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Sorry Christian, deinen Tipp mit der Ballmaschine finde ich nicht sehr gut. Tischtennis zeichnet sich dadurch aus eine höchst arrhytmische Sportart zu sein, in der Tempo, Platzierung, Rotation und Flughöhe der ankommenden Bälle ständig variieren und nicht vorherzuplanen sind. Es ist ein wesentliches Element des Tischtennis diese Variablen zu antizipieren und möglichst schnell darauf zu reagieren. Aus diesem Grunde muss im Training auch versucht werden möglichst viel dieser ganz wesentlichen Elemente zu berücksichtigen.
Ballmaschienen lassen wenig dieser Forderungen zu:
- Sie führt keine Schlagbewegungen aus und lässt damit keine Antizipation zu.
- Sie kann nur in sehr begrenztem Maße unregelmässig spielen. das betrifft sowohl die genannten Variablen, als auch die Frequenz des Einspiels.
Auch wenn mein Beitrag nicht wirklich zum Thema Fehlerkorrektur beiträgt, so will ich damit zumindest klarstellen, daß für mich Fehlerkorrektur auch im Techniktraining nicht zu einem Selbstzweck werden darf, sondern immer in einen möglichst praxisnahen Zusammenhang gestellt werden muss. Aus diesem Grunde ist es bei mir Pflicht technische Fehlerkorrektur immer in kombinierte, unregelmässige und kombiniert-unregelmässige Übungen einzubauen. Einfach-regelmässige Übungen können nur ab und an zu besonderen Trainingszwecken für kurze überschaubare Zeit aus dem Zusammenhang gerissen trainiert werden. Das gilt bei mir übrigens schon für die absoluten Anfänger! Da führt einfach nichts dran vorbei.
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"Abwehr ist die beste Verteidigung" Kai Ströde 2006.
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