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AW: Spielstärke des Trainers
Sehe ich ähnlich wie Brolix.
Teilweise wird hier allerdings sowieso auch über völlig unterschiedliche Dinge diskutiert.
Der eine spricht über einen Trainer, der Anfänger traineirt, indem er selber mit ihnen spielt, ihnen richtige Technik u.a. auch vorführt.
Hier ist es sicherlich von Vorteil, wenn er selber ein gewisses spielerisches Niveau besitzt, alleine schon dadurch dass er nicht nur Trainer sondern auch Vorbild ist. Und wie man genau hier in diesem Thread sieht, gibt es ja gerade bei den Jugendlichen doch einige, die einen spielstarken Trainer eher akzeptieren als einen technisch selber eher schäwcheren und daher von einem guten Spieler auch eher Tipps annehmen.
Auf hohem Niveau aber, im Erwachsensenbereich, ist der Haupttrainer normalerweise eher selten selber am Tisch. Er hat eine gute Trainingsgruppe, wo sich die Spieler selber zuspielen, er ist eher für Ausgestaltung des Trainingsplans, das Erkennen und Korrigieren von Fehlern etc da. Hierfür ist es sicherlich nicht notwendig, praktisch die gleichen Fähigkeiten zu haben, wie die "Schützlinge".
Verschiedene Trainer haben ganz unterschieldiche Stärken (genau wie Spieler). Der eine hat selber eine gute Technik, die er auch anderen gut rüberbringen kann, der andere ist extrem gut darin, Stärken und Schwächen seines Spielers zu erkennen und darauf zu reagieren, der nächste ist psyhologisch extrem gut etc etc.
Insgesamt denke ich, dass man kein guter Spieler sein muss, um ein guter Trainer zu sein. Es kann sicherlich von Vorteil sein, ist aber keine notwendige Bedingung.
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