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Alt 05.09.2002, 23:26
A.Rendler A.Rendler ist offline
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Regeländerungen

Regelentscheidungen 40 mm-Ball

Spitzensport:

Es hat mich immer begeistert, zu hochklassigen TT-Turnieren zu fahren, um zuzuschauen, wie nahtlos und perfekt Spitzenspieler mit dem TT-Ball umgehen können. Life zu sehen, ist hautnahes Miterleben als im Fernsehen ein Life-Spiel zu verfolgen, denn da fehlt die Zuschauerkulisse und die mitreissende Begeisterungswelle aller anwesenden Zuschauer.

Die 11-Punkte-Regel ist eine unvermeidliche Folgeregel, da die Ballwechsel nun wesentlich länger dauern als beim 38 mm Ball.
Der risikofreudige Spielwitz, den wir als Zuschauer so begehren, wird nun vornehmlich durch Sicherheitsspiel ersetzt, da ein Satz und Spielverlust schnell erreicht ist.

Breitensport:

Eine Regeländerung für alle - nur zugunsten der Fernsehrechte - fand ich damals sehr abwegig und schlecht gewählt, denn Profitdenken gehört nicht zu den ehrenamtlichen Idealen unseres Sports, den wir als Jugendbetreuer besonders lieben.

Tischtennis ist im weiteren Sinne bei vielen eine Kopfsache. Viele ältere Spieler, die über Jahrzehnte mit dem 38 er spielten, können sich sehr schlecht bzw. überhaupt nicht an den neuen Ball gewöhnen, denn der 40 mm Ball setzt ein erhöhtes und ständiges Bewegungsspiel voraus.

Aufschlagsregel:

Die neue Aufschlagsregel finde ich in Ordnung. Diese Regel hätte schon wesentlich fruher kommen müssen, da ein verdeckter Anschnitt eines Balles unfair ist. --

Im Gesamten gesehen, hat unser Minderheitenaktivsport gegenüber anderen Sportheiten unter den Entscheidungen sehr gelitten, zumal das dazugehörige, neue Spielmaterial unter dem €uro immer teurer wird. Wenn das geeignete Material eine Voraussetzung ist, um Talente zu sichten und weiterzubilden, so sollten die ansässigen Vertriebsgesellschaften nicht weiter an der Preisschraube drehen, denn andere Sportarten sind preiswerter.
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