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Zitat von Tacco
Hallo,
habe schon einige Themen durchsucht, aber leider keine Antwort gefunden:
Ein ausländischer Spieler wechselt nach Deutschland und bestreitet Punktspiele und Turniere unter seinem deutschen Verein. Ist es dann zulässig, dass er weiterhin für seinen alten Verein in seinem Heimatland (nicht EU) spielen darf?
Wenn Nein, was kann das zur Folge haben?
 Gruß!
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Also kann das ganze nur auch dem Bauch und mit Logik beantworten ohne Regelstellen usw. Solche Fälle hat es schon gegeben. Egal ob EU oder nicht EU. Er darf dann eigentlich nicht spielen.
Jetzt kommt es drauf an wie das ganze gelaufen ist:
Hat er einen Wechsel der Spielberechtigung von dem ausländischen Verein zum neuen eingereicht. Oder wurde beim deutschen Verein eine Ersterteilung der Spielberechtigung beantragt? Oder hat er innerhalb Deutschlands (Wechsel der Spielberechtigung) den Verein gewechselt?
Bei ersterem wurde hier alles richtig gemacht. Dann darf er in Deutschland spielen. Wie seine Spiele im Ausland dann gewertet werden und warum er dort ne Spielberechtigung bekommen konnte obwohl er ja nach Deutschland offiziell gewechselt ist.
Bei Ersterteilung hätte diese garnicht gestellt werden dürfen da er woanders Spielberechtigt war. Ergo ist er hier nicht spielberechtigt. Folge könnte Abzug aller Spiele die er mitgemacht hat sein..
Der dritte Fall ist der schwierigste. Da wußte der neue Verein evtl nicht das der noch im Ausland spielt und hat ordnungsgemäß in Deutschland gewechselt. Da ist zu prüfen ob beim ersten Verein in Deutschland Fall 1 oder 2 vorliegt. Denke Folge könnte da sein wenn Fall eins vorliegt, das die Spielberechtigung sofort erlischt.
In allen Fällen würde ich als Verein die Lage genau analysieren, den Spieler erstmal nicht spielen lassen die Folgen abwarten und ggf den Spieler verklagen wegen Betrug (zb wenn er gesagt hat er würde nirgends anders spielen...Beweise??)