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AW: Bayernliga Nord Saison 2007/2008
DJK Sparta Noris Nürnberg gewinnt knapp in Effeltrich
Mit einem sehr hart umkämpften 9:7-Sieg im Sonntagsspiel der Bayernliga sind die DJK Sparta Nürnberg aus Effeltrich zurückgekommen. Die Spartaner wurden dabei vom kurzfristigen Magen-Darm-Infekt von Stefan Möslein gehandicapt, der mehr Zeit auf den ortlichen Sanitäranlagen als an der Platte verbringen konnte. Effeltrich zeigte eine sehr starke Leistung, angeführt von ihrem heute überragendem Spitzenspieler Slubowski.
In den Doppeln gab es die ersten Überraschungen: als „Notdoppel“ kurzfristig auf Position zwei gemeldet, schlugen Stefan Möslein und Holger Schwierz völlig überraschend das gegnerische Doppel Nr. 1, Slubowski/ Kugler. Dagegen verloren die Spartaner Jürgen Fietz und Harald Baumgärtel etwas überraschend klar gegen Cansever/ Wolf. Da Tomas Hlavacek/ Petr Vaculik knapp gegen Büttner/ Lotter die Überhand behielten, ging Sparta mit einer 2:1-Führung in die Einzel.
Im oberen Paarkreuz gewannen beide Einser glatt ihre Spiele, in der Mitte musste Stefan Möslein sein Spiel kampflos schenken, während Harald Baumgärtel, der durch einen Tennisarm gehandicapt ist, überraschend den Punkt für Nürnberg holte.Sparta führte mit 4:3.
Im unteren Paarkreuz gelang es Effeltrich, mit 5:4 in Führung zu gehen: in zwei sehr knappen Spielen verloren Jürgen Fietz und Holger Schwierz unglücklich gegen Wolf und Cansever.
Im oberen Paarkreuz konnte im besten Spiel des Tages Slubowski gegen Tomas Hlavacek gewinnen, Petr Vaculik gewann dagegen gegen Kugler.
Auch im mittleren Paarkreuz gab es wieder eine Punkteteilung: Harald Baumgärtel verlor knapp nach 2:1-Satzführung gegen Lotter. Stefan Möslein mobilisierte für dieses wichtige Spiel nochmals alle Kräfte, gab alles und konnte gegen Büttner einen 0:2-Satzrückstand in einen 3:2-Sieg umwandeln. Effeltrich führte mit 7:6.
Im unteren Paarkreuz konnte zunächst Jürgen Fietz gegen Cansever überraschend gewinnen. In der letzten Saison war er zweimal chancenlos gegen ihn, heute konnte er besser sein Spiel durchsetzen und mit 3:2 gewinnen. Einen wahren Nervenkrimi lieferten sich Holger Schwierz und Robert Wolf. Holger hatte am Ende die besseren Nerven und konnte ebenfalls mit 3:2 gewinnen.
Nürnberg ging mit einer 8:7-Führung in das Abschlussdoppel. Hier standen sich Tomas Hlavacek / Petr Vaculik und Slubowski/ Kugler gegenüber. Die Spartaner führten schon 2:0 und hatten ihre Gegner gut im Griff. Dann jedoch kämpften sich das effeltricher Doppel nochmal heran und konnte einen Entscheidungssatz erzwingen. Hier spielten sie bis zu einer 5:3-Führung auch noch sehr stark auf. Dann wurden die Spartaner wieder agressiver und gewannen diesen Satz und damit auch das Spiel unter dem lauten Jubel der mitgereisten Nürnberger Fans mit 11:5.
Insgesamt war es ein verdienter, aber auch ein wenig glücklicher 9:7- Sieg der Spartaner. Effeltrich wurde für eine couragierte Leistung nicht belohnt.
Im nächsten Spiel stehen den Spartanern an eigenen Tischen in der Turnhalle der Sperberschule am kommenden Samstag um 18 Uhr der TSV Lauf gegenüber. Da es mit diesem Gegner immer sehr knappe, spannende und emotionsgeladene Spiele gegeben hat, steht ein sehr interessantes Lokalderby zu erwarten.
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