholen, nicht um ihn nachzuholen. |
AW: Nachträgliches "Let"?
Ja aber eine sofortige Rücknahme ist ja dann auch nicht dem Regeltext entsprechend denn es war ja kein anderer "match" Offical der Meinung sondern die Spieler.
Darf ich spitzfindig sein? Der Ballwechsel wurde in dem Spiel wiederholt. danach gab es die auszeit. der SR hat nur vergessen den Spielstand wieder auf 7-7 zu stellen und dadurch auf 9-7 gedrückt statt auf 8-7 vor der Auszeit |
AW: Nachträgliches "Let"?
Zitat:
Also wäre dann nach Rücknahme des Punktes der erneute Aufschlag von Timo der ganz normale NACH dem Let gewesen ;) alles eine Auslegungssache irgendwie - von offizieller Seite ne Stellungnahme wäre dazu interessant von einem der oberen Schiedsrichter mal erklärt. Aber das Fairplay des Chinesen fand ich klasse, das hat dem ganzen Spiel einen positiven Touch gegeben. |
AW: Nachträgliches "Let"?
@tt-trommler:
Zitat:
Ein eindeutiges Verbot, sich aus eigener Einsicht zu korrigieren, sehe ich in der Bestimmung nicht, das hätte ja auch absurde Folgen: Wie oft kommt es vor, daß der SRaT kurz den falschen Arm hebt und sich dann korrigiert oder einen Spielstand falsch ansagt? Wenn man den Text so wie von dir behauptet verstehen würde, müßte das ja dann auch endgültig sein. Zitat:
Wenn du mir den Pipi-Langstrumpf-Vergleich gestattest: "4+8 kann nicht zwölf sein, weil 10+2 doch schon 12 ist!" ;) Zitat:
Auch weiß ich nach wie vor nicht, gegen welche Regel der SRaT verstoßen haben soll. Zitat:
Der Punkt nach dem TO war dann der ausgespielte 16. Punkt, nicht der irgendwie nachgeholte 15. Punkt. Richard |
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