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Quo Vadis DTTB?
Hallo zusammen,
ich muss mal ein Thema ansprechen, das in den offiziellen News (wo die Kommentare passenderweise deaktiviert wurden) etwas zu kurz kommt. Was passiert hier gerade mit unserem Verband? Wir haben mit Wolfgang Dörner einen Präsidenten, der als ehemaliger XXXXXXXXX (*:bluedown:) und BCG-Berater eine sehr klare wirtschaftsliberale Agenda fährt. Jetzt wird Frank Thelen, bekennender FDP-Großspender, und zuletzt durch seine Forderung nach Dialog mit der AfD massiv in der Kritik – als "Botschafter" im DTTZ hofiert. Meine Fragen dazu: Erleben wir hier gerade eine "neoliberale Übernahme" des DTTB, bei der es nur noch um Vermarktung und Investoren geht? Wie passt Thelens politische Rhetorik zu den Werten von Vielfalt und Integration, die der DTTB offiziell vertritt? Warum werden Beiträge erhöht (Beschluss Nov 2025), während die Basis den Eindruck bekommt, dass der Sport nur noch als Spielwiese für die "Düsseldorfer Tech-Elite" dient? Ich finde diese Nähe zwischen Dörner und Thelen hochproblematisch. Geht es hier wirklich um den Sport oder werden hier alte Seilschaften gepflegt, um den DTTB in ein reines Wirtschafts-Produkt zu verwandeln? Was ist eure Meinung? |
AW: Quo Vadis DTTB?
Ich würde die "große Politik" aus dieser Betrachtung heraushalten. Es wird meiner Meinung nach dem Tischtennissport nicht helfen über die politische Ausrichtung von Funktionären und Unterstützern zu diskutieren. Die eigentlichen Sachthemen, die unseren Sport wirklich voranbringen oder zurückhalten, geraten dann zur Nebensache.
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AW: Quo Vadis DTTB?
Zu Thelen kann die Antwort nur lauten: Maximale Distanzierung!!!
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AW: Quo Vadis DTTB?
Man hat davor den Lauterbach genauso hofiert ;)
So viele Promis, die wirklich einmal TT auf Amateur Niveau gespielt haben - und nicht nur zu Promo-Zwecken den Schläger zum ersten Mal in die Hand gedrückt bekommen - gibt es wahrscheinlich einfach nicht. |
AW: Quo Vadis DTTB?
Das Argument mit Lauterbach hinkt inhaltlich aber gewaltig.
Karl Lauterbach ist seit Jahrzehnten im Verein aktiv und kennt die Basis. Wenn er auftaucht, geht es meistens um Themen wie Tischtennis als Gesundheitssport (z. B. Parkinson-Prävention), also Dinge, die dem Sport ein sympathisches, gesellschaftlich wertvolles Image geben. Das ist authentische Werbung für den Breitensport. Bei Thelen im DTTZ ist das Ziel ein ganz anderes: Da wird ganz offen von 'Symbiose zwischen Wirtschaft und Sport' und 'Marken inszenieren' gesprochen. Das ist kein Hobby-Spieler, der für den Sport an sich wirbt, sondern ein Investor, der den Profisport als Business-Plattform sieht. Dass man für so eine reine Image- und Marketing-Aktion das DTTZ öffnet, hat eine ganz andere Qualität als ein Minister, der für Gesundheitssport wirbt. Mir geht es nicht um die Anzahl der Promis, sondern darum, WELCHES Bild der DTTB hier von unserem Sport zeichnet. Und 'Investoren-Spielplatz' ist halt etwas anderes als 'Volkssport'. |
AW: Quo Vadis DTTB?
Und ein Politiker macht das natürlich alles nur für Luft und Liebe und sieht darin keine Plattform um Aufmerksamkeit für sich zu generieren - schon eine sehr naive Einstellung.
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AW: Quo Vadis DTTB?
Es ist nicht naiv, zwischen Gemeinwohl und Eigeninteresse zu unterscheiden.
Ein Politiker im Amt nutzt seine Reichweite für gesellschaftliche Themen wie Gesundheit und Inklusion. Davon profitieren wir alle als Sportler. Thelen nutzt die Nationalmannschaft als Marketing-Kulisse für seine Investment-Themen. Wenn du den Unterschied zwischen der Förderung von Parkinson-Sport und dem Pitching von 'Markenwerten' nicht siehst, dann ist das keine Realpolitik, sondern schlicht die Akzeptanz einer kompletten Kommerzialisierung unseres Sports. Und genau dagegen wehre ich mich. |
AW: Quo Vadis DTTB?
Zitat:
Du gehst hier politisch voreingenommen und aufgeladen in die Diskussion ("neoliberale Übernahme", "AfD") und möchtest diese gleichsam auf sachlicher Ebene führen? Vielleicht solltest du erstmal einen Schritt zurücktreten und eine neutrale Sicht auf die Dinge einnehmen. |
AW: Quo Vadis DTTB?
Na, selbst wenn Lauterbach auch ein Eigeninteresse hat, macht es das vom DTTB weniger schlimm? Ist halt typischer whataboutism
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AW: Quo Vadis DTTB?
Wäre denn für das deutsche Tischtennis eine Unterstützung seitens des Modeschöpfers Christian Dior
>>> unter tatkräftiger Mitwirkung des Fußball(Alt)Stars Mats Hummels denkbar? Mats ist Dior-Model im *GQ* #1(März) S. 140 ... Dort jongliert und schlägt er mit einem Tischtennisschläger Tischtennisbälle >>> in vier Fotoeinstellungen im eleganten silbernen Anzug P.S. (Hatte er nicht vor kurzer Zeit eine eher private Verbindung zum Tischtennis (aufgebaut)?) |
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