Zitat:
Zitat von Abwehrtitan
Bewerbung und darin (hoffentlich) enthaltene Zeugnisse, dienen (unter anderem) der Vorauswahl, und die ist nun einfach nötig weil ich nicht 100 Bewerbungsgespräche führen, schlicht aus Zeitgründen.
Wieviel Mühe er / sie aufwendet, und in welchem Stil, etc. ein Bewerber seine "Papiere" abgibt, läßt schon den einen oder anderen Rückschluß zu. Wie gesagt, incl. anderer Indikatoren zur Vorauswahl schon nicht ganz unwichtig.
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da hast Du selbstverständlich Recht. Aus diesem Grund interveniere ich hier ab und zu, wenn gerade junge Schreiber allzu großzügig die Deutschregeln auslegen.
Wenn ein Bewerbungsschreiben voller Fehler strotzt, wandert es halt in die Tonne und in einem von hundert Fällen hat man halt auch mal ne Perle verpasst. Zumindest auf mangelnde Sorgfalt lässt so etwas ja halt schliessen und es ist logisch, dass erst mal eine Vorauswahl getroffen werden muss.
Zitat:
Zitat von Peter Igel
Da beißt sich die Katze aber in den Schwanz.
Denn wenn besagte Angestellte eben jene von Dir beschriebenen Fähigkeiten besitzt, fällt das "Zeugnis" auch dementsprechend aus...
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Ein Lehrzeugnis oder Schulzeugnis muss deshalb nicht zwingend so ausfallen, denn zumindest in der Schule werden solche Dinge nicht bewertet.
Zitat:
Zitat von Peter Igel
Das sind aber "notwendige Bedingungen".
Erfüllt er die nicht, ist er schneller weg vom Fenster als er gucken kann.
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Deine Aussage geht leider an der Realität vorbei. Diese negativen Eigenschaften sind leider der Regelfall. Aus diesem Grund sind gute Leute halt auch oft auf lange Zeit hin ausgebucht. Jetzt, wo ich im fertigen Haus wohne habe ich natürlich mehr Muße bei der Auswahl der Handwerker für die restlichen Tätigkeiten.
In der Bauphase hat man Termindruck und ich hatte vertraglich bei bestimmten Handwerkern gar keine Wahl. Hat mich auch nicht gejuckt, da ich eh keine anderen kannte.
Im nachhinein muss ich fast allen ein erbämliches Zeugnis ausstellen. Existieren tun die trotzdem noch...