Grüß Gott schon,
Zum Abschluß einer für uns traumhaft verlaufenen Vorrunde konnten wir gestern auch gegen Bad Saulgau mit 9:6 gewinnen und beschließen die Hinserie somit ohne Verlustpunkt. Durch dieses Ergebnis und den gleichzeitigen Baindter Sieg in Ochsenhausen sollten sich die Kandidaten mit weiteren Titelambitionen nunmehr im Normalfall auf Deuchelried und Baindt reduziert haben.
Im Falle eines Saulgauer Sieges hätte das in der Tabelle natürlich ganz anders ausgeschaut, und dementsprechend standen wir einer motivierten und kampfstarken Gästetruppe gegenüber, die aber dennoch zunächst nicht verhindern konnte, daß bis zum Stand von 8:3 und 6:6 im fünften Satz zwischen Olli Barth und Markus Wetzel alles, aber auch gar alles für Deuchelried lief. In den Doppeln kamen Finkenzeller/Miller gegen Toussaint/Wetzel nach klarer Führung in den Sätzen 3 und 4 ordentlich ins Schwimmen, retteten sich nach Abwehr von Satzbällen im vierten Satz aber doch ins Ziel. Ebenso gingen die ersten drei Fünfsätzspiele (hinten durch Bernd Miller und Moritz Sporer sowie vorne im zweiten Durchgang durch Dettel Neumann) durch die Bank an uns, so daß o.g. Zwischenstand erreicht war. Doch die Saulgauer gaben nicht auf und fighteten volle Kanne zurück, so daß das Spiel von Olli wie auch die Matches von Martin Gruber und Bernd Miller jeweils in fünf Sätzen an die Gäste gingen. Das bereits einsetzende Magengrimmen vor dem möglichen Schlußdoppel kurierte dann dankenswerterweise JES Moritz Sporer mit einer nerven- und kampfstarken Leistung beim Herzschlag-Finale gegen Bernd Locher. Bis auf weiteres wird unser Alfred also auf Moritz „Kampfschwein“ Sporer umgetauft.
Zitat:
Zitat von Galatin
…Die nächsten beiden Wochenenden gegen Leutkirch und Saulgau wird sich zeigen, ob wir wirklich um Platz 1 mitspielen können. Ich persönlich glaube daran nur, wenn wir beide Spiele gewinnen. Ansonsten würde ich eher den jetzt doch gut ins Rollen gekommenen Baindtern die Favoritenrolle zuschieben…
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Jetzt ist es also tatsächlich so gut gelaufen, daß wir beide Spiele gewinnen konnten. Uns bleibt nach dem vierten 9:6 gegen die anderen Mannschaften der oberen Tabellenhälfte nichts anderes übrig, als nunmehr ernsthaft die Meisterschaft mit der Zweiten anzupeilen. Vor der Saison hätte ich persönlich obere Hälfte für realistisch gehalten, habe uns aber offensichtlich vorne und auch die JES-Spieler unterschätzt oder die anderen überschätzt. Auch die Konstanz der Leistungen der bisher gerne mal wankelmütigen Zweiten war sehr erfreulich und so nicht zu erwarten. Wie auch immer, jetzt werden wir in der Rückrunde auf jeden Fall versuchen, ganz vorne zu bleiben.
Und zum guten Schluß noch ein ganz persönliches Anliegen: Nachdem mein geschätzter Mannschaftskollege Philipp Widemann derzeit mit der Ernennung zum
Spieler des Monats beim SVD den vorläufigen Zenit seiner immer noch jungen Karriere erreicht hat, bewerbe ich mich hiermit offiziell für diesen Award für den Folgemonat. Denn wie sonst könnte ich gleichfalls in den Genuß so
warmer Worte von Tante Agathe aus Wuppertal kommen, ohne die mein seelisches Gleichgewicht für die Rückrunde womöglich gefährdet sein würde...
Gruß, Galatin