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AW: Regeldurchsetzung im Amateurbereich
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AW: Regeldurchsetzung im Amateurbereich
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AW: Regeldurchsetzung im Amateurbereich
Tischtennis gilt ja als eine der fairsten Sportarten. Vielleicht liegt das ja gerade daran, dass man an der Basis ohne geprüfte Schiedsrichter auskommt. Das Regelwerk im Tischtennis wird hie und da nicht eingehalten, aber im allgemeinen stört das doch niemand. Die Beispiele mit minimal von den Vorschriften abweichenden Belägen oder Bekleidungsvorschriften wurden ja schon erwähnt. Ist es wirklich schlimm, wenn der Ball einen Zentimeter zu niedrig geworfen wird? Korinthenkackerei, die den Sport eher behindert als ihm nutzt. Was anderes ist es, wenn Spieler sich einen unfairen Vorteil verschaffen, nur diesen Typen kann man per Regeln das Handwerk kaum legen. Die finden immer neue Wege, die im Grenzbereich des Zulässigen liegen. Was ist z.B. mit gezielt eingesetzten Psychotricks, um den Gegner aus der Fassung zu bringen? In meinem Bezirk kenne ich nur wenige von dieser Spezies, möglicherweise weil diese Leute selbst merken, dass sie sich damit keine Freunde machen und wer verbringt schon gerne seine Freizeit in einem Umfeld, wo er Außenseiter ist?
Ich persönlich kann sowohl auf die Korinthenkacker als auch die unfairen Spieler gern verzichten. Davon haben wir in anderen Lebensbereichen schon genug. |
AW: Regeldurchsetzung im Amateurbereich
Ich hatte es einmal in einem Spiel, dass mein Gegner immer erst, wenn es knapp wurde, falsche Aufschläge gemacht hat. Der SRaT (mein Mannschaftskollege) hat beim Stand von 9:9 im fünften Satz auf Let entschieden und meinen Gegner auf seinen Aufschlag aufmerksam gemacht. Daraufhin hat mein Gegner den SRaT gefragt, ob er Kunden verlieren möchte, denn der SRaT hatte ein Einzelhandelsgeschäft im Ort des Gegners. Da war die Stimmung dann doch ein wenig angespannt ...
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Folgende Ansichten sind üblich aber ein bisschen *schwierig*: Wir spielen in unteren Amateurklassen, da ist die Einhaltung der Regeln nicht so wichtig. Ich kann nichts falsches monieren, weil ich oder meine Mannschaftskameraden das auch nicht richtig machen. Ich würde gerne auf einen Fehler meines Gegners hinweisen, lasse es aber sein, weil es nur Stress gibt. Mit diesen *Regeln* wächst leider jeder im Amateurbereich auf. Ob das immer so glücklich ist sei dahingestellt*. |
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Das ist ja das schwierige: Wenn das Kriterium für die Sinnhaftigkeit einer Regel deren Überprüfbarkeit ist!
Die einzige Regel, deren Überprüfbarkeit einfach ist (nämlich dass man sich während des Ballwechsels nicht am Tisch aufstützen darf), ist die einzige Regel, die in (meiner) Praxis von allen komplett ignoriert wird. Und zwar m E nicht nur, weil sie nicht bekannt ist, sondern weil wir uns sonst öfter verletzen würden. In der Praxis handele ich generell genau so, wie du es sagst und mache mir keinen Stress wegen der Regeln. Hab auch bisher zwar einige Diskussionen mitbekommen aber richtig eskaliert ist noch nie was. Grundsätzlich ist es aber schade, dass es so sein muss. Ich wäre dann eher für Anpassung der Regeln (zumindest für den Amateurbereich). Denn diejenigen, die es überstrapazieren - ob gewollt oder unabsichtlich - bekommt man meist nicht zu Fassen. |
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2. Regelproblematik im Amateurbereich sehr gut zusammengefasst |
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