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AW: Welche Beläge bringen die längsten Topspins?
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Einen Ball der lang auf die Grundlinie kommt ist doch viel einfacher zu retournieren, da der Gegner mehr Zeit hat und zusätzlich mehr Raum zum ausholen. Im schlimmsten Fall kann der Gegner den Ball einfach 10cm hinter der Platte blocken und muss sich bei der kurzen Entfernung keine großen Sorgen um den Absprungwinkel des Balles machen. Zitat:
Du musst aber auch bedenken, dass jeder auf die Grundlinie gezogene Topspin den Winkel den der Gegner abdecken muss stark einschränkt. Ein Topspin der halblang aufkommt, kann noch rechts oder links vom Tisch springen und somit viel mehr seitliche Bewegung vom Gegner erfordern als die ca. 2 Meter die Du bei einem Topspin auf die Grundlinie abdecken müsstest. Bedenke, dass der Tisch nur 1,52m breit ist und ein aus der Mitte gespielter Ball auf die Grundlinie eben echt nur ca. 1,80 m (wenn überhaupt) an potenzieller Zielfläche direkt hinter dem Tisch erreichen kann. Das kann man vielleicht noch mit Antizipieren und kleinen Seitschritten erreichen. Ein Ball der aber einen halben Meter oder mehr neben die Platte ankommt, da braucht es schon einen sehr langen Schritt/Sprung. Ob man den noch sauber spielt und dann aufgrund des Winkels auch gut auf die Platte bringt ist die Frage. Zitat:
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Du musst da schon das komplette Statement zitieren. Wenn aber wie von mir beschrieben der Absprung falsch eingeschätzt wird und der Ball flacher als erwartet abspringt, bekommt der Gegner den Ball im besten Fall sehr weit unten am der Schlägerblatt oder gar auf den Griff oder die Finger und das geht ziemlich sicher ins Netz. In diesem Szenario trifft der Gegner den Ball ja auch nicht annähernd so hoch wie er antizipiert hat. |
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Wenn du mit den Fingern oder sonstwie falsch triffst geht jeder Ball irgendwohin, nur nicht korrekt auf die andere Seite. Kurze Topspins kurz hinters Netz werden tendenziell aber nicht ins Netz gesemmelt, sondern drüber. |
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Zu kurze Topspins, die abgeschossen werden können, kommen meist mit Rotation und wenig Tempo an. Wenn die Rotation dann nicht extrem hoch ist, werden die von einigen Spielern dann gern geschossen und höchstens drüber und nicht ins Netz. Schnelle Topspins kommen allenfalls mittellang, aber nicht kurz. Und da sie flach kommen, werden sie sowieso eigentlich nicht abgeschossen. Wenn die Topspins keine sehr gute Platzierung haben, dann sind lange auf die Grundlinie meist schwerer zu retournieren als halblange, weil man zum retournieren einfach weiter weg von der Platte muss und sich bewegen muss. |
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Das Certran Fibre ist insofern derzeit meine Nr. 1, als dass ich zuletzt viele taktisch, spielerisch, körperlich, nervlich und insgesamt auch mental sehr anspruchsvolle Spiele gewonnen habe. Scheint auch (wahrscheinlich durchs Balsa) einfache zu sein damit, Schnitt aus dem Ball herauszunehmen - oder auch gegnerischen Schnitt nahezu eins zu eins unverändert zurück zu geben. |
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Es müsste schon extreme Rotation drin sein, dass der Ball bei wenig Tempo noch kurz hinter das Netz kommt. Von wo aus soll der Ball da bitte geschlagen werden. Das sind ja hier extreme Ausnahmeszenarien auf die man sein Material und Spiel nicht auslegen sollte (es sei denn man hat überhaupt keine anderen Probleme). Selbst die Butterfly Vergleichsgrafik zu den Flugbahnen zeigt keinen Topspin der kurz aufkommt, weil das meiner Meinung nach einfach in 99% der Spielsituationen nicht existiert. Der Ball müsste ja extreme Rotation haben und dann noch ganz komisch in sehr hohem Bogen über die eigene Tischhälfte gespielt werden und dann quasi vertikal kurz hinter des Netz fallen. Das passiert vielleicht mal "Ausversehen", wenn man einen sehr langsamen Unterschnittball sehr schön Gefühlvoll anzieht. Zitat:
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Du hast recht. Bei niedrigerer Rotation kommen Topspins kaum mal kürzer als mittellang. Rotation muss sonst gut drin sein, dass sie nicht mal ganz mittellang werden. Ich schrieb ja auch, "wenn nicht extreme Rotation drin ist" (ergänzt: sondern nur viel), wird der Ball oft mal drauf geschossen, sonst auch mal drüber.
Eine weit ausholende Topspinbewegung ist ja eigentlich kein modernes Tischtennis. Und man holt ja nicht weiter aus, wenn der Ball schneller und länger werden soll. Das passiert durch Körperspannung und schnellere Beschleunigung. Das kann man nicht (lange) erahnen, bevor der Ball kommt. Als Neuanfänger unterschätzt Du vielleicht noch etwas die Dynamik und gegnerischen Fähigkeiten im Bereich von über 1600 TTR des Threaderstellers. Wenn die Topspins nur mittellang und nicht gut platziert kommen, übernimmt der Gegner gern mal den Angriff. Das ist bei langen Topspins einfach schwieriger. |
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