Zitat:
Original geschrieben von Frankfurter
@ Landgraf
In meinem Beitrag habe ich keine theoretische Regel rausgeholt, sondern die praktische Anwendung der Aufschlagregel seit Jahren.
Sicher müssten bei uns viele Aufschläge abgezählt werden, wenn die Regel konsequent angewendet würde. Doch dass der Schiri den Aufschlag unbedingt sehen muss stimmt nicht. Wenn er davon ausgehen kann, dass der Aufschlag richtig ist - auch wenn er ihn nicht sieht - dann sollte er nicht einschreiten. Dass war bei der alten Regel so und sollte so bleiben.
Ich finde die neue Aufschlagregel gut, werde aber trotzdem Aufschläge mit dem Rücken zum Schiri machen. Die lass ich mir nicht verbieten, nur weil der Schiri sie nicht sieht, denn sie sind regelgerecht. Wenn ich einen Satz lang nur noch Rückhandaufschläge machen dürfte, würde mir erstens der Spass am TT verloren gehen und zweitens wäre es ungerecht.
Warum sollte mir der Schiri einen Aufschlag verbieten bzw. abzählen nur weil er ihn nicht sieht und ohne dass der Gegner sich über eine Regelwidrigkeit beschwert?
Dirk
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und hier haben wir das Problem: Vorbeugendes Abzählen. Frankfurter hat die Sache IMHO absolut richtig dargestellt. Wenn die Schiris wie früher davon ausgehen daß der Aufschlag mit dem Rücken zu ihm regelgerecht ist und sich der Rückschläger nicht beschwert ist alles in bester Ordnung. Wer sich allerdings an dieser Vereinbahrung vergreift der tut dem Sport nichts gutes. Bin gespannt wie kulant die Schiris sind, vor allem auf Turnieren bei der ganzen Hektik.
Habe das halbseitlich-stehen trainiert, bei einigen Aufschlägen gehts, bei anderen ist es technisch unmöglich. Nur die Praxis und die allmähliche Erfahrung mit der Regel kann zeigen was daraus wird.
Ach ja, das mit dem Spiegel ist ja wohl die größe Schnapsidee die ich je gehört habe... Das is nicht ernst, oder??? Wäre ich dein Gegner würde ich das Ding achtkantig aus der Halle werfen, wenn mir nicht der Schiri selber zuvorkäme..