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Ludwig 12.10.2007 06:21

Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
 
Heute gab es in der FAZ einen Artikel zum Tischtennis. Danach ist geplant, in der ersten Bundesliga bei Herren und Damen mit 3er Teams zu spielen, die einem im Olympia-Modus, die anderen im Champions-Ligue-Modus. Die 2. Bundesliga Herren soll auf 4er Mannschaften umgestellt werden, darunter ändert sich nichts.
Statt also die Spielsysteme bei den Erwachsenen zu vereinheitlichen, wird das Chaos noch größer.
Daher hier mein Vorschlag: Die 1. und 2. Bundesliga bei den Herren und alle Damenligen spielen in 3er Teams nach dem Olympia-Modus. Die Ligastärke wird von 10 auf 12 bis 14 Teams erhöht (10 oder weniger Mannschaften in der Tabelle sieht gegenüber Fußball nur ärmlich aus), dafür entfallen alle Playoffs, der Führende nach der Ligarunde ist auch Meister.
Alle Herren-Mannschaften unterhalb der 2. Bundesliga spielen als 6er Teams (sonst gibt es die oft erwähnten Hallenprobleme), allerdings nach einem "doppelten Olympia-System": Es gibt nicht drei Paarkreuze, sondern zwei DreierTeams, die an zwei Tischen spielen. Die Spiele kommen in der Reihenfolge des Olympiasystems in die Wertung, aber immer abwechselnd ein Spiel von Unterteam 1, dann ein Spiel von Unterteam 2, Sieg nach Erreichen des 6. Punktes, maximal 10 Spiele.
Da international nur in 3er Teams gespielt wird und es außer dem Olympia-System praktisch nur das Championsligue--System gibt, sollte man dieses System dann als "Pokalsystem" für alle Spielklassen festschreiben.
Damit hat man dann die oft geforderte Verkürzung der Spielzeiten und eine weitgehends mögliche Vereinheitlichung der Spielsysteme erreicht.

Zur Aufstockung der 1./2. Liga auf 12 bis 14 Teams: Durch Wegfall der Playoffspiele bleibt die Belastung der Spieler auf ähnlichem Niveau wie bisher. Die zusätzlichen Mannschaften erhalten die Arbeitsplätze der Spieler beim Übergang auf 3er Teams. Der deutsche Nachwuchs findet leichter einen Platz in den Ligen.
Eine sinnvolle Möglichkeit beim Übergang von 6er auf 3er Mannschaften könnte es sein, das der Aufsteiger seinen Platz in der unteren Liga behält. Damit ist ein solider Unterbau der 1. Mannschaft vorhanden (keine große Lücke zur 2. Mannschaft) und die Hälfte der 6er Mannschaft hat nicht das Gefühl, das sie sich durch gutes Spiel beim Kampf um den Aufstieg das eigene Grab schaufelt. So steigen die besten auf, die anderen bleiben in der Liga, freie Plätze werden aus den noch tiefer spielenden Mannschaften des Vereins aufgefüllt, die erste Mannschaft hat Ersatzleute, die im Notfall auch spielstark genug sind.

Siegmund Freud 12.10.2007 07:07

AW: Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
 
Zitat:

Zitat von Ludwig (Beitrag 976800)
Daher hier mein Vorschlag: Die 1. und 2. Bundesliga bei den Herren und alle Damenligen spielen in 3er Teams nach dem Olympia-Modus. Die Ligastärke wird von 10 auf 12 bis 14 Teams erhöht (10 oder weniger Mannschaften in der Tabelle sieht gegenüber Fußball nur ärmlich aus), dafür entfallen alle Playoffs, der Führende nach der Ligarunde ist auch Meister.

Etwas ähnliches hat man in der Schweiz versucht. Was war das Ende vom Lied? Die Topspieler haben sich aus der höchsten Klasse verabschiedet, weil sie nicht wegen einem Spiel weite Strecken fahren wollten. Nach einem Jahr haben sie das System modifiziert.

In Deutschland würden sich wohl kaum Vereine finden, die bei so einem System zusätzlich in die Bundesliga wollen. Und wenn es nur 3 Spiele gibt (bei 3:0 oder 0:3, dann wird man auch kaum Zuschauer anlocken.

Ich war im vergangenen Jahr bei 3 Bundesligaspielen (2x Playoff und einmal Frickenhausen-Fulda). Die kürzeste Anfahrt betrug 2,5 Stunden. Bei dem Olympiasystem würde ich nicht mal 30min-Fahrten auf mich nehmen.

Zitat:

Zitat von Ludwig (Beitrag 976800)
Alle Herren-Mannschaften unterhalb der 2. Bundesliga spielen als 6er Teams (sonst gibt es die oft erwähnten Hallenprobleme), allerdings nach einem "doppelten Olympia-System": Es gibt nicht drei Paarkreuze, sondern zwei DreierTeams, die an zwei Tischen spielen. Die Spiele kommen in der Reihenfolge des Olympiasystems in die Wertung, aber immer abwechselnd ein Spiel von Unterteam 1, dann ein Spiel von Unterteam 2, Sieg nach Erreichen des 6. Punktes, maximal 10 Spiele.

Auch hier wird man die Leute kaum begeistern können, da manche Spieler evtl. wegen einem Doppel dann weite Strecken fahren müssten.

Zitat:

Zitat von Ludwig (Beitrag 976800)
Zur Aufstockung der 1./2. Liga auf 12 bis 14 Teams: Durch Wegfall der Playoffspiele bleibt die Belastung der Spieler auf ähnlichem Niveau wie bisher. Die zusätzlichen Mannschaften erhalten die Arbeitsplätze der Spieler beim Übergang auf 3er Teams. Der deutsche Nachwuchs findet leichter einen Platz in den Ligen.

Die Arbeitsplätze fallen weg, da keine Zuschauer mehr kommen und somit keine Sponsoren Interesse haben und daher das Geld fehlt.

Frank Schmidt 12.10.2007 12:15

AW: Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
 
Ein Argument für 3er Teams ist der Erhalt der Bundesliga. Die Damen spielen in diesem Jahr schon nur zu neunt, da sonst keiner die zusätzlichen Kosten für 1. Bundesliga auf sich nehmen wollte - bei den Herren gab es in den letzten Jahren ähnliche Situationen.
Wenn man schon Probleme hat, 10 Mannschaften zu finden, die 1. Bundesliga spielen wollen, wird man erst recht keine 12 oder 14 finden.

3:0 wird es übrigens nicht geben, höchstens 5:0. Aber wenn das System der beiden ersten Ligen nicht wenigstens angepasst wird, sehe ich eh kaum Chancen, dass der Antrag angenommen wird - wurde in der Vergangenheit ja bereits öfter deswegen abgelehnt.

Vollblutprofi 12.10.2007 12:25

AW: Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
 
Zitat:

Zitat von Ludwig (Beitrag 976800)
Heute gab es in der FAZ einen Artikel zum Tischtennis. Danach ist geplant, in der ersten Bundesliga bei Herren und Damen mit 3er Teams zu spielen, die einem im Olympia-Modus, die anderen im Champions-Ligue-Modus. Die 2. Bundesliga Herren soll auf 4er Mannschaften umgestellt werden, darunter ändert sich nichts.
Statt also die Spielsysteme bei den Erwachsenen zu vereinheitlichen, wird das Chaos noch größer.
Daher hier mein Vorschlag: Die 1. und 2. Bundesliga bei den Herren und alle Damenligen spielen in 3er Teams nach dem Olympia-Modus. Die Ligastärke wird von 10 auf 12 bis 14 Teams erhöht (10 oder weniger Mannschaften in der Tabelle sieht gegenüber Fußball nur ärmlich aus), dafür entfallen alle Playoffs, der Führende nach der Ligarunde ist auch Meister.
Alle Herren-Mannschaften unterhalb der 2. Bundesliga spielen als 6er Teams (sonst gibt es die oft erwähnten Hallenprobleme), allerdings nach einem "doppelten Olympia-System": Es gibt nicht drei Paarkreuze, sondern zwei DreierTeams, die an zwei Tischen spielen. Die Spiele kommen in der Reihenfolge des Olympiasystems in die Wertung, aber immer abwechselnd ein Spiel von Unterteam 1, dann ein Spiel von Unterteam 2, Sieg nach Erreichen des 6. Punktes, maximal 10 Spiele.
Da international nur in 3er Teams gespielt wird und es außer dem Olympia-System praktisch nur das Championsligue--System gibt, sollte man dieses System dann als "Pokalsystem" für alle Spielklassen festschreiben.
Damit hat man dann die oft geforderte Verkürzung der Spielzeiten und eine weitgehends mögliche Vereinheitlichung der Spielsysteme erreicht.

Zur Aufstockung der 1./2. Liga auf 12 bis 14 Teams: Durch Wegfall der Playoffspiele bleibt die Belastung der Spieler auf ähnlichem Niveau wie bisher. Die zusätzlichen Mannschaften erhalten die Arbeitsplätze der Spieler beim Übergang auf 3er Teams. Der deutsche Nachwuchs findet leichter einen Platz in den Ligen.
Eine sinnvolle Möglichkeit beim Übergang von 6er auf 3er Mannschaften könnte es sein, das der Aufsteiger seinen Platz in der unteren Liga behält. Damit ist ein solider Unterbau der 1. Mannschaft vorhanden (keine große Lücke zur 2. Mannschaft) und die Hälfte der 6er Mannschaft hat nicht das Gefühl, das sie sich durch gutes Spiel beim Kampf um den Aufstieg das eigene Grab schaufelt. So steigen die besten auf, die anderen bleiben in der Liga, freie Plätze werden aus den noch tiefer spielenden Mannschaften des Vereins aufgefüllt, die erste Mannschaft hat Ersatzleute, die im Notfall auch spielstark genug sind.

Man man, eine Mannschaft besteht aus zwei Mannschaften?
Wer aufsteigt, behält die untere Mannschaft bei?
Jeder nur maximal zwei Spiele ist für die Amateure untragbar, da hat keiner Spaß daran.

jimih1981 12.10.2007 15:19

AW: Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
 
die sechserteams haben durchaus vorteile. obwohl mir wäre es auch lieber im werner-scheffler system zu spielen. vorteil mehr spiele. allerdings ergibt sich halt hier ein enormes organisatorisches problem. spieltermine. größere liegen oder mehr parallel-liegen. allerdings würden manchen die ich kenne bei drei spielen zusammenbrechen :D wenns des dann noch über fünf sätze geht...ojeoje :D

Siegmund Freud 12.10.2007 22:19

AW: Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
 
Der Vorteil bei diesem System: Es kommt zu paarkreuzübergreifenden Begegnungen. Damit ist es für Nachwuchsspieler aus dem hinteren Paarkreuz leichter möglich, sich nach vorne zu spielen.

Frank Schmidt 12.10.2007 22:54

AW: Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
 
Zitat:

Zitat von Siegmund Freud (Beitrag 977332)
Der Vorteil bei diesem System: Es kommt zu paarkreuzübergreifenden Begegnungen. Damit ist es für Nachwuchsspieler aus dem hinteren Paarkreuz leichter möglich, sich nach vorne zu spielen.

Man kann sich weder nach vorne noch nach hinten spielen weil die Aufstellung nach Lust und Laune gemacht werden kann. Es gibt keine festgelegte Spielreihenfolge bei 3er Mannschaften.

Siegmund Freud 12.10.2007 22:59

AW: Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
 
Ich bezog mich auf das Vierer-System, das im Damen- und Jugendbereich in den meisten Regionen gespielt wird. (Regionalliga abwärts)

Jeder hat 3 Einzelspiele und ein Doppel, wenn alles ausgespielt wird.

profispieler 12.10.2007 23:02

AW: Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
 
Zitat:

Zitat von Siegmund Freud (Beitrag 977332)
Der Vorteil bei diesem System: Es kommt zu paarkreuzübergreifenden Begegnungen. Damit ist es für Nachwuchsspieler aus dem hinteren Paarkreuz leichter möglich, sich nach vorne zu spielen.

sagmal,gibts eigentlich auch einen einzigen thread in dem forum wo du nicht klugscheissen tust?ist ja echt unfassbar.sigmund freud würde sich im grab drehen,angesichts deiner weisheiten!

Siegmund Freud 12.10.2007 23:08

AW: Spielsysteme-Vereinheitlichung ???
 
Hör bitte mit diesem Schwachsinn auf.


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