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Zitat von Petar
Hans Wilhelm Gäb und Eberhard Schöler haben in der Tat unendlich viel für das Tischtennis getan. Viel zuviel...
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Zum Beispiel zur Saison 1987/88 kurzerhand durchgeboxt, dass für amtierende Nationalspieler anderer Länder ab sofort in der ersten Bundesliga keine Spielberechtigung mehr vergeben wird. Der hehre Hintergedanke damals: Plätze für den deutschen Nachwuchs schaffen.
Leider ging der Schuss nach hinten los: Appelgren, Waldner, Persson und Co. wurden eiskalt abserviert - und die Liga fortan nachhaltig durch mehr oder weniger abgehalfterte Asiaten infiltriert. Bereits hier setzte ein stetiger Rückgang an Medieninteresse und Zuschauerzahlen ein.
Natürlich haben die Herren Gäb und Schöler in ihrer Amtszeit auch Positives geleistet - sich um das Fortkommen unserer Randsportart jedoch niemals sooo verdient gemacht, wie weiland ein Dr. Dieter Mauritz. Oder der selige Jupp Schlaf:
Auch wenn Leibesumfang und Machtfülle hier durchaus korrespondierten; der wohlgenährte Ex-Generalsekretär als gefürchteter Genießer vor dem Herrn bei Veranstaltungen aller Art regelmäßig die Speisekarten diverser Sternehotels nahezu aller europäischer Metropolen plünderte und es auch sonst mit der Spesenabrechnung nicht so genau nahm.
Dafür hatte Schlaf seinen Laden stets im Griff. Kurze Entscheidungswege und knackige, unmißverständliche Anweisungen an die Untergebenen. Nur so ging's voran mit unserm müden Funzelsport. Zumindest bis zu seiner fristlosen Entlassung im Jahre 1982.
Solch ein Schicksal wird einem Frank Müller jedoch niemals widerfahren. Schließlich lautet seine löbliche Devise nicht Gelder abziehen, sondern investieren...die Mäuse immer munter raus aus dem Gehäuse...
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