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Zitat von jimih1981
wer nur frei spielen will soll das tun, aber diese werden schnell anders denken wenn sie von den andern überholt werden, weil diese freiwillig besser trainieren.
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Das wäre natürlich schön, entspricht aber nicht der Realität. Du kriegst dann immer zu hören "Warum muss (sic!) ich Übungen machen, wenn die einfach so spielen dürfen?" oder "Immer muss ich das und das und die nie!". Wenn Du manchen freistellst, ob sie am geregelten Training teilnehmen wollen, dann werden sich die meisten zu denen gesellen.
Und wenn die dann merken, dass sie von anderen überholt werden, dann werden sie nicht freiwillig besser trainineren, sondern AUFHÖREN. Es ist meiner Ansicht nach für einen einzelnen Trainer zwar möglich eine Gruppe mit unterschiedlich starken Spielern zu betreuen, aber eine Gruppe die ganz unterschiedlich motiviert ist kaum.
Die Frage ist, was Du willst und was der Verein/ die Abteilung will. Wenn ein leistungsorientiertes Training gewünscht ist, dann musst Du eben trainineren lassen und wer nicht will hört eben irgendwann auf. Und wenn mehr der "Spaßansatz" mit breitensportlicher Ausrichtung gewünscht ist, dann musst Du eben von Deinem Trainingskonzept Abstand nehmen, ein paar Bälle reinwerfen und gut ist.
Ich will wirklich niemandem seinen Idealismus nehmen, aber das ist einfach das, was ich nach 15 Jahren als Trainer zu meinem Erfahrungsschatz zähle.
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Zitat von jimih1981
würde die kids evlt. auch miteinbeziehn z. B. du schlägst ihnen mehrere sachen vor und sie stimmen dann darüber ab. denke die werden des dann auch aktzeptieren.
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Das kannst Du MAL machen, aber grds. ist das Training keine Demokratie. Wenn Du anfängst Deine Trainingsinhalte zum Gegenstand der Diskussion der Spieler machen willst, kannst Du das Training bald ganz vergessen. Auch das ist Erfahrung.