Zitat:
Zitat von Kay Seyffert
@Kurnik
Da der Oberschiedsrichter vor Beginn des Spiels auch anhand des Mannschaftsmeldeformulars prüfend tätig wird und im Zweifelsfall sogar Identitätsfeststellung betreiben soll, ist es weniger abwegig, als Du es darstellst, dass er auch vor Beginn des Spiels feststellt, ob die Doppel richtig aufgestellt worden sind.
Dass er in dem Fall eines Fehlers auf diesen aufmerksam macht, liegt im Interesse des Grundanliegens des Sports.
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Es ist also ein Grundanliegen des Sports, dass der OSR eine falsche Doppelaufstellung einer Mannschaft anzeigt und Ihnen die Gelegenheit gibt diese zu revidieren, obwohl sie bereits verbindlich abgegeben wurde?
Somit ist es auch ein Grundanliegen, dass der OSR dadurch verhindert, dass das Spiel 0:9 gewertet wird? und es ist damit auch ein Grundanliegen des Sports, die Mannschaft, welche die Doppel ordnungsgemäß abgegeben hat, und somit ihre Sorgfaltspflicht erfüllt hat, nicht besser zu stellen, als eine Mannschaft, die sich nicht an diese Regel der Wettspielordnung des DTTB hält?
Das solltest Du so vielleicht nochmal explizit bestätigen. Damit ich wirklich glauben kann, dass Du das ernst meinst.
Ich geb dir ja Recht, dass der OSR die Doppel kontrollieren und auf Fehler aufmerksam machen sollte. Allerdings gibt es nach den Regeln keine Möglichkeit, dass der OSR mit der Feststellung, die Doppel seien falsch, gleichzeitig die Option dies zu revidieren, verbinden darf/kann.
Die Wettspielordnung verknüpft die 0:9-Wertung einer falschen Doppelaufstellung ja auch nicht mit der Bedingung, dass der OSR dies schon zu Beginn feststellen muss. Hätte das Spiel ganz ohne OSR stattgefunden, da dieser seiner Pflicht überhaupt anwesend zu sein, nicht nachgekommen wäre, so müsste es trotzdem auch 0:9 gewertet werden.