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Alt 12.11.2007, 18:17
TischiT TischiT ist offline
Joscha Brunner
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AW: Bezirksmeisterschaften Aktive / Senioren 2007 beim VFB Ulm

Jungs, mal halblang….

Also Sonntag Nachmittag war ja wirklich einiges los in der Halle – und vor allem auch einige Zuschauer vor Ort.

Und eins stimmt schon, die Herren A-Konkurrenz hatte in diesem Jahr eine „Spannweite“ wie wohl noch niemals zuvor mit einem Spektrum von der Kreisklasse B bis zu Verbandsklassenspitzenspielern.
Gerade die Herren A-Klasse ist somit die Turnierklasse, die am meisten von der Zeitplanumstrukturierung betroffen war – meines Erachtens aber durchweg positiv.
Im letzten Jahr war die Königsklasse noch ein Rumpffeld mit 16 (spielstarken) Teilnehmern, heuer war dafür sowohl für Qualität als auch für Quantität gesorgt.
Jeder, egal welche Spielstärke, hat das Recht für die Herren A-Klasse zu melden, und warum sollte das letzten Endes für motivierte Jugendspieler nicht gelten. So überspitz wie dargestellt war die Situation sicher nicht, und einige „Kleine“ konnten ja schon Satzgewinne und z.B. Louis Häußler sogar einen Sieg gegen Micha Karg (!) erzielen.
Sicherlich richtig ist es, dass die Veranstaltung gerade am Sonntag bei den Herren A kein Kindergeburtstag ist, sondern ein absolut ernstzunehmendes Turnier der Aktiven, weshalb demzufolge auch – so hart das vielleicht klingen mag – keinerlei Rücksicht auf das Alter der Gegenspieler genommen werden muss. Immerhin ist das Mitspielen bei so einem Aktiventurnier gerade für die Jugendtalente, die sonst noch nicht in den Aktivenklassen spielen, eine wichtige Möglichkeit um Erfahrung im Spiel gegen Erwachsene zu gewinnen.
Also, ich fand´s vollkommen in Ordnung, dass viele Jugendspieler am Sonntag dabei waren.

Eine generelle Anmerkung stellt sich jedoch noch an die zu Recht gestellte Frage, wie mit Setzung und Auslosung verfahren wird. Man kann natürlich die Extremauffassung vertreten, dass „wer hier gewinnen will eh jeden schlagen muss“, und gänzlich auf die Setzung von den vermeintlich stärksten Spielern verzichten bzw. in einer abgeschwächten Form nur den Gruppenkopf zu setzen und alle drei weiteren Spieler frei zulosen.
Andere Möglichkeit wäre – und denke ich, durchaus diskutierbar, in der Herren A-Konkurrenz ähnlich wie in der Fußball-CL mit mehreren Töpfen zu fahren. Sprich in Topf 1 die wirklichen „Riesen“ und dann in einem zweiten Topf eben die Spieler mit dem darunterliegenden Spielniveau bzw. Spieler, die sich in der Bezirksendrangliste entsprechend platziert haben. Ein Denkmodell ist dann auch noch ein „Jugendtopf“ – aus meiner Sicht kann ich nur sagen, dass ich das (nachträgliche) Entzerren der Jugendspieler richtig fand…

Jedoch bei allen entbrennenden Diskussion (was ja wirklich TOPP ist, dass hier mittlerweile so viel Feedback kundgetan wird), wir müssen wirklich aufhören, unseren kompletten Einzelsport so schlecht zureden – das ist er definitiv nicht.

Die zwei Tage Bezirksmeisterschaften waren absolut angenehme Stunden, das Spielniveau war auch mehr als in Ordung und die Rahmenbedingungen von ausrichtendem Verein und Bezirksseite waren und sind auch kaum noch zu verbessern….
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