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AW: Die FIDE - Gens una sumus.
Hi @Neuanfang,
die FIDE updatet wieder den Stand der Kandiatenturniers. Bei den Männern führen jetzt gemeinsam auf dem 1. Platz "Nepo" und Gukesh. Hier der Link: https://www.fide.com/news/2970 Jolien |
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#21
Bei den Männern im "Open" führen weiterhin "Nepo" und Gukesh, die beiden US-Amerikaner sind etwas "abgefallen". Bei den Damen liegt eine Chinesin allein in Front, ihre Landsmännin und eine (Russin) dicht dahinter. |
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Auch die FIDE berichtet über die beiden Kandidatenturniere nach der 11.
Runde: https://www.fide.com/news/2978 Stand: DO, der 18. April 2024 Jolien |
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Der Bericht der FIDE vom FIDE Candidates Turnier 2024 - 13. Runde:
https://www.fide.com/news/2983 Jolien |
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Ehemaliger deutscher Weltklasse-Schachspieler GM Dr. Robert Hübner im Alter von 76 Jahren am 05. JAN 2025 verstorben.
Hierzu ein Nachruf der FIDE: https://www.fide.com/news/3376 Er war nicht nur der drittstärkste deutsche Schachspieler aller Zeiten (nach Emanuel Lasker und Siegbert Tarrasch), sondern beruflich erfolgreich als Wissenschaftler der Altphilologie tätig - und nicht zuletzt ein profilierter Sprachen-Polyglot, was ich besonders erwähnenswert finde. Der offizielle Nachruf des Deutschen Schachbunds (DSB) https://www.schachbund.de/news/rober...MxLl8Xj_JhIEcg Robert Hübner starb an einem Krebsleiden. Jolien |
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#25 > Polyglotte Person
"Hübner soll 22 Sprachen beherrscht haben * wobei *beherrscht* bei dem Wissenschaftler mit *Leib und Seele*, wie das Munzinger-Archiv ihn charakterisiert, stets Perfektion bedeutete." (Quelle : Hartmut Metz in der "taz" von gestern. ) |
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R.I.P.
Hübner war ja ein eher introvertierter und ruhiger Zeitgenosse, also überhaupt kein Showman. Sein Partieanylsen waren immer extrem tiefgründig und lehrreich. Berühmt auch wegen ein paar richtig groben Patzern, hatte er dennoch eine unglaubliche Spielstärke, die ihn zu seiner besten Zeit bis auf Position 3 der Weltrangliste brachte direkt hinter Karpov und Kortschnoi. Und dies obwohl er im Gegensatz zu diesen beiden Kollegen quasi die meiste Zeit seines Lebens nur als "Amateurspieler" unterwegs war. Mit Hübner ist ein sehr kluger Mann mit hohem Intellekt von uns gegangen. |
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Noch eine kleine Anekdote zu Hübner. Er war der Auffassung, dass Schachspieler ein Urheberrecht an ihren gespielten Partien hätten. Er wollte die Frage geklärt wissen und schuf einige Präzedenzfälle. Zum einen händigte er nach einer Partie sein Formular nicht dem Schiedsrichtrer aus, was für reglementarische Probleme sorgte. Zum anderen untersagte er auch manchen Zeitschriften und Autoren, seine Partien zu veröffentlichen. Dies hattte zur Folge, dass die Urheberrechtfrage einer konkreten Antwort bedurfte, welche ein Rechtsgutachten des GM Wolfgang Unzicker, seines Zeichens Jurist, lieferte. Das Gutachten verneinte ein Urheberrecht, sodass Hübner sich mit seiner Auffassung schlussendlich nicht durchsetzen konnte.
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#28 Danke für die Anekdote @JanMove - Ich habe ihn auch als einen Spieler in Erinnerung, der vor etwa einem halben Jahrhundert kurz vor dem Erreichen des Schach-WM-Finales stand und nur knapp jeweils sowjetischen Kandidaten-Konkurrenten unterlag.
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