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Zitat von Nacki
Oh, diese armen Schiedsrichter. Zeit stoppen. Welch' komplizierte Aufgabe, zumal da ja seit Einstein auch was war mit Relativität und komplizierend hinzukommt. Bei anderen Sportarten gibt es Leute, die die ganze Zeit nichts weiter machen, als eine Uhr zu bedienen, oder diese immer auch im Blick haben müssen.
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Man stelle es sich einmal die Situation vor, eine Zeitspielregel solle eingeführt werden, dann kämen Kommentare wie "Was? Soll der Schiedsrichter etwa jeden Ballwechsel mit der Stoppuhr messen? Lachhaft!". Es sollte doch natürlich sein, Regeln hin und wieder auf ihren Sinngehalt zu prüfen und ggf. zu streichen,
wenn sie so bedeutungslos geworden ist.
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Wenn es aber doch als zu lästig und unbedingt reformbedürftig empfunden wird, sollte man den Schiedsrichtern einfach einen Ermessensspielraum geben.
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Finde es etwas seltsam das Abschaffen einer Regel als "Reform" zu bezeichnen. Das ist nicht einmal ein "Reförmchen". Zum Thema: Ein Ermessensspielraum kann zu Streitigkeiten führen, siehe Boxsport, wo sogar einem eigentlich klaren Gewinner aufgrund des großen Ermessens der Punktrichter der Sieg abgesprochen werden kann. Regeln sollten möglichst objektiv und nachvollziehbar sein.
Mist, das war jetzt off-topic, also noch was zu Schlager gg. Vladi: sicherlich konnte man sehen, daß Werner spritzig und kämpferisch war, wie lange nicht mehr. Aber daß das Spiel kippte, nachdem Samsonov eigentlich in dern ersten Sätzen klar dominiert hatte ist mir immer noch ein Rätsel. Bei Werner klappte ab dem vierten Satz auf einmal alles und bei Vladi nicht mehr. Die Aufschläge von Werner, die er anfangs noch gut returnierte bzw. Werner sogar um die Ohren zog, wurden für ihn immer mehr zum Problem, dann spielte er auch noch offen mit, und wurde immer passiver. Ein völliger Einbruch, wie ich ihn so von Vladi nicht kenne.