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Alt 10.02.2008, 22:39
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CarstenSchmidt CarstenSchmidt ist offline
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AW: Spielstärke des Trainers

Also ich bin der Meinung, dass ein gesunder Mittelweg der richtige ist. Ein Mann, der es nur mit der Theorie versucht muss sich erstmal beweisen in seiner Abteilung und gerade bei Schülern ist das schwer. Denn kennen wir alle nicht die Situation? Ein Schüler soll etwas bestimmtes machen, bekommt es aus irgendwelchen Gründen nicht so hin, wie der Trainer es gerne sehen möchte und sagt dann als letzte Instanz: "Kannst du mir das mal vormachen?" Und dann steht der Trainer da mit seinem geballten Wissen an Theorie. Denn irgendwann sind Erklärungen ausgedient bei einem Anfänger und wenn du dann nicht selber in der Lage bist, das zu zeigen, was du sehen willst hast du einen schweren Stand bei den Kindern. Denn die meisten Kinder haben eben nicht das Verständnis dafür, dass erfolgreiches Training mehr auf die Theorie baut als auf die Praxis.
Und deswegen: Sicherlich haben hier viele Recht, die sagen, dass ein Trainer viel Theorie beherrschen muss. Er muss die Kinder stets motivieren können, egal in welcher Situation, er muss sich in das Kind reindenken und er muss vor allem mit Kindern umgehen können bzw. mit einem Menschen, der ein ehrgeiziges Ziel hat. Aber ich denke es ist nicht schlecht, wenn er auch ein gewisses Spielniveau selber hat und so auch mal ein guter Trainingspartner für die Kiddies ist.
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