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AW: Spielstärke des Trainers
Die Spielstärke des Trainers ist völlig unwichtig.
Sicherlich ist es so, dass ein guter Spieler es bei einigen Dingen leichter hat, da er das aus eigener Erfahrung kennt.
Aber Spieler und Trainer sind einfach zwei grundsätzlich verschiedene Dinge.
Ansonsten wäre ja eine sehr nahe liegende Schlussfolgerung, dass der Weltmeister immer einen schlechten Trainer haben muss, da der Trainer um viele Klassen schlechter ist (und wahrscheinlich kaum einen Punkt macht) als der Spieler.
Sehr gutes Beispiel ist da auch Schimmelpfennig, der ja als einer der besten deutschen Trainer gilt. Soweit ich weiß hat der auch nur recht tief gespielt ist aber von seiner Kompetenz unumstritten.
Früher war es wirklich so, dass nur gute Spieler als gute Trainer angesehen wurden. Mittlerweise ist es zum Glück so, dass vor allem die fachliche Qualifikation zählt (Diplomtrainer, bzw. Sportwissenschaftler).
Ich kenne auch sehr viele sehr gute Trainer die mit Spielern arbeiten die wesentlich besser spielen als sie selber.
Aber dies führt in keiner Weise zu irgendwelchen Autoritätsproblemen (selbst dann nicht, wenn diese Spieler wissen, dass sie gegen ihre Trainer gewinnen).
Also Helmut Hampl, der seit Jahren nur Hessenliga spielt bzw. gar nicht spielt ist wegen seiner mangelnden Spielspärke bzw. da er nur früher mal gut war als alles noch anders war unfähig einen Timo Boll zu trainieren? (Von mir aus auch Prause, der auch schon älter ist und nurnoch 2.Liga spielt kann Timo nichts mehr beibringen wegen seinem geringen spielerischen Niveau?)
Das eine hat mit dem anderen wirklich nicht allzuviel zu tun.
Aus welchem Konkreten Grund sollte nur ein guter Spieler auch ein guter Trainer werden können?
Ich habe noch nie einen einleuchtenden Grund gehört... . Wenn mir den vielleicht einer liefern könnten. Was konkret würde macht diesen guten Spieler zu einem besseren Trainer?
Geändert von tt753 (31.12.2007 um 02:59 Uhr)
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