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Alt 04.01.2008, 00:49
ego suum ergo ludum ego suum ergo ludum ist offline
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AW: Bezirksklasse Gr. 3 07/08

Hallo zusammen,

nachdem ich nach 10 Wochen fern ab des TT und des nordhessischen Chaos wieder da bin, die Möglichkeit genutzt habe, die Konversation dieser Spielklasse Revue passieren zu lassen, gilt es, nachdem Andy ja schon nach meiner Person gefragt hat (Beitrag 36), Standpunkt zu beziehen und zurückzuschiessen. Jedoch war im Juli eigentlich noch alles okay. Ich hatte Lust und das obwohl wichtigere Dinge vorhanden waren (Beitrag 52, 41). Das perfide Spiel, welches folgen sollte, war für mich da noch nicht absehbbar. Vor allem wenn ich sehen muss, dass man sich auf der HP zu Dingen äussert, von denen man wie unsere Grebensteiner Freunde, gar keine Ahnung hat. Somit folgt hier der erste und zugleich letzte Beitrag von mir. Denn die Aussage ich hätte mich aus dem Team gespielt stimmt in mehrfacher Hinsicht nicht. Erstens ist das, was da aufgetreten ist, kein Team, sondern eine Ansammlung von Personen mit gleichem Shirt. Zweitens handelte es sich um eine Dreiklassengesellschaft. Die glorreichen Spieler der ersten Mannschaft des letzten Jahres und der restliche Abschaum. Folge: Ich habe zu dieser Mannschaft („Anmerkung des Autors: Trümmerhaufen) nie dazugehört. Oder um es mit den Worten von nido zu sagen, habe den Platzhalter einnehmen dürfen, den N. Schmidt in Immenhausen hätte haben sollen (Beitrag 12). Dass man gewisse Personen gar nicht kannte zeigt auch Beitrag 41. Na welcher Depp hat schon die 1.6. Und es wurde ja auch alles gut. Im November war man den unnötigen Ballast los. Zweitens habe ich für mich, nachdem ersichtlich war, dass hier die Menschlichkeit und der Spass auf der Strecke bleiben bereits Mitte September entschieden, die Rückrunde definitiv nicht mit dem Rest dieser Personen an die Tische zu gehen. Zumal wenn diese neben TT-Bällen, TT-Schlägern, TT-Blatten (Beitrag 24, 36) und selbstverständlich TT-Alkohl (Beitag 55) nichts kennen. Die Angst abgefüllt zu werden scheint mir jedoch bei diesem Training unbegründet (Beitrag 59). Begrifflichkeiten wie Privat- oder Berufsleben scheinen nicht bekannt zu sein. So das sich eine Atmosphäre einstellte, die ich als nicht angebracht und schon gar nicht leistungssteigernd bezeichnen würde. Erschwerend kam hinzu, dass zwei Rädchen in der Maschinerie nicht so funktionierten, wie man sich dass ausgemalt hatte. Denn die Tatsache, dass man ein Spiel verlieren darf (Beitrag 35) war einerseits nicht erlaubt und andererseits freute man sich über „eigene“ verlorene Spiele. In einem Wahnsinn von Aufstiegseuphorie, ich würde eher von ungesunder Aufstiegswut, Aufstiegszwang und Realtitätsferne sprechen, natürlich ein absolutes Kapitalverbrechen wenn man nicht die Leistung bringt, die verlangt wird und es wagt zu verlieren. Es war halt doch die Angst (Beitrag 54). So einiges war schon kein Ernst sondern im warsten Sinne des Wortes Bierernst (Beitrag 60). Erst übertriebener Ernst und dann übertriebener Bierfluss, bei dem einige unerhörter weise nicht mitspielen (Beitrag 78) – Folge: Auswechseln. Zumindestens zeigt sich Bier und Aufstieg vertragen sich nicht (Beitrag 82) Und das, obwohl ich schon im April gesagt habe ich wäre der falsche in dieser Mannschaft. Dabei hatte ich mir eigentlich nichts vorzuwerfen, da ich die Trainingseinheiten, die möglich waren, auch wahrnahm (Beitrag 40). Da ein Einsatz in der II. Mannschaft auch nicht möglich schien, beschäftigte ich mich mit dem Thema „Wechsel“. Denn ich habe besseres am Wochenende zu tun als unnötige 6 Stunden auf der Autobahn zu verplembern, zusätzlich 5 Stunden in irgendwelchen Turnhallen überflüssigerweise herumzuhängen, wo ich mich nachher frage warum ich da war und noch mindestens drei weitere Personen auf mich hätten verzichten wollen, mein Geld zum Fenster oder sollte ich besser sagen zum Auspuff herauszuwerfen und mir dumme Sprüche und Beleidigungen anzuhören, so dass man am Ende eines Wochenendes irgendwo auf der Autobahn sagen muss. Scheisse, kein Spass gehabt, nur Ärger und warum habe ich die Kaserne, den Ort der Glückseeligkeit, des Friedens und der Ruhe eigentlich verlassen. Thema war also ein Wechsel zu einem Verein in die schöne Heide. An erster Stelle natürlich zu dem Verein, bei dem ich trainierte. Dummerweise fanden parallel dazu Serienspiele statt. Und es kam wie es kommen musste. Es ging natürlich genauso weiter, wie diese beschissene Serie begonnen hat. Und irgendwann haut es selbst den stärksten Stier um. Irgendwann ist jedes Fass einmal voll. Irgendwann steht es einem nicht bis Oberkante Unterlippe sondern noch drüber. Kurz irgendwann ist jedes Fell einmal verteilt. Oder um es historisch auszudrücken, „aliae actae sunt“ und es wurde der Bär erlegt, dessen Fell schon längst verteilt war. Kurz um. Tatort Grebenstein und die Taten, zu denen sich gewisse Grebensteiner ja schon mannigfaltig geäussert haben, ohne doch eine Ahnung zu haben. Folge war ich meldete mich aus dem Funkkreis ab und wollte alles nur keine weissen Bälle, grünen Tische oder komische Essbrettchen sehen. Kurz um 10 Wochen kein Sport asiatischer Herkunft mit kleinen Bällen, da ich bei dem Gedanken sofort wieder Angstzustände und Schweissausbrüche bekam. In diesem Verein (Anmerkung des Autors: Gebilde aus 6 Personen gleicher Shirtfarbe) hatte man mir den Spass, die Freude und die Begeisterung für diesen Sport, dem ich 15 Jahre mit Euphorie, Verlässlichkeit und Motivation nachging, innerhalb von fünf Spielen, vollends genommen. Alles was ich noch wollte war nur eins. Keinerlei Verknüpfung zu diesem Horrorszenario in fünf Akten. Es folgten Konversationen mit dem KL und der Führung. Doch einen Wechsel wollte ich nicht mehr. Zum einen war der Antrieb zu diesem Sport bei gleich null. Zum anderen hätte ich in einem neuen Verein jemanden aus der Mannschaft gekegelt. Schliesslich sind Wechsel zur RR eher ungewöhnlich. Und ich habe schliesslich am eigenen Leib gerade erst verspüren müssen, was passiert, wenn man aus Leistungsgründen unelegant ausgetauscht wird. Zusätzlich wäre ich vom MMB verschwunden und der Rest des Vereins hätte aufrücken müssen. Kurz ich hätte viele getroffen, mit denen ich 15 Jahre lang Spass hatte. Die Täter jedoch, die vor einem stehen, die hätten nichts gespürt. Kurz um, es hätte die absolut falschen getroffen. Aber egal. Ich habe auch wieder erkannt, dass man bei diesem Sport mit den richtigen Personen Spass haben kann. So dass es auch mich wieder an die Tische dieser Welt treiben wird. Jedoch mit Sicherheit nicht beim SVE. Von einem Wechsel zu diesem Verein kann ich nach 15 Jahren Erfahrung nur abraten. Und das hier vieles im argen liegt zeigt meiner Meinung nach gerade auch die Historie. Ohne dass ich es wusste, ein Wechsel zur RR 07/08. Jedoch noch gravierender der Abgang von A. Sidon letztes Jahr, wo man sich fragte warum? Jetzt weis ich warum. Nur ich muss sagen, ich hielt es keine ganze Serie aus. Von daher Andi meine Hochachtung und mein Respekt für diese Leistung.
Jedoch muss ich mit Entsetzen feststellen, dass man nicht nur in E. so deppert ist zu begreifen, dass man am gleichen Strick ziehen sollte. Oder wie kann man erklären, dass sich N. I so vehement von N. II differenziert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der jenige, über den man hier auf solch respektlose Art und Weise herzieht, jemand ist, dem dieser Verein viel zu verdanken hat, der in seinem Leben privat (was wichtiger ist) wie auch sportlich sehr viel erreicht hat. Zu erwähnen sei nur ein Beitrag über ihn in der Presse im Format A3. Dies ist auch mit den noch größeren Respektlosigkeiten seitens des Gastes nicht zu erklären. Womit ich direkt beim nächsten Punkt bin. Wenn ich eine solche Kluft zwischen verschiedenen Personen des gleichen Vereines sehe, und dazu noch meine eigene jüngere Vergangenheit betrachte, würde ich Mister X (backside) in den Reihen von N. II vermuten.
Was die Aufstellungen der Rückrunde betrifft, behaupte ich mal, dass nicht nur Andy, der seine prognostizierte Bestform (Beitrag 30) in der Hinrunde gut versteckt, enorm auftrumphen wird. Sicherlich wird auch Sportkamerad Kramer hinten eine Hausnummer darstellen. Und was mich freut, so wird Loui, auch wenn jetzt im vorderen Paarkreuz (jedoch in einer anderen Mannschaft), so einige (ich hoffe zwei im Derby) am Tisch in Verzweiflung bringen. Jedoch ist der „TT-Experte“ der Spielklasse schon gefunden. Bälle machen hat schliesslich schon im Juli gesagt, dass andy zur Rückrunde hinten spielt (Beitrag 35). Jedoch stimmt die Aussage von Bälle machen, man mag keine Gerüchte nicht, wie man sieht (Beitrag 45).

Was den Aufstieg angeht wage ich schon einmal die Prognose und gratuliere dem TSV. Was den Abstieg angeht, so muss ich bei dieser engen Entscheidung mit dem Herzen sagen, hoffentlich trifft es nicht SVE II. Jedoch um den TSV Niederelsungen, würde es mir enorm leid tun.
So hätte ich wohl besser mal besser in der 1. KK spielen sollen wie Bälle machen (Beitrag 40). Denn das ist eine friedliche Klasse (Beitrag 60) und man darf sogar ein Spiel verlieren. Denn eigentlich wollte ich auch spielen (Beitrag 50). Doch irgendwie hatten da einige was dagegen.
Damit habe ich mich meiner Meinung nach zu allen offenen Fragen geäussert, kann nur sagen, dass mir für ein solches Verhalten das Verständnis fehlt. Unter dem Strich bleibt das man mir eine Serie innerhalb von wenigen „Spielen“ zerstört hat, bei der ich sagen muss, dass ich eigentlich kein Spiel gehabt habe, wie ich es mir gewünscht hätte. Doch ich lasse mir diesen Sport nicht madig machen, und so kann ich nach 10 Wochen der Reflektion sagen „it will go on“. Ein Ziel wurde damit „Gott sei dank nicht erreicht“. Es wird in einem anderen Verein weitergehen und damit melde ich mich aus dem nordhessischen Orbit ab.

cg
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