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Anfängertraining
ich trainiere bei uns im verein eine anfängergruppe. alle kinder die bei mir anfangen befinden sich noch im grundschulalter. nun gibt es verschiedene ansichten welche technik man einem kind als erste beibringt.
was ist eure meinung dazu. welches ist die erste technik die man einem kind beibringen sollte? |
AW: Anfängertraining
Hallo meteora
Zitat:
Selbst habe ich mir auch ein System zurechtgelegt, der auf dem rotationsarmen Konter aufbaut: Konter, Schuss, Block, Stopp, Treibschlag Ich halte den Konter für sinnvoll, da sich recht schnell Erfolgserlebnisse einstellen. Schupf und Topspin kommen dann zeitgleich nach ca. ein bis zwei Jahren dran. Gruss Martin |
AW: Anfängertraining
Treibschlag?
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AW: Anfängertraining
Einfach mal die Suchfunktion benutzen, es wurde doch schon genug von A- und B-Trainern geschrieben... auch andere haben sich schon über Vor- und Nachteile der verschiedenen Schlagtechniken ausgetauscht.
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AW: Anfängertraining
Hallo Dragonspin
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Weil mit der Konterbewegung schon alles gemacht werden kann, finde ich das zum Beginnen schon recht gut. In der Schweiz wird wie schon gesagt mit den Kontertechniken begonnen. Gruss Martin |
AW: Anfängertraining
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AW: Anfängertraining
ich persönlich habe auhc vor 2-3 jahren angefangen im verein, und habe selber als erstes den Konter gelernt. finde das auch gut, weil ich mit dem konter relati schnell auch bei Punktspielen und so gegen gleichaltrige mithalten konnte
nach ca. einem jahr habe ich dann TS gelernt, ging dann auch einfacher... |
AW: Anfängertraining
Hallo Joachim
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Gruss Martin PS meteora fragt doch einfach die Leute nach ihrer Meinung. Es macht hier wenig Sinn, die beiden Anfängermodelle gegeneinander abzuwägen. Beide Methoden haben ihre Vorteile und Nachteile. |
AW: Anfängertraining
Ich versuche, das individuell anzupassen, je nach Alter, Größe Talent usw. des Anfängers. Wenn ich das Gefühl habe, dass einer schnell lernt versuche ich gleich, Konter und Topspin nahezu zeitgleich zu üben. Dann dauert es zwar etwas länger, bis einer der beiden Schläge "sitzt", dafür wird gleich das Erkennen der unterschiedlichen Rotationen geübt. Das gehört bei mir ebenso zum Grundhandwerkszeug wie die Beinarbeit. Und den Kids macht die Abwechselung auch Spass. 1-2 Jahre zu warten, bis der TS dran kommt: bei mir nicht.
Wie gesagt: geht nicht bei jedem und mit dieser Einstellung bin ich auch manchmal in Trainerkreisen recht einsam. Macht aber nix. |
AW: Anfängertraining
Ich halte es ähnlich wie klugscheisser. Ich fange mit einer Allroundausbildung an. Schlagtechniken stehen bei mir am Anfang eh nicht im Fordergrund. Wenn sich erkennen lässt, daß bestimmte Kinder bestimmte Techniken besonders schnell lernen, versuche ich das individuell anzupassen um sie bestmöglich zu fördern.
@Joachim: Du hast mit dem Treibschlag natürlich recht, allerdings vor allem dann, wenn du es aus leistungssportlicher Sicht siehst. Ein hochtalentiertes Kind braucht sicherlich nie einen Treibschlag gespielt zu haben, für durchschnittlich begabte Kinder halte ich den Treibschlag aber immer noch für äusserst nützlich, gerade zu Beginn der Ausbildung. Warum will ich gerne im Folgenden erklären: Mein Konzept ist es die Trainingsinhalte daran anzupassen, was für die Kinder gerade im Aufmerksamkeitsfokus steht. Ein typisches Verlaufsschema ist dabei vom 1) Ball treffen (Time to contact Problematik) über 2) Spielen (Taktik) hin zu 3) Wie mache ich das eigentlich am besten (Technik). In Bezug auf die Ausgangsfrage von meteora heist das aus meiner Sicht, daß als erstes Mal durch Beobachtung etc. herauszufinden sein müsste, was für die Kids gerade aktuell ist. In welcher Phase befinden sie sich? Ist es noch die erste Phase, sollten alle möglichen Situationen geschaffen werden, in denen die Kinder vor Verrechnungsprozeßen stehen. Verschiedene Schläger, Bälle, Abstände, Höhen, Tempi und so weiter. Ein hervorragend geeigneter Schlag ist dafür übrigens ein Treibball. Dieser sollte natürlich nicht ls Technik intensiv geschult werden, aber in einer absoluten Grobform kann er dem Überwinden von Phase 1 sehr hilfreich sein. In der zweiten Phase sollte der Spieltrieb der Kinder genutzt werden und schon kleine taktische Elemente, Laufwege und Wettkämpfe mit reingenommen werden, bis die Kinder so spielfähig sind, daß sie sich "nebenbei" auch darauf konzentrieren können, wie sie eigentlich spielen. Also das Ball treffen und Spielen so gut klappt, daß genügend geistige Reserven vorhanden sind um auch an der Technik zu feilen, was in Phase 3 dann auch gemacht wird. Ein talentiertes Kinde wird vielleicht nie in Phase 1 sein und daher auf den Treibschlag sehr gut verzichten können, aber ein Verteufeln dieses Schlages halte ich auch nicht für sinnvoll. Im Gegenteil kann ich mir einige Situationen vorstellen, in denen er ein sinnvolles Mittel ist um Lernziele zu erreichen. @ meteorea: Ich halte das von mir vorgestellte Modell, die Inhalte den Aufmerksamkeitsschwerpunkten der Kinder anzupassen für motivierend, pädagogisch wertvoll und effektiv. Vielleicht probierst du das auch mal aus. |
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