Servus miteinander!
Eigentlich habe ich mit dem Bezirk Ulm nichts zu tun, verfolge aber (als TT-Fan

) eure Diskussion schon seit Längerem. Jedes Mal, wenn irgendwelche Kreis- oder Bezirksmeisterschaften anstehen, regt ihr euch darüber auf, dass immer weniger Leute mitspielen. Auch die Idee, jeden Verein zu einer Mindestteilnehmerzahl zu verpflichten, wurde schon einmal ausgesprochen.
Aus Sicht der Organisatoren kann ich den Frust natürlich absolut nachvollziehen, dass eure Mühe nicht genügend honoriert wird.
ABER:
mich ÄRGERT es auf der anderen Seite, dass es immer so 'rüberkommt, als ob es nichts Wichtigeres gäbe, als an euren Meisterschaften teilzunehmen (und deswegen wollte ich mich auch mal zu Wort melden, auch wenn ich eigentlich überhaupt nichts mit dem Bezirk Ulm zu tun habe).
Früher habe ich auch sehr viel Zeit in der Halle verbracht. Aber es gibt halt auch ein anderes Leben neben dem Tischtennis. Ich beispielsweise bin momentan froh auf Grund meiner beruflichen Situation, dass ich es irgendwie zu den Punktspielen (von Training reden wir mal lieber nicht...) schaffe. Ich habe Tischtennis immer geliebt, aber ich brauche mein Wochenende!!! (Und da werde ich nicht die Einzige sein!!!!!!) Zum Beispiel soll es Leute geben, die auch am WE arbeiten (als Referendar zum Beispiel arbeitet man IMMER

), auf der anderen Seite gibt es aber auch ein Privatleben.
Nicht jeder hat einen Partner, der etwas mit Tischtennis zu tun hat. Wenn das so ist, dann kann man natürlich zu zweit den Tag in der Halle verbringen. Aber wenn nicht, dann sollte das auch akzeptiert werden, dass man sich an einem Wochenende im Zweifelsfall eben GEGEN Tischtennis und für das (andere) Privatleben entscheidet.
Das soll jetzt keinesfalls als Kritik 'rüberkommen, sondern vielmehr als kleiner Denkanstoß, dass es eben trotz toller Planung, toller Organisation, etc. eben vielleicht auch GUTE Gründe gibt, warum man an einem WE auf TT verzichtet.
Grüße an alle Ulmer aus Leonberg,
Christina Bouwmeester (geb. König)