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Alt 16.09.2002, 15:52
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aleol ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Der Hauptunterschied ist eben, daß sich bei Olympia viele Leute Sportarten anschauen, für die sie sich sonst nicht so interessieren, vor allem, wenn Deutsche gut abschneiden.

Das kann zu einer kurzfristigen Popularität führen, die es dann auszubauen gilt, da hätte z.B. ein Olympiasieger Boll ganz gute Chancen, weil er jung ist, und gute Chancen hat, seine Popularität über weitere Erfolge aufrecht zu erhalten.

Ein Welt- oder Europameistertitel führt meist nur zu weniger neuer Popularität, weil solche Turniere von vornherien zumeist nur von Leuten verfolgt werden, die sich eh für diese eine Sportart interessieren.

Gute Beispiele für Sportler, die bei olympischen Spielen aus dem Schattendaein herausgetreten (allerdings oft auch schnell wieder darin verschwunden) sind, sind Amelie Lux (Surfen, Silber Olympia 2000), die Curling-Mannschaften (tolle Einschaltquoten bei Olympia 2002) Robert Bartko (Bahnradrennen), Oliver Caruso und Ronny Weller (Gewichtheben, Medaillen 1996) Ulrich Kirchhoff (Springreiten, Gold 1996) Maik Bullmann (Ringen, Gold 1992) Arnd Schmidt (Fechten Gold 1992) etc etc.
Das sind alles Leute, die wahrscheinlich vorher auch schon Erfolge hatten, die ich persönlich vor ihren Auftritten bei Olympia aber nicht kannte. Und ich denke das selbe könnte auch beim Tischtennis passieren.
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