auch wenn ich Gefahr laufe, mich zu wiederholen:
das Problem ist nicht die neue Regel - die ist soweit o.k., wurde in den Grundzügen lange vorher veröffentlicht und mit dem "magischen Dreieck" anschaulich erklärt.
Problematisch ist es aber, wenn hier scheinbar ein Landesverband eine Auslegung praktiziert, die so niemand gewollt hat. Natürlich sind immer noch die Spieler die Hauptakteure und nicht die Schiedsrichter. Wenn die Berliner SR jetzt so hart durchgreifen wollen/sollen, wird es aber mit Sicherheit entsprechende Reaktionen "von oben" geben. Denn der DTTB-SRA hat eindeutig durchblicken lassen, daß es a) nicht entscheidend ist, ob sich eine Fingerspitze im Dreieck befindet und b) man es auch von der Reaktion des Gegenspieler abhängig machen kann. Ergo ist es durchaus machbar und statthaft, daß ich als SR den Aufschlag als "gut" bewerte, wenn ich aufgrund des Bewegungsablaufs des Aufschlägers und der spontanen Rekation des Rückschlägers den Aufschlag durchgehen lasse, auch wenn ich ihn nicht in allen Phasen sehen konnte.
Vielleicht eine nützlich Kurzform der Regel: der Gegenspieler soll den Aufschlag sehen können, der SR soll ihn lediglich bewerten können.
Aber wartet mal ab, bis sich das eingespielt hat. Es kann keine Regeländerung geben, die problemlos zum Stichtag installiert und korrekt befolgt wird. AWG = alles wird gut
Gruß Ralph