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Merkur 26.04.2008 13:46

AW: Die Generation nach Tensor & Co
 
Zitat:

Zitat von mithardemb (Beitrag 1130837)
Vergleiche mal einen Badmintonschläger mit einem Holzschläger gleichen Ausmaßes. Zweifelsfrei wirst du einen leichten Ball mit dem Badmintonschläger viel stärker beschleunigen können. Duch die höhere Elastizität des Rahmens und der Bespannung ergibt sich ein wesentlich längerer (zeitliche) Kontakt zwischen Ball und Schläger und damit auch eine längere Kraftangriffszeit.

Falsch, die Zeit ist nicht wichtig, sondern die Kraftmenge. Des Rätsels Lösung : Ein Badminton, Tennis oder Squosh-Schläger ist viel länger als ein TT-Schläger, deshalb kann man aufgrund des längeren Hebels den Schlägerkopf auf viel höhere Geschwindigkeiten beschleunigen als einen TT-Schlägerkopf der schon an der Hand anfängt. Sicher könnte man TT-Schläge mit einem langen Stil schneller machen, so wie es beim antiken TT auch war.Ob sich damit aber vernünftig spielen lässt möchte ich bezweifeln, damit wird der tote Winkel zwischen Vor und Rückhand massiv vergrößert.
Außerdem sind gerade steife Saitenschläger mit kürzerer Ballkontaktzeit schneller. Warum haben bitte sehr gute Tennisschläger Titanium im Rahmen und eine sehr straffe Bespannung ?

Merkur

Rudi Endres 26.04.2008 13:49

AW: Die Generation nach Tensor & Co
 
Der Antrag auf "Kunststoffhölzer" wurde u.a. mit den besseren Chancen für defensive Spielsysteme begründet (Sharara).

mithardemb 26.04.2008 13:50

AW: Die Generation nach Tensor & Co
 
Zitat:

Zitat von Merkur (Beitrag 1130852)
Falsch, die Zeit ist nicht wichtig, sondern die Kraftmenge. Des Rätsels Lösung : Ein Badminton, Tennis oder Squosh-Schläger ist viel länger als ein TT-Schläger,....

Doch die Zeit ist in diesem System sehr wichtig, denn ich kann durch mehr Zeit bei gleicher Leistung mehr Kraft übertragen. Wenn du noch mal genau nachliest hatte ich oben aus diesem Grund ja auch von einem Holzschläger des gleichen Ausmaßes (damit also mit gleichem Hebel) gesprochen.

mithardemb 26.04.2008 13:53

AW: Die Generation nach Tensor & Co
 
Zitat:

Zitat von Merkur (Beitrag 1130852)
Außerdem sind gerade steife Saitenschläger mit kürzerer Ballkontaktzeit schneller. Warum haben bitte sehr gute Tennisschläger Titanium im Rahmen und eine sehr straffe Bespannung ?

Merkur


... du hattest oben den Unterschied zwischen Elastizität und Härte so schön erläutert dass ich da eigentlich nicht wirklich darauf antworten muß oder?

Merkur 26.04.2008 13:54

AW: Die Generation nach Tensor & Co
 
Zitat:

Zitat von mithardemb (Beitrag 1130844)
Doch Elastizität bremst durch den längeren Kontakt sogar deutlich mehr ab, aber die Dämpfung ist nicht die entscheidende Größe bei dem System.


Bitte noch mal lesen, weich und elastisch sind 2 Dinge. Elastisches Gummis federt besser zurück, selbst wenn die Eintauchtiefe etwas größer durch mehr Elastizität wird ist ist die Ernergieabsortion somit geringer.
Bei den Tempoeigenschaften ist NUR die Dämpfung entscheidend, je mehr desto langsamer. Noch mal TT ist ein Rückschlagsport wo das Material eine rein passive Rolle hat.


Merkur

Merkur 26.04.2008 14:02

AW: Die Generation nach Tensor & Co
 
Zitat:

Zitat von mithardemb (Beitrag 1130858)
Doch die Zeit ist in diesem System sehr wichtig, denn ich kann durch mehr Zeit bei gleicher Leistung mehr Kraft übertragen. Wenn du noch mal genau nachliest hatte ich oben aus diesem Grund ja auch von einem Holzschläger des gleichen Ausmaßes (damit also mit gleichem Hebel) gesprochen.

Hallo Du verwechselt hier wieder was. Dass bei den Saitensportarten kann am Material der Bälle liegen, diese sollten bei Badminton selber kaum Sprungkatapult haben, weswegen hier die Saite eben elastisch sein müssen weil diese Federn und nicht der Ball wenn der z.B. nur auf Holz springt.Ist bein TT-Ball anders der springt gerade auf hartem Holz besser selber als auf weichen Gummi.
Das hat aber alles nichts mit dem zu tun worauf ich hinaus will, nämlich dass TT-Material passiv ist.

Merkur

mithardemb 26.04.2008 14:05

AW: Die Generation nach Tensor & Co
 
Zitat:

Zitat von Merkur (Beitrag 1130861)
Bitte noch mal lesen, weich und elastisch sind 2 Dinge. Elastisches Gummis federt besser zurück, selbst wenn die Eintauchtiefe etwas größer durch mehr Elastizität wird ist ist die Ernergieabsortion somit geringer.
Bei den Tempoeigenschaften ist NUR die Dämpfung entscheidend, je mehr desto langsamer. Noch mal TT ist ein Rückschlagsport wo das Material eine rein passive Rolle hat.
Merkur

Was du jetzt mit der Betonung der Rückschlagsportart und der passivität des Materials Aussagen willst verstehe ich offen gesagt nicht. Womit erzeugt man denn nach deiner Erfahrung die größere Dämpfung (= Umwandlung von kin. Energie in Wärmeenergie). Nimmt man dazu eher elastische Federelemente oder eher möglichst starre Körper (z.B. einen Graugußblock).

mithardemb 26.04.2008 14:09

AW: Die Generation nach Tensor & Co
 
Zitat:

Zitat von Merkur (Beitrag 1130871)
Hallo Du verwechselt hier wieder was. Dass bei den Saitensportarten kann am Material der Bälle liegen, diese sollten bei Badminton selber kaum Sprungkatapult haben, weswegen hier die Saite eben elastisch sein müssen weil diese Federn und nicht der Ball wenn der z.B. nur auf Holz springt.Ist bein TT-Ball anders der springt gerade auf hartem Holz besser selber als auf weichen Gummi.
Das hat aber alles nichts mit dem zu tun worauf ich hinaus will, nämlich dass TT-Material passiv ist.

Merkur

Mache einfach den Versuch mit dem TT Ball. Nimm einen Badmintonschläger und einen Softballschläger. Beide haben ungefähr gleiche Größe. Der Softballschläger hat sogar ein größeres Gewicht, also eigentlich einen Vorteil für die Beschleunigung eines leichten Gegenstandes.

Mit dem Softballschläger wirst du es eher schaffen den TT Ball zu beschlädigen. Es wirkt über einen kurzen Zeitraum eine höhere Kraft ein. Mit einem Badmintonschläger wirst du denn Ball aber weiter schlagen können weil du ihn eben länger beschleunigen kannst.

TT-Power 26.04.2008 14:10

AW: Die Generation nach Tensor & Co
 
Zitat:

Zitat von mithardemb (Beitrag 1130875)
Was du jetzt mit der Betonung der Rückschlagsportart und der passivität des Materials Aussagen willst verstehe ich offen gesagt nicht. Womit erzeugt man denn nach deiner Erfahrung die größere Dämpfung (= Umwandlung von kin. Energie in Wärmeenergie). Nimmt man dazu eher elastische Federelemente oder eher möglichst starre Körper (z.B. einen Graugußblock).

Wenn man z.B. mit einem Hammer auf eine Feder hämmert, wird der Hammer zurückgeschleudert. Haut man aber auf einen Metallblock, dann so gut wie gar nicht. Also muss der Metallblock wesentlich mehr dämpfen.

mithardemb 26.04.2008 14:16

AW: Die Generation nach Tensor & Co
 
Zitat:

Zitat von TT-Power (Beitrag 1130881)
Wenn man z.B. mit einem Hammer auf eine Feder hämmert, wird der Hammer zurückgeschleudert. Haut man aber auf einen Metallblock, dann so gut wie gar nicht. Also muss der Metallblock wesentlich mehr dämpfen.

... damit wirst du wohl die Fahrzeugindustrie revolutionieren. :) Warum verbauen die Jungs blos so viele Federen zur Dämpfung wo doch der Motorblock viel besser geeignet ist. :)


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