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AW: Frauen in Herrenmannschaften
Ich denke die Regel, die sich bei den Damen aktuell fast in allen Landeverbänden durchgesetzt hat ist gut. Aber ich denke das geht maximal noch 10 Jahre so. Wie immer beginnt das Problem bei den Kleinsten, und dann braucht man sich über diese Regel keine Gedanken mehr zu machen, denn wenn es so weitergeht hast du in 10 Jahren sicher keinen Damenspielbetrieb mehr (ggf. sogar auf Verbandssebene) und dann braucht es für die wenigen, die noch Spielen wollen, ggf. eh eine doppelte Spielerlaubnis, damit sie überhaupt noch in einem Damenspielbetrieb teilnehmen. Keine gute Entwicklung, aber bei den Damen bzw. Mädchen sieht man das, was bei der männlichen Jugend auf uns zu kommen, nur ungefährlich 5mal so heftig.
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AW: Frauen in Herrenmannschaften
Der Damen-Spielbetrieb ist langfristig nur so zu retten: Mehr Mädchen zum Tischtennis bringen.
Da sieht es leider katastrophal schlecht aus: In meinem Kreis war ich vor 12 Jahren Spielgruppenleiter für die 2 Mädchenligen mit zusammen 15 Mannschaften. Heute gibt es im ganzen Bezirk ( aus 3 Kreisen) noch eine einzige Liga mit 7 Mannschaften, davon 3 vom gleichen Verein. Da sind die Leistungsunterschiede dann so groß, dass fast nur noch Kantersiege zu erwarten sind. So werden die letzten Mädchen auch noch vergrault. |
AW: Frauen in Herrenmannschaften
Ja, leider. In 10 Jahren wird es noch Mädchen geben die Leistungstischtennis spielen, d.h. sehr früh ab OL aufwärts, aber die Breite/Basis wird nicht mehr vorhanden sein, wenn nicht massiv gegen gesteuert wird.
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AW: Frauen in Herrenmannschaften
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AW: Frauen in Herrenmannschaften
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AW: Frauen in Herrenmannschaften
Natürlich. Am Anfang wird sich das auf die unteren Damenligen auswirken, und sich am Ende bis nach oben fortsetzen. Und, wenn man sich jetzt einmal die Ligen ab 3.BL aufwärts anschaut... wieviele Spielerinnen spielen den da überhaupt, die ihre Jugendzeit in Deutschland verbracht haben ? Ich würde einfach mal behaupten <50%. Keine gute Entwicklung.
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AW: Frauen in Herrenmannschaften
Die unteren Ligen bei den Damen sind mittelfristig nicht zu retten. Hier hören aktuell zu viele Spielerinnen aus unterschiedlichen Gründen mit dem TT auf. Die verbleibenden Spielerinnen sind froh, wenn sie bei den Herren mitspielen können.
Damen, die früh in den höheren Ligen (ab OL aufwärts) spielen können, haben meist auch einen ganz anderen Ehrgeiz im Vergleich zu Ihren Kolleginnen in den unteren Ligen (das ist aber bei den Herren in abgeschwächter Form auch so). Die Dame, die den Aufwand nicht scheut, OL oder höher zu spielen, will auch nicht unbedingt bei den Herren spielen, insofern ist die allgemeine Regelung schon Praxistauglich. In den mittleren Damenligen (LL abwärts) ist es mit der Geschlechtertrennung am problematischsten, da zwar Ehrgeiz und Leistung vorhanden sind, um ggf. später in die Damen OL aufzusteigen, den meisten Spielerinnen jedoch bewusst ist, daß hier dennoch - im Vergleich zu den Herrenligen mit ähnlichen TTR-Werten - deutlich größere Entfernungen zu den Spielen in Kauf genommen werden müssen. Das ist dann neben dem Beruf (und einer etwaigen Familie) eben schwer vereinbar. Die höhere Leistungsdichte und Spieleranzahl bei den Herren sorgt eben automatisch für einen engmaschigeren Spielbetrieb mit - im Vergleich - weniger Fahrtzeiten. |
AW: Frauen in Herrenmannschaften
Ich glaube nicht, dass es ab der Damenoberliga nur Spielerinnen gibt, die unbedingt gegen Frauen spielen wollen. Das trifft sicher für die Nachwuchsspielerinnen zu die Oberliga nur eine Zwischenstation ist. Aber du findest in diesen Ligen auch Spielerinnen, die das neben ihrem regulären Beruf machen.
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AW: Frauen in Herrenmannschaften
Jep . Ich kenne einige Damen die lange ol und rl gespielt haben und nach der "öffnung" dem damen Betrieb denn rücken gekehrt haben und lieber Herren ll oder bl spielen.
Entfernung, leistungshomogenere Teams und einfachere ersatzgestellung bei Ausfall. Wobei Entfernung der Hauptgrund ist Danach zusammen in einer Mannschaft mit 'partner" spielen. |
AW: Frauen in Herrenmannschaften
Ich habe mir die Damenoberligen angeschaut. Das sind doch viele Jugendliche die da oft chancenlos mitspielen und teilweise über 150 km Anreise bewerkstelligen müssen. Selbst in besseren Bezirksligen der Herren haben da viele Probleme. Also machen wir dann doch gleich gemischte Mannschaften und schaffen den Damenspielbetrieb bis zu den Bezirksligen gänzlich ab.
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