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Alt 26.08.2002, 05:58
Thorsten Kleinert Thorsten Kleinert ist offline
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Nach jetzt einigen offiziellen Events nun auch mal meine Sicht. Gesehen bei der Bezirksrangliste Schüler/Jugend des Bezirkes Hannover. Hier werden bereits auf dieser Ebene geprüfte Bezirksschiris als Zähler eingesetzt. Erstes Spiel eines 9 jährigen Schüler C. Erster Aufschlag und ohne Vorwarnung sofort abgezogen. Sicherlich der richtige Weg den kleinen Jungs zu zeigen wo der Hammer hängt, oder?

2. Gestern war nun díe Damen/Herrenbezirksrangliste des gleichen Bezirkes, auch hier mit Zählschiris. Da einige in diesem Forum gestern als Spieler dabei waren werden diese das auch bestätigen können:

Es gab 3 Schiris, bei denen man auf der einen Seite keinen Vorhandaufschlag machen durfte, da sie den Ball nicht sehen konnten. Auf der anderen Seite war der Aufschlag jedoch korrekt. Dieses Problem hatten wir aber in den letzten Jahren auch, da dieses Regel nicht neu ist. Wurde in den letzten Jahren einfach davon ausgegangen, daß wenn ein Aufschlag auf einer Seite korrekt ist, er auf der anderen Seite nicht gleich falsch ist, wurde hier darauf bestanden, keinen VH-Aufschlag zu machen.
Auf Intervention beim OSR hies es lapidar, der Bezirk hat kein Geld für einen 2. Schiri am Tisch also darf der Spieler halt auf der Seite nicht mit der VH aufschlagen, oder muß halt so aufschlagen,daß der Schiri den Ball sieht.
Der gleiche Schiri zählte bei dem Spieler dann aber mal gleich einen RH-Aufschlag weg, da er der Meinung war, die Aufschlagbewegung hätte unterhalb des Tisches begonnen. Klasse!!!!! Bei einem anderen Schiri konnte man machen was man wollte. Eine Spielerin schlug komplett unter dem freien Arm durch, ohne das der Schir etwas unternahm. Der herbeigerufene OSR war der Meinung, er sei nicht zuständig, da er nicht selber zähle. Vor dem nächsten Spiel der Spielerin habe ich den OSR nochmals darauf hingewiesen, da das Spiel beim selben Schiri stattfand und erst dann hat er sich aufgemacht um den Zähler einzuweisen. Die Spielerin machte dann korrekte Aufschläge.

Folgendes Szenario muß man sich mal überlegen und die Regel erlaubt es sogar. Wenn ein Spieler nicht will, daß sein Gegner ein Vorhandaufschlag macht, stellt er sich einfach innerhalb der Box
an den äußeren Rand der Box, dem der Gegner den Rücken zukehrt und sagt, er könne den Ball nicht sehen. In der Regel steht nämlich nirgends, wo der retournierende Spieler bei der Aufschlagannahme zu stehen hat.

Deshalb mal zwei Aufrufe an ALLE:

1. LIEBE TT-SPIELER; EIN AUFSCHLAG IST NICHT DANN ZWINGEND FALSCH WENN MAN IHN NICHT RETOURNIEREN KANN, SONERN WENN ER NICHT DEN REGELN ENTSPRICHT (nicht wahr Herr Terri Young), DIE ROTATION HAT NOCH NIEMAND VERBOTEN.

2. LIEBE SCHIEDSRICHTER; DER STUHL AUF DEM IHR SITZT UM EIN SPIEL ZWEIER SPORTLER ZU LEITEN BLEIBT NUR SOLANGE VON EUCH BESETZT, WIE ES AUCH SPORTLER GIBT DIE GEGENEINANDER ANTRETEN. NICHT IHR SEID DIE HAUPTDARSTELLER IN EINEM SPORTLICHEM WETTSTREIT ZWEIER GEGNER SONDERN ES GEHT HIER IMMER NOCH UM DAS EIGENTLICHE SPIEL UND IHR SEID DIE, DIE ES FÜHREN UND NICHT ZERSTÖREN SOLLEN.
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T.K. also known as pingpongpapst
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