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Alt 17.02.2008, 03:42
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AW: Zwischen Lichtensteiner Stiftungen und machiavellistischer Macht.. Deutschlands B

Zitat:
Zitat von Janus Beitrag anzeigen
Wenn es am gestrigen Valentinstag in den Kölner Vororten morgens geklingelt hat, stand in der Regel ein Fleuropangestellter in der Tür.

Bei manchem um sieben Uhr früh auch der Staatsanwalt samt Gefolge...

Ich nehme mal den derzeitigen Fall Klaus Zumwinkel mal zum Anlass, hier mal eine generelle Diskussion über Deutschlands Top-Führungskräfte anzufachen.

Wenn selbst so eine profilierte Person wie Zumwinkel sich zu Steuerhinterziehungen hingibt, scheinen die Diskussionen um unsere Unternehmensführer zu Recht im öffentlichen Fokus zu stehen. Was veranlasst solche Leute, den Bezug zur Realität dermaßen zu verlieren. Geld scheint doch den Charakter zu verderben und sich Raffgier zu einem beherrschenden Charakterzug der Managerkaste entwickelt zu haben.

Wie steht ihr zu dem Thema und welche Meinung habt ihr zu Begrenzung der Vorstandsgehälter?

Bitte um niveauvolle Beteiligung

Greetz

Janus
tjaja,wie oft präg ich hier solche redensarten wie der schnöde mammon,oder geld verdirbt den charakter,auch wenns viele immer nicht hören wollen,aber man sieht wie oft diese floskeln ganz einfach der realität entsprechen.ich denke solche leute veranlaßt reine habgier,den bezug zur realität zu verlieren.sie bekommen den hals einfach nicht voll genug.anstat zu sagen ich hab millionen und hab ein nahezu perfektes leben,nein es reicht eben nicht,die gier nach noch mehr treibt sie eine teuflische spirale.wer so viel hat verliert die normalität und will immer mehr,weil es irgendwann scheinbar nicht mehr reicht viel zu haben.nein sie wollen unendlich viel haben.und darum verdirbt geld ganz gewaltig den charakter.

nicht falsch verstehen,keine neiddebatten,wer anständig was leistet,soll anständig was verdienen,absolut kein thema.aber mal ganz im ernst,sind solche millionengehälter der manager gerechtfertigt während der kleine mann,die cents umdrehen muss?ich denke ganz einfach nicht,weil die verhältnissmäsigkeit verloren geht.weitere beispiele sind fußballprofis usw und sofort.ich denke man sollte auf jeden fall die vorstandsgehälter begrenzen und allgemein die gehälter ab einer bestimmten einkommensklasse transparenter gestalten,um solche mafiose strukturen präventativ vorzubeugen.außerdem sei gesagt,dass solche steuerdelikte in dieser größenordnung beileibe keine kavalierdeslikte sind,und zumwinkel nur die spitze des eisbergs ist.wer sich dann wieder mit dem schnöden mammon frei kaufen kann von schuld,ist meiner meinung nach am prinzip des rechtstaats vorbei.in dieser größenordnung hilft nur knallhart 10 jahre knast,wenn ich gar lebenslang.denn wir sprechen nicht von ein paar euro,sondern von millionen,und im gesamten sollen es sogar 30 milliarden euro sein,die an vater staat vorbeigeschleust worden sind.macht die gauner endlich habdicht,sonst verliert der rechtstaat deutschland bald vollkommen seine glaubwürdigkeitzumwinkel und co haben bereits ihr gesicht verloren,das sie durch keine tat der welt wieder zurückgewinnen werden können,soviel steht fest!

Geändert von Turboblock (17.02.2008 um 03:54 Uhr)
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