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Alt 28.01.2008, 19:37
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martinspin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Tischtennis I: Sieg oder Niederlage

Hoi Cheftrainer

Zitat:
Zitat von Cheftrainer Beitrag anzeigen
Es gibt aber noch genug (zumindest in Deutschland) die ehrgeizig sind und hart trainieren. Die machen das für Erfolgselebnisse im Wettkampf. Im Nachwuchskader steht das "Spielen" nicht im Vordergrund.

Es ist halt eine Frage des Ziels:

a) Willst Du eine geringe Abbrecherquote sprich Spieler die den Sport ein Leben lang betreiben, dann sollte man Deine Vorschläge umsetzen.

b) Weil man aber international bestehen, dann wird hart trainiert. Und zwar mit einem extremen Trainingsumfang der im Jugendalter weiter ansteigt (also das Alter wo man wegehene will, erste Erfahrungen in vielen Bereichen sammelt usw) Trotzdem scheint es zu funktionieren.

Jeder Nachwuchsleistungssport kann ernsthaft nur mit Variante b) funktionieren. Hat jemand zu wenig Motivation gibt es andere die diesen Ehrgeiz aufbringen und die damit verbundenen Opfer bringen.
Wurde eigentlich schon je einmal versucht, Jugendlich mit Spiel & Spass auf ein internationales Niveau zu bringen?

Wenn ich mir so überlege, wie Jugendliche auf reines Spielen abfahren, dann müssten die eigentlich von Tischtennis kaum genug kriegen können. Man würde dem nicht mehr unbedingt Training sagen, aber vom zeitlichen Umfang her wäre so was wahrscheinlich noch intensiver. Die "Trainingsmethoden" müssten sich natürlich grundlegend ändern. Reines Drillen wäre nur für solche angebracht, die grossen Gefallen daran fänden. Für andere gäbe es viel lustbetonte Möglichkeiten, die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Natürlich wäre viel Phantasie von Trainerseite her gefragt. Die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Jugendlichen wäre partnerschaftlich. Die Trainer und Coaches würden den Jugendlichen sehr viele Möglichkeiten aufzeigen und die Kinder könnten daraus auswählen. Jeder könnte in seinem eigenen Tempo fortschreiten und es ist von Anfang an nicht klar, welches Kind nun wie weit kommt.

Gruss, Martin
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