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Trainerunbekannt 07.03.2006 22:23

AW: René Adler - Berufsausbildung??
 
Ja, was meinst Du was die Spieler gemacht haben? Struse zum Beispiel ist geflohen, was ich verstehen kann, und Rene Adler ist Ihr brav hinterher gestapft bis in die Katakomben. Bei Patrick Baum hat er sich nach der Halbfinalniederlage direkt neben dran gesetzt und gefragt und gefragt und gefragt und die Antworten dürften wohl sehr dürftig ausgefallen sein! Also um etwas konstruktives zu erfahren, sollte er schon wie jeder andere dann wohl die Pressekonferenz abwarten, warum heißt sie sonst wohl PRESSEKONFERENZ????

mithardemb 07.03.2006 22:34

AW: René Adler - Berufsausbildung??
 
Zitat:

Zitat von Trainerunbekannt
Ja, was meinst Du was die Spieler gemacht haben? Struse zum Beispiel ist geflohen, was ich verstehen kann, und Rene Adler ist Ihr brav hinterher gestapft bis in die Katakomben. Bei Patrick Baum hat er sich nach der Halbfinalniederlage direkt neben dran gesetzt und gefragt und gefragt und gefragt und die Antworten dürften wohl sehr dürftig ausgefallen sein! Also um etwas konstruktives zu erfahren, sollte er schon wie jeder andere dann wohl die Pressekonferenz abwarten, warum heißt sie sonst wohl PRESSEKONFERENZ????

Pressekonferenzen gibts auch in Fußball, Tennis oder Formel 1. Warten dort die Journalisten etwa brav ab?

Daß ein Journalist fragt und fragt und fragt wundert mich ehrlich gesagt nicht besonders. Ein stiller Journalist würde mich eher überraschen.

Wenn ich eine Aussage von einem 18 jährigen Spieler zu desen Niederlage haben will, dann würde ich ihn auch direkt nach dem Spiel fragen und nicht erst dann wenn er sich mit dem Trainer besprochen hat.

Wie gesagt, wer mehr TT in den Medien haben will, der muß davon ausgehen, daß mehr Journalisten kommen und noch mehr fragen.

coach7 07.03.2006 23:19

AW: René Adler - Berufsausbildung??
 
Zitat:

Zitat von Trainerunbekannt
Ja, was meinst Du was die Spieler gemacht haben? Struse zum Beispiel ist geflohen, was ich verstehen kann, und Rene Adler ist Ihr brav hinterher gestapft bis in die Katakomben. Bei Patrick Baum hat er sich nach der Halbfinalniederlage direkt neben dran gesetzt und gefragt und gefragt und gefragt und die Antworten dürften wohl sehr dürftig ausgefallen sein! Also um etwas konstruktives zu erfahren, sollte er schon wie jeder andere dann wohl die Pressekonferenz abwarten, warum heißt sie sonst wohl PRESSEKONFERENZ????

Das ist völlig unrealistisch aus verschiedenen Gründen:
1. ist das oft ein Zeitproblem, Sonntag abend nach der Pressekonferenz hatten viele Zeitungen bereits Redaktionsschluss
2. gibt es bei weitem nicht nach allen Spielen Pressekonferenzen und wenn dann sind oft genug nicht die Spieler dabei, die der Reporter benötigt
3. die Mixed-Zone wird von den Spielern gerne umgangen, also muß man an die Box, in der Mixed-Zone hätten die Spieler sicher die Chance ein bißchen eher oder später zu kommen - aber sie kommen oft eben gar nicht, damit wird die Mixed-Zone eben unsinnig
4. nicht alle Fragen kann man stellen oder bekommt man beantwortet in Pressekonferenzen
5. manche Fragen möchte man eben nicht "für die Kollegen" stellen, sondern möchte oder braucht man exklusiv
Außerdem ist es - wie schon angeklungen - schlichtweg normal, dass die Spieler direkt nach den Spielen befragt werden. Damit müssen sie lernen umzugehen. Wir wollen als Tischtennis in die Presse aber wir wollen auch gleichzeitig Sonderregeln, das geht eben nicht.

Rieslingrübe 07.03.2006 23:28

AW: René Adler - Berufsausbildung??
 
Zitat:

Zitat von mithardemb
Es muß wohl jeder für sich selber entscheiden, ob er sich seiner Qualitäten so sicher ist, daß er sich ungeachtet der beruflichen Aussichten blind entscheiden kann. Alle anderen die ein wenig Zweifel daran haben, sollten jetzt das Gehirn einschalten und sich mit der Realität beschäftigen. Klasse zeigt sich nach meiner Überzeugung nicht im blinden Aktionismus sondern im überlegten Handeln.

Lemminge können können den folgenden Block getrost überspringen :)

Ich würde mir folgende Fragen stellen:

bzgl. meines Wunschberufs:

- Wie ist heute die aktuelle Beschäftiungssituaton

- Was für eine Entwicklung ist für die Zukunft anzunehmen

- Wie stelle ich mir später mein Leben vor (immer auf Achse, Selbstverwirklichung im Beruf, 8 Stundentag und dann Hobby, Familie). Paßt dieses Bild für den Beruf?

- Wo gibts diese Berufe. Kann ich mir einen Wohnortwechsel vorstellen (regional, landesweit, bundesweit, Europa, Welt, ...).

- Wieviele potentielle Arbeitgeber gibt es und wo befinden die sich (wenns nur wenige gibt).

- Was für eine Form der Beschäftigung stelle ich mir vor (fest, freiher Mitarbeiter, selbständig). Ist diese Form realistisch.

- Wie siehts mit den Verdienstmöglichkeinten aus.

- Wie ist die aktuelle Altersstruktur im Wunschberuf (gehen die bald in Rente, muß ich damit rechnen mit 45 aus dem Beruf ausscheiden zu müssen)

- Falls ich wider erwartens keine Anstellung in meinem Traumberuf finde, was könnte ich alternativ mit der Ausbildung anfangen.

- Wie sieht später der berufliche Alltag aus.

- Was erwartet mich in der Ausbildung / im Studium

bzgl. Alternativen
- Was fasziniert mich an diesem Beruf

- Gibt es wo anders ähnliche Aufgaben.

- Habe ich noch andere Talente oder Interessen

Problem, wo gibts die Antworten auf all diese Fragen:

Soviele Informationsquellen wie möglich nutzen. Zeitschriften, Arbeitsmat, Bekannte, Praktika, evtl. einfach mal bei einem Unternehmen anrufen und sagen, daß man sich für diesen Beruf interessiert und und und...

Die Entscheidung sollte dann den besten Kompromiß zwischen Neigungen und Aussichten darstellen. Das ist eine schwierige Frage und man sollte sich auch ausführlich damit auseinandersetzen.



Ich glaube, diese Diskussion u. Argumentation hier ist gar nicht mehr so sehr von dem jeweiligen Berufsbild u. seinem Anforderungsprofil , sondern viel mehr von Weltanschauungen, Sicherheitsmotiven etc. geprägt......... Südländer würden sagen : Typisch deutsch - alles muss in möglichst fest vorgegebenen Bahnen verlaufen, bloss keine Risiken, keine Veränderung, keine Abwechslung u. keine Überraschungen: Birth, school, work, death - und das war´s dann also......ach nein, halt : die Vernunftehe habe ich ja noch vergessen........

Viva la Muerte (Fernando Arrabal)

mithardemb 07.03.2006 23:58

AW: René Adler - Berufsausbildung??
 
Zitat:

Zitat von Rieslingrübe
Ich glaube, diese Diskussion u. Argumentation hier ist gar nicht mehr so sehr von dem jeweiligen Berufsbild u. seinem Anforderungsprofil , sondern viel mehr von Weltanschauungen, Sicherheitsmotiven etc. geprägt......... Südländer würden sagen : Typisch deutsch - alles muss in möglichst fest vorgegebenen Bahnen verlaufen, bloss keine Risiken, keine Veränderung, keine Abwechslung u. keine Überraschungen: Birth, school, work, death - und das war´s dann also......ach nein, halt : die Vernunftehe habe ich ja noch vergessen........

Viva la Muerte (Fernando Arrabal)

Ja, Vernunft sehe ich als einen wichtigen Charakterzug an und ich würde diesen auch Südländern nicht abspechen wollen. Ich glaube auch daß die meisten von denen eher das Leben als den Tod lieben. ;)

Risiken - doch, aber nur dann wenn man muß und wenn man auch was dabei gewinnen kann. Wer sinnlos und blind Riskien eingeht, der ist nicht besonders intelligent.

Sicherheit möchte ich haben. Wenn diese aufgebe, dann aus einem Zwang oder aus einem Anreiz. Grundlos begebe ich mich ungern auf eine schwankende Brücke.

Veränderung und Abwechslung natürlich, aber ich möchte möglichst bestimmen wohin die Reise geht und nicht von zufälligen Wellen getrieben werden.

"Birth,school, work" tja dieser Ablauf läßt sich wohl kaum umgehen genausowenig wie der letzte Schritt: "death". Allerdings gibts ja noch ein Leben neben diesen Schritten.

Wie jemand zu einer Vernunftehe in seiner jeweiligen Situation steht überlassen ich jedem selbst. Als lediger fühle ich mich da nicht zu einem Statement berufen.

Wenn du mir vorwirfst ich bin "typisch deutsch" dann muß ich dir recht gegen. Ich bin hier geboren und aufgewachsen und nicht in Südeuropa. Im empfinde das aber nicht als negativ.

Ich denke wir haben jetzt beide nachdrücklich unsere Empfehlungen an den potentiellen Journalisten fird (und evlt. an andere Leser ) abgegeben. Deine lautet: handele ohne nachzudenken, mir leuchtet eher ein: denke zuerst und handele dann. Mehr als Tipps kann man nicht geben, ich hoffe daß jeder die zu ihm passende Devise wählt und damit auch glücklich wird.

Zu guter letzt würde mich dein Beruf brennend interessieren. Bist du jetzt Astronaut oder Philosoph? :gruebel:

Rieslingrübe 08.03.2006 00:19

AW: René Adler - Berufsausbildung??
 
Lieber Herr Berufsberater,

du hast vollkommen Recht: der Worte sind zu diesem Thema nun wirklich genug gewechselt........ und deinem Ehrgeiz, hier in diesem Forum unbedingt zu der absoluten Spitzengruppe der `Überall den Senf-Dazugeber Fraktion` gehören zu wollen, dem möchte ich nun wirklich nicht nacheifern......

Nur eines noch : Ich bin froh, dass ich in meinem Leben nie so einen wohlmeinenden, durchstrukturierten u. fürsorglichen Lehrmeister gehabt habe - wahrscheinlich wäre ich dann in der Tat bereits längst abgetreten.......

alles Gute upi

mithardemb 08.03.2006 00:45

AW: René Adler - Berufsausbildung??
 
Lieber Herr Rübezahl,

ich empfehle den Abtritt bis Halloween zu verschieden. Evtl. läßt sich der Weltschmerz ja mit dem Riesling in der Rübe bis dahin aushalten.

Noch mal Klartext:

Nichts für ungut, aber wenn jemand ersthaft schreibt, daß man die Lage am Arbeitsmarkt getrost ignorieren kann, dann ist das ziemlicher Unsinn. Wild um sich geworfene Unterstellungen können da auch nichts mehr retten.

Nullinger 08.03.2006 08:01

AW: René Adler - Berufsausbildung??
 
Zitat:

Zitat von mithardemb
Noch mal Klartext:

Nichts für ungut, aber wenn jemand ersthaft schreibt, daß man die Lage am Arbeitsmarkt getrost ignorieren kann, dann ist das ziemlicher Unsinn. Wild um sich geworfene Unterstellungen können da auch nichts mehr retten.

Wobei Du seine daran geknüpften Bedinungen gekonnt ignoriert hast:
er sagte (wenn ich das richtig verstanden habe), dass man sich ruhig den Berufsweg eines Journalisten aussuchen soll, wenn es für einen das "Ein und Alles" ist und man damit sein großes Hobby, dem man nebenbei schon jahrelang (wahrscheinlich ehrenamtlich) nachgegangen ist, zum Beruf macht und man auch noch gut darin ist.

Dem stimme ich zu.

Wenn alle Deinem Rat folgen würden, wäre es gar ratsam, Journalist zu werden, da es kein anderer mehr wird und folglich die Berufsaussichten dort ziemlich gut werden.

Rieslingrübe (toller Nick :top: ) sagte aber auch, dass man es lassen soll, wenn man halbherzig dabei wäre. Dem stimme ich auch zu. Wenn man sich für nichts so wahnsinnig begeistert, dass man mit vollem Enthusiasmus dabei wäre, würde ich auch Deinen Rat weitergeben, sich nach den Berufsaussichten zu orientieren (die sich übrigens in vielen Sparten ständig ändern und auch nicht immer vorhersagbar sind).

Ich persönlich finde übrigens Rieslingrübes Einstellung deutlich moderater als Deine, ohneweichesp ;). Er sagt nämlich, dass man nicht nur rationale Kriterien heranziehen soll sondern eventuell auch die Begeisterung für eine Sache einfach laufen lassen soll. Und das unterstütze ich.

Wenn jemand mit voller Begeisterung irgendwo dabei ist, wird er sicherlich viel Spaß am Leben haben, auch wenn er dafür 12 Stunden täglich schaffen muss, um sich seinen Lebensunterhalt zu sichern. Zumindest würde ich ihm mehr Spaß am Leben zuschreiben als jemandem, der sich einen Job sucht, der ihm keinen Spaß macht, nur um damit Geld zu scheffeln (was es ja durchaus auch gibt). Diese Leute versuchen meist, den Arbeitstag irgendwie rumzukriegen, um dann wenigstens die übrigen Stunden des Tages noch irgendwie genießen zu können.

Optimal ist es natürlich, wenn man sich für etwas begeistert, wo die Berufsaussichten und Verdienstmöglichkeiten sehr gut sind. Aber davon kann man eben nicht ausgehen.

Nun bleibt natürlich noch die Frage, was man einem Jugendlichen empfiehlt, der noch nicht weiß, ob er die Begeisterung und die Begabung für das Fach mitbringt. Vielleicht ist es ja nur eine kurze Welle der Begeisterung. Naja, ich würde raten, es so früh wie möglich nebenbei auszuprobieren, um zu sehen, ob man darin wirklich aufgeht.

Rieslingrübe 08.03.2006 09:28

AW: René Adler - Berufsausbildung??
 
Lieber midhardemp,

dem oben ist wirklich so gut wie nichts mehr hinzuzufügen........

Lediglich noch eine Kleinigkeit: Deine selbstgewählte ´Schlautuer - Autorenzeile` ist zwar durchaus nicht aus der Luft gegriffen, aber `Phrasendrescher`, ´Zeilenschinder´, u. vor allem `Wort im Mund Rumdreher` würde deinen echten Charakterstärken zweifellos noch viel mehr gerecht werden......
Aber dies wurde dir hier im Forum ja schon von verschiedenen Seiten mitgeteilt u. du hast dich bisher immer als extrem beratungsresistent erwiesen, daher besteht wohl kaum noch Hoffnung auf Besserung.......

Bei mir stehst du nun übrigens als logische Folge deiner rücksichtslosen u. selbstsüchtigen Forums-Verpestungskampagne auf der Ignorierliste - denn ich will mein Leben in der Tat noch ein wenig geniessen u. dulde von deiner Seite keinerlei weitere Ablenkungen mehr........

adios upi

liston 08.03.2006 10:03

AW: René Adler - Berufsausbildung??
 
Zitat:

Zitat von mithardemb
Lieber Herr Rübezahl,

ich empfehle den Abtritt bis Halloween zu verschieden. Evtl. läßt sich der Weltschmerz ja mit dem Riesling in der Rübe bis dahin aushalten.

Noch mal Klartext:

Nichts für ungut, aber wenn jemand ersthaft schreibt, daß man die Lage am Arbeitsmarkt getrost ignorieren kann, dann ist das ziemlicher Unsinn. Wild um sich geworfene Unterstellungen können da auch nichts mehr retten.

Also ich BIN gelernter Journalist und kann dir nur soviel sagen: Wenn du Philologie oder irgendeine Geisteswissenschaft(und sei es Theologie) studiert hast, wirst du keine Probleme bekommen ein Voluntariat zu ergattern. Was du nun mit dieser Chance anfängst ist und bleibt deine Sache. Wenn du gut bist und etwas Ellenbogen zeigst, bekommst du deinen Job in einer Sportredaktion den print- oder visuellen Medien.
Wenn alle Menschen so ein Gedankengut wie du mit sich spazieren tragen würden, gäbe es wohl kaum noch Ärzte, Rechtsanwälte oder Piloten.

zu René:
Hab es zwar nicht gesehen, aber wenn man die totale Berichterstattung eines Sportereignisses gestalten will, gehört es dazu den Sportler direkt nach seiner
Arbeit(Fußball, Tennis, Schwimmen....), zu seiner Leistung zu befragen. Ob er gewonnen oder verloren hat, spielt dabei keine Rolle. Zudem sind die Fragen sowieso Stereotypisch(an was hat es gelegen, warum lief es heut nicht..........), und der Sportler sollte sich durch Mediencoaches darauf vorbereiten. Letztendlich lebt er davon dumme Fragen gestellt zu bekommen. (Gibt man dann auch nach verlorenen Spielen noch witzige Antworten kann man es bis zur Legende schaffen- siehe Dragoslach Stephanovic).


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