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AW: Regionalliga West 07/08
"Sogar die 1.Liga ist keine Utopie"
Altena, 12.12.2007, von Klaus Jürgen Dei
Nach vielen Jahren in der Regionalliga mit jeweils einjährigen Ausflügen nach oben und unten (2. Bundesliga und Oberliga) arbeiten die Verantwortlichen des TTC Altena an mittelfristigen Zukunftsperspektiven. Und die zeigen eindeutig nach oben.
(WR)
Beim sportlichen Höhenflug und beim Gewinn von zwei deutschen Titeln war man von den Verantwortlichen des Altenaer Tischtennis-Sportes einst markige Worte gewohnt, in den vergangenen Jahren, vor allem aber nach dem Burtelt-Abenteuer, erlebte man den TTC Altena eher als einen Verein der leisen Töne. Angesichts der hervorragend verlaufenen Meisterschafts-Hinrunde mit 21:1 Punkten, sowei der guten Chance, im kommenden Sommer auf die Zweitbundesliga-Ebene zurückzukehren, meldet sich der Verein, der einst deutsche Sportgeschichte schrieb und aus dem Nichts unaufhaltsam bis zum Gewinn einer Deutschen Meisterschaft durchmarschierte, wieder zurück.
"Ja, wir wollen die 2. Bundesliga, wir würden auch gerne wieder in der 1. Bundesliga spielen", bekannt Ralf Springob, seit vielen Jahren nicht nur Mannschaftsverantwortlicher des Top-Sextetts, sondern auch 2. Vereinsvorsitzender. Doch nicht nur der Tischtennissport bei dem einst herausragenden Verein, sondern die Stadt Altena liegt dem gebürtigen Burgstädter am Herzen: "Altena schrumpft, es ist nichts mehr los. Doch wir können etwas losmachen, gemeinsam können wir etwas bewegen. Altena hat 20.000 Einwohner. Spendet jeder 2,50 Euro, dann könnten wir davon die 2. Bundesliga finanzieren."
Dabei sieht der 48-Jährige, dass die Präsentation der Spiele in der alten Form keine Zukunft hat: "Wir müssen ein Event bieten, nicht nur den reinen Sport, sondern eine Show." Wenn am 20. Januar 2008 in der Sauerlandhalle bei einem Sieg des TTC Altena gegen den einzigen Verfolger ASV Wuppertal eine Vorentscheidung im Titelrennen fallen kann, haben die Besucher freien Eintritt und an einem Rahmenprogramm wird auch gearbeitet. Springob: "Ich habe mit den Altenaer Handballern und Fußballern gesprochen und ihnen gesagt, dass wir gemeinsam etwas bewegen können. Es geht doch schließlich auch darum, dass wir unsere Stadt nach vorne bringen, wenn wir ein sportliches Aushängeschild in der Bundesliga haben."
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