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AW: Tischtennis I: Sieg oder Niederlage
Hallo Jungs.
Die Frage, die Martin aufgegriffen hat, ist genau mein Problem! Ich treibe gerne Sport und bin gerade beim Tischtennis nicht nur mit Leib sondern manchmal auch zu viel mit der Seele dabei. D.h. ich spiele im Training recht befreit, spiele in der Regel auch besser, da ohne Erfolgsdruck (den ich mir selbst gebe). Ich spiele immer dann verhaltener, wenn es "um was geht". Durch das zu viel denken, spiele ich nicht am Limit und verliere dadurch oft aus Dummheit, weil ich mich nicht unter Kontrolle habe. Ich schreibe nicht rum oder ähnliches, aber ich spiele halt nicht so wie ich es kann. Jetzt am Wochenende wars wiederum identisch. Man sagt mir immer sowas nach wie "Du hast Potential!", aber ich schöpfe es dummerweise nicht aus. Ich bin zu sehr der Spieler, den der Wettbewerbsgedanke verändert. Das hat sich zwar in den letzten 1,2 Jahren verändert, aber ich bin bei weitem nicht da wo ich sein könnte. Mir ist bewusst, dass das eindeutig ein mentales Problem ist, jedoch fällt es mir schwer dieses Problem irgendwie loszuwerden. Ich kann ein Meisterschaftsspiel nicht nur als "Spiel" sehen, sondern es ist halt "Wettkampf" und da will ich oftmals zu sehr den Sieg, was dann nicht selten eine Niederlage als Resultat hat.
Gruß!
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