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Verstärkung für Walser Tischtennis-Damen in 2. Bundesliga
Allgäuer Anzeiger
Riezlern/Kleinwalsertal (ös).Die Tischtennis-Damen des SV Casino Kleinwalsertal werden mit zwei starken Neuzugängen die kommende Saison in der zweiten deutschen Bundesliga-Süd bestreiten: Viel Erfahrung bringt Yang-Xu Yanhua mit, jugendliche Unbekümmertheit Angelina Gürz, eine der hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchsspielerinnen.Bislang hat es Tischtennis-Chef Helmut Kromp immer wieder geschafft mit einem vergleichsweise geringen Budget eine Mannschaft für die zweite Bundesliga-Süd zusammen zu- stellen, die der Konkurrenz das Fürchten lehrt. Doch für die Saison 2002/2003 dürften die Tischtennis-Lorbeeren für die Kleinwalsertaler Abordnung vermutlich höher hängen, als dies in den bisherigen erfolgreichen Zweitligajahren der Fall war. Der SVCK strebt als Saisondritter des vergangenen Jahres offiziell nur einen Platz unter den besten Vier der Tabelle an. Doch dafür hätte man wohl nicht gleich die überaus erfahrene Chinesin Yang-Xu Yanhua holen müssen. Die langjährige Spitzenspielerin des TuS Jahn Soest und Ehefrau des Plüderhausener Spielertrainers Yang Jianhua hatte nach ihrer Einbürgerung in Deutschland nach mehrjähriger Babypause in Coesfeld ein erfolgreiches Erstliga-Comeback gefeiert und zuletzt im italienischen Sgonico überzeugt. Ihre zweijährige Bundesliga-Erfahrung und ihre Europapokal-Einsätze verheißen für das Walser Team von Trainer Walter Grabner eine spielstarke Verstärkung. Hinter der Walser Nr. 1, Jana Dobesova, wird Yang-Xu Yanhua als Nr. 2 antreten und damit für eines der wohl stärksten ersten Paarkreuze in der Liga sorgen.Die sympathische Sportlerin sieht nach ihrem zweijährigen Italien-Engagement das Kleinwalsertal als Sprungbrett zurück in die Bundesliga. Allein schon deshalb wird der SV Casino Kleinwalsertal von der Ligakonkurrenz mit als Titelfavorit gehandelt. Auch deshalb, weil mit der 14-jährigen Angelina Gürz von Wombach eine der besten deutschen Schülerinnen verpflichtet wurde. Die beiden starken Neuzugänge sind wohl mehr als nur ein Ausgleich für den Weggang von Martina Erhardsberger, die zum Titelaspiranten Nr. 1, dem TSV Schwabhausen, gewechselt ist.
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