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"Bindung zum Spiel" verlieren / "Negativer Flow"
Nabend,
habe mir eben die Partie Ma Long gegen Timo Boll angesehen, da sagte der Kommentator, Timo Boll habe die Bindung zum Spiel verloren.
mE trifft diese Redewenung genau den Kern bzw. die Ursache dafür, dass man ein Spiel verliert. Man kann auch sagen, das Spiel entglitt ihm...
Ich glaube jeder kennt diese Situation, man macht 1-2 einfache Fehler und plötzlich zweifelt man an sich. Dann kommen 2-3 starke Ballwechsel und man möchte den Puntk mit einem Topspin machen, trifft aber den Ball mit der Kante und man denk sich nur , "ich kann gar nicht gewinnen". Es liegt in dem Moment nicht unbedingt nur am Gegner, sondern auch an der eigenen Psyche. Der Gegner macht was er will, denn die Returns sind schlecht und oft zu hoch. Ich denke, der Gegner erlebt gerade einen Flow, aber was erlebt man selbst? Eine Art negativ Flow?
Im Flow denkt man nicht mehr, man tut es einfach und man tut auch immer das Richtige, man hat den völligen Tunnelblick. Genau das Gegenteil scheint beim negativen Flow zu sein, man ist ratlos, mit sich unzufrieden und sucht Blicke bei Mitspielern/ beim Trainer.
Redewendungen schön und gut aber was sollte man in dieser Situation am besten machen?
Klar ist, Kopf in den Sand stecken bringt nix. Auszeit nehmen wäre eine Alternative.
Aber was könnte man noch machen um die Bindung zum Spiel wiederherzustellen? Sprich nicht nur eine Marionette des Gegners zu sein?
Wie erlebt ihr diesen negativen Flow?
Wie heißt der Zustand wirklich?
Schreibt doch einfach mal, was euch zu diesem Thema einfällt!
greez
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"Dort haben wir als wohl einziger Ballsport der Welt Materialien zugelassen, die einzig und allein dazu entwickelt wurden, den Ballwechsel zu zerstören..." H.W. Gäb
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