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AW: "Bindung zum Spiel" verlieren / "Negativer Flow"
Moinsen,
ich denke auch, das jeder diesen Zustand kennt, der dann selbstabwertende Kognition bzw. negative Zuschreibung genannt wird.
Nun zu dem was man dagegen machen kann...
Wie Du schon selbst festgestellt hast, ist Vorsätze formulieren eine Möglichkeit.
Allgemeine Vorsätze, wie "in der Ruhe liegt die Kraft" oder "ich kontentriere mich nur auf den nächsten Punkt" sind zwar auch anwendbar, jedoch nicht meine Favoriten.
Ich halte viel davon persönliche Vorsätze, Redewendungen zu finden, die man sich immer wieder vorsagt. Bei sehr Ehrgeizigen und "Verbissenen" können Vorsätze, die eine Relativierung darstellen nützlich sein, wie "es soll mir doch nur Spaß machen" oder " auf der Bezirksrangliste habe ich eine neue Chance" etc.
Bei Spielern, die sich dan hängen lassen, sind Redewendungen wie "geht noch" zu emfehlen.
Eine sehr gute Methode sich wieder zu konzentrieren und entspannen ist die progressive Muskelrelaxation , d.h bestimmte Muskeln anspannen und wieder entspannen. Dabei tief Ein- und Ausatmen, was auch seperat als Methode genutz werden kann. Man kann zum Beispiel die Faust der nicht Schlaghand anspannen und entspannen. Aber auch andere Muskelpartien, wenn der Ball geholt wird etc.
Eine der besten Methoden ist, das kurze(einige Sekunden, mehr Zeit haben wir im Spiel auch nicht) Augenschließen. Das ist wirklich einer meiner Favoriten...
Was man machen kann, damit man gar nicht erst in diesen Zustand kommt
- oben genannte Methoden regelmäßig anwenden
- Rituale, wie Handtuch, Ball tippen, Hand abwischen etc.
- Tunnelblick ( kann man sich eig. nur mit fachlicher Unterstüzung antrainieren)
- Wettkampftraining, um in diese Situationen zu kommen...
Hoffentlich konnte ich euch damit weiterhelfen...
Peace for you all,
alex
Geändert von AlexQQ9 (16.12.2007 um 22:23 Uhr)
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