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Alt 15.12.2007, 19:09
Chris Kratzenstein Chris Kratzenstein ist offline
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AW: Neue Mitgliederzahlen

Sorry die Medienpräsenz ist nicht das entscheidende. Sie hilft zwar aber mehr auch nicht.

Wichtig ist die Stimmung bei den Spielen und da haben wir im Tischtennis leider die Angewohnheit immer nach absoluter Ruhe zu rufen. So vertreibt man Zuschauer. Wenn man keine Zuschauer hat ist es schwerer den Kontakt zur Sportart herzustellen.

Wir müssten uns einfach mal dran gewöhnen, daß die Leute auch während dem Ballwechsel reden oder sogar bei Kantenbällen und Netzrollern klatschen. Das gehört einfach dazu. Speziell Kindern ist schwer zu erklären, dass sie dann nicht klatschen und jubeln dürfen. Und ruhig da zu sitzen ist auch nicht das Ding von Kindern. Es muss einfach der Kontakt für die Jugendlichen und auch die Eltern vereinfacht werden.

Desweiteren muss von den Vereinen etwas geboten werden. Wenn dies der Fall ist kommen auch die Kinder.

Ein weiteres Problem ist der Zeitaufwand für die Betreuer. Es ist leider so, daß Tischtennis vom Zeitaufwand für jemanden der sich um die Jugend kümmert eine der zeitaufwendigsten Sportarten ist.
Erstens habe ich schnell mehrere Jugendmannschaften im Verein (da ja 4 Spieler für eine Mannschaft bereits reichen), so daß man am Samstag bei Heimspielen den gesamten Nachmittag in der Halle verbringt und bei Auswärtsspielen ist dies sowieso der Fall. Bei Auswärtsspielen kann es auch problematisch mit dem eigenen Spiel werden von der Zeit har.
Zweitens hat amn zusätzlich zu den Punktspielen auch noch die Tuerniere meist am Sonnatg. Sobald man einigermassen erfolgreich ist, kostet dies Pro Jahr zusätzlich ca. 10 Sonntage durch Verbands- oder bezirksturniere. Wenn man nicht so erfolgreich ist sind es 5 Sonntage.
Drittens muss das Training organisiert werden. Hier sind mindestens zwei Trainingsabende notwendig. Da ein Trainer sich kaum um mehr als 8 Spieler kümmern kann benötigt man schnell zwei Trainer (siehe Punkt 1).

Das alles zeigt mir, daß hier der ganze Aufwand eben nicht nur durch Einen bewältigt werden kann, sondern pro Mannschaft benötigt man eigentlich zwei Personen oder zumindest 1,5. Alles andere ist zuviel auf die Dauer.

Wenn ich mir meine Zeit von Ende September bis Anfang Mai anschaue, so freue ich mich über jedes freie Wochenende und ich bin wirklich ein Tischtennis-Verrückter.

Ich habe keine Lösung für das Problem weiß aber sicher, daß die Vereine die etwas bieten auch die Kinder in die Halle kriegen. Die Frage ist also, wie kann man die anderen Vereine und deren Spieler dazu animieren ebenfalls mehr zu machen.

Es geht nicht um Cool oder Uncool. Es geht nicht um Medienpräsenz. Es geht darum Angebote für die Kidner zu bieten und mit denen dann auch auf die Turniere zu Fahren. Eine Art Alibi-Jugendarbeit, bei der eben im Training jemand anwesend ist, aber den Kindern bloß nichts von den Turnieren erzählt wird, da man ja nicht den Sonntag opfern will bringt nichts!!
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Arroganz ist der Anfang der Niederlagen. Selbstbewußtsein jedoch der Anfang des Sieges. Wo ist die Grenze???
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