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Bürgerwehr ... oder was hilft gegen Prügelkids
Wieder und wieder lese ich, das Bürger von irgendwelchen Irren zusammengetreten werden, ins Koma bis ins Grab.
Was tun ? Zuschauen und hoffen, daß man nie selbst Opfer werden wird ? Oder wirds Zeit, daß man aktiv wird ? Für meine Gemeinde würde ich mich freiwillig melden, sagen wir einmal im Monat, mit nem guten zweiten Mann, um an Brennpunkten für Ordnung und Ruhe zu sorgen. Geht mir auch nicht um Geld, ich will keine Bezahlung ich will "Frieden". So kann das nicht weitergehen, ich würde das tun aber nur wenn hier eine Gesetzesänderung durchliefe, nach heutigem Recht dürfte ich nur die Polizei rufen, da lachen sich die Schläger krank, erst wenn ich angegriffen würde, dürfte ich mich wehren. Gilt natürlich auch für den Angriff auf Dritte, wenn denn ne Bedrohung für Leib und Leben klar zu erkennen ist. Die Sache mit der Verhältnismäßigkeit der Mittel gefällt mir nicht, zu sehr Auslegungssache eines Richters. Wer andere angreift hat seine Rechte verwirkt, der muß damit rechnen, daß ihn die volle Härte trifft, das ist meine Meinung. Wenn man das überall durchzöge, würde den Sportfreunden der Zahn schnell gezogen, wenn denn die richtigen Leute bei der Wehr sind. Danach kann sie ja der Sozialarbeiter übernehmen, aber hier gehts mir um die akute Bedrohung der Bevölkerung ... könnte mal meine Kinder oder meine Mutter treffen. Laufen jedenfalls selbst hier am Dorf genug Gesichter rum, denen ich den Rücken nichts so einfach zuwenden würde. Ich sehe da mittlerweile ein echtes Problem, die Leute werden sich bald nicht mehr auf die Straße wagen. Es ist nicht jedesmal ein Bandido da, der regelnd eingreift. Vielleicht sollten wir die einsetzen, offensichtlich wirkts. http://www.bild.de/BILD/news/2011/02...e-bedroht.html |
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Es gibt noch den §127, danach darf jedermann eine nStraftäter festnehmen, bis die Polizei da ist
Und es gibt die "Nothilfe", die der Notwehr gleich gesetzt ist |
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Zitat:
Tuts wer ? Wäre es nicht besser, durch Präsenz entsprechenden Personals, an Brennpunkten wie U-Bahnhöfen oder vor Dizzen, oder ... oder, die Übergriffe zu verhindern. Nothilfe bringt nix, die normalen Leute gucken zur Seite, ist auch besser so, die bekämen auch nur Prügel. Es gibt aber Leute, die keine Prügel bekämen, und ich denke die sollten verpflichtet werden, wie gesagt ich nähme kein Geld, andere müßte man eben bezahlen. |
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Bei "Bürgerwehr" hätte ich andere Befürchtungen. Nicht bei dir, aber ich habe schon Probleme mit manchen "offiziellen Hilfsherifs", die sich ganz schön machtbewusst aufspielen. Nicht alle, aber manche. Seitdem die im Uniform und Ausstattung der richtigen Polizei immer ähnlicher werden, scheint es immer schlimmer zu werden.
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Zitat:
Die Leute müßten natürlich geschult werden, juristisch, wie für den "Einsatz". Eine charakterliche Prüfung könnte man auch durchführen. Aber ehrlich ? Ich hätte nix gegen ein paar harte Jungs, die den prügelnden Idioten mal auf die Sprünge helfen, wie gesagt, der Sozialarbeiter darf hinterher ran ... ... und Peter ... ja ich weiß die Polente kann nicht überall sein, aber sollte man nicht die Jungs dann an die Brennpunkte schicken, es sind doch immer wieder die gleichen locations wo es dann scheppert. Drücken sich ... meine Meinung. Habs im Stadion oft genug gesehen, wie (aus Furcht) zur Seite gesehen wird ... aber da kommen wir wieder in nen Bereich wo wir sicher keinen gemeinsamen Nenner finden. |
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Hier in Delmenhorst gibt es sog. "Streetworker", die bspw. im Bahnhof rumlaufen und (verbal...;)) mit den Kids umzugehen wissen und von denen offenbar auch akzeptiert werden. Bringt ja nichts, wenn man da irgendeinen Pädagogen hinstellt, den die Jugendlichen auslachen. Sind häufig solche, die selbst ihre "Erfahrungen" gemacht haben und sich wohl in die Situation hineinversetzen können. Die dürfen natürlich niemandem auf die Fresse hauen - ist m.E. auch gut so -, aber wirken tut's, allein durch die Präsenz.
Zudem wird vor dem Bahnhof jetzt seit geraumer Zeit immer klassische Musik gespielt, soll beruhigen, geht einem aber eher auf die Eier, sodass man schnell verschwindet...:) Und dann gibt's noch Projekte, die dazu dienen, die Jugendlichen überhaupt von der Straße zu holen und sich anderweitig auszutoben. Ein Beispiel: "Offene Halle": 1x pro Woche Fussball spielen mit Gleichgesinnten in einer Halle, kostenlos. |
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Wolle hat Recht. Aber Peter auch...
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Zitat:
Man muß die akute Situation in den Griff bekommen ... und Kevin ... das mit der klassischen Musik ... ein echter Brüller ... ich möchte den Psychologen sprechen dem das eingefallen ist. Deeskalationsverusch ? O Gott, o Gott. Was wird `n da gespielt ... Wagner ?:D Der Wllkürenritt ? Meinst du ein aggressives Arschloch läßt sich von Debussy abhalten dir den Schädel runterzutreten ? Der streetworker ist noch die beste Lösung. Reciht aber auch nicht meine ich. Ich setze hier durchaus mal auf Abschreckung. Siehe "Bandido", hat mir gefallen daß der Rocker sich eingesetzt hat, kann er auch, hatte sicher die Fähigkeiten dazu, und darum gehts. Da kannst Du niemanden hinstellen der ohnmächtig wird wenn die Nase blutet oder das Auge zuschwillt. |
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Zitat:
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Es gibt bei uns ja auch den freiwilligen Polizeidienst. Die gehen zu zweit Streife usw ...
Aber glaube mir, Brennpunkte kriegst du damit nicht weg, die verlagern sich dann. Prässenz zeigen ist gut, aber alles andere? |
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