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Alt 28.01.2008, 15:34
ceo_nttc ceo_nttc ist offline
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AW: Herren Bezirksklasse 7 - 2007/2008

Liebes Forum,

auch von meiner Seite aus einen herzlichen Glückwunsch an die „TT-Freunde“ von SW Düsseldorf II. Der Sieg geht wohl in Ordnung, denn unsere spielerischen Mittel reichten nicht aus, um die mangelnde Fairness der SWen Paroli bieten zu können.

Zu den Fakten:

1. Sebastian Redlich schwingt sich zum Gralshüter der TT-Regeln auf und moniert (wie im Hinspiel) die Aufschläge von Sascha Schapiro. Wie Sascha nach dem Spiel berichtete, sollte er darauf verzichten, vor dem Aufschlag seinen Schläger unterhalb des Tisches zu halten; ein Verbot existiert allerdings seit der letzten Reform der Aufschlagregeln nicht mehr! Dass Sascha Schapiro es im Übrigen auch gar nicht nötig hat, sich einen Vorteil durch regelwidrige Aufschläge zu verschaffen, hat er auch gegen SW wieder eindrucksvoll bewiesen.

Unsportlich ist das Verhalten von Sebastian Redlich deshalb, weil er gegen die (angebliche) Regelwidrigkeit bei seinen Gegnern massiv protestiert aber wie „selbstverständlich“ nichts gegen die regelwidrigen Aufschläge seiner Mannschaftskollegen unternimmt und dies damit begründet, dass ja der Gegner auf die Regelwidrigkeit hinweisen könnte. Aber hier gilt: Wer im Glashaus sitzt ….!

Bemerkenswert ist auch, dass Doron Sabo in vierzehn Sätzen keinen einzigen regelgerechten Aufschlag zustande bringt und sich durch die Art seiner Aufschläge einen deutlichen (unfairen) Vorteil verschafft. Dennoch haben wir, weder bei ihm, noch bei den anderen Spielern, regelwidrige Aufschläge moniert!

2. Beim Spielstand von 9:10 (bei 1:2-Satzrückstand) schlägt Doron Sabo aus seiner Vorhand (zu lang) in die Vorhand von Uwe Kirschbaum auf. Uwe punktet mit einem diagonalen (also in die VH von Sabo – er kann den Ball deshalb gar nicht gefangen haben) VH-Topspin zum vermeintlichen Sieg. Der Schiedsrichter (Pascal Kampa) macht den Eindruck, dass auch für ihn das Spiel beendet ist. Aber Doron Sabo will plötzlich einen Netzaufschlag erkannt haben; vermutlich ist er damit der Einzige, dem dies aufgefallen ist! Nach einer heftigen Diskussion lässt Uwe Kirschbaum (man darf hier zu Recht von einer, den Tischtennisspielern immer wieder nachgesagten [gilt allerdings für einige SW-Akteure nicht], sportlichen Fairness sprechen) eine Wiederholung zu.

Fünf Ballwechsel weiter – beim Spielstand von 12:12 – spielt Doron Sabo aus seiner Rückhand (der Ball befindet sich zum Balltreffpunkt links von der gedachten Verlängerung der linken Tischkante) an die (rechte, aus Sabo’s Sicht linke) Seite der gegnerischen Tischhälfte. Weder der Klang noch die Flugbahn sprechen dafür, dass dieser Ball die Kante der Tischoberfläche berührt hat (Achtung: physikalische Gesetzmäßigkeiten gelten auch im Tischtennis!). Nach einer erneuten Diskussion wird der Punkt für Doron Sabo gezählt, der dann im fünften Satz den entscheidenden Zähler für SW „erspielt“.

Nach seinem Spiel behauptet Doron Sabo, dass er diesen Ballwechsel wiederholt hätte, der Schiedsrichter aber den Punkt zählte, da er den Ball an der Kante gesehen haben will. Dass Pascal Kampa von seiner Position das gar nicht beurteilen konnte, ist für diejenigen, die schon einmal auf einem Schiedsrichterstuhl gesessen haben, leicht nachzuvollziehen.

3. Ebenso leicht nachzuvollziehen ist, dass dieses Spiel sehr wohl den entscheidenden Einfluss auf die folgenden beiden Einzel hatte. Hier kann nicht von einem „unprofessionellen“ Verhalten gesprochen werden. Wer mit Emotionen den Sport betreibt, der lässt sich eben manchmal durch eine Situation, in der man sich (zu Recht) ungerecht behandelt fühlt, vom eigentlichen Weg abbringen. Andreas Wyrwoll und Peter Mikitisin haben dennoch alles gegeben, um sich gegen diese Unsportlichkeiten zu wehren!

4. Stefan Sass hat, auch wenn er gar nicht selber anwesend war, richtig aus der Verabschiedung durch Sebastian Redlich zitiert.

Ich finde, dass die Bemerkung „wir waren eh besser und hätten sowieso gewonnen“ [sinngemäß zitiert] Sebastian Redlich nachdrücklich charakterisiert (obwohl es mir schwer fehlt den Begriff „Charakter“ mit Sebastian Redlich in Verbindung zu bringen).

5. Und glaubt man, dass es eigentlich nicht mehr schlimmer werden könnte, belehrt uns Sebastian Redlich eines Besseren. Nach dem Spiel! trägt er auf dem Formular ein: „Spieler Siantidis tritt mit anderem roten Trikot der 2. Mannschaft an.“ Das ist zwar korrekt, war aber bereits zu Spielbeginn erkennbar. Daher ist diese Bemerkung als Nachtreten der übelsten Sorte zu werten! Sofern eine Ordnungsstrafe verhängt wird, werden wir diese gerne bezahlen.

Auch heute – mit dem Abstand einer Nacht – ist Sebastian Redlich bemüht, durch falsche Darstellungen der Sachverhalte, seinen „Charakter“ zu offenbaren.


Ich gönne jedem Gegner einen Erfolg gegen unsere Mannschaften, sofern er denn mit spielerischen Mittel errungen wird. In 32 Jahren Tischtennis habe ich ein so unfaires und ungerechtes Verhalten nicht erlebt. Danke liebe SWen, dass ich um eine weitere Erfahrung reicher geworden bin!

Dennoch fordere ich die kommenden Gegner der SWen auf, dieser Mannschaft mit der gebotenen Fairness zu begegnen.

ceo_nttc
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