Doping wird sich wohl genauso wie Wirtschaftsbetrug nie ganz verhindern lassen, da sich viele dadurch einen enormen wirtschaftlichen, sportlichen und auch gesellschaftlichen Vorteil erhoffen. Es wird immer abgewogen werden, wie groß das Risiko ist, dabei erwischt zu werden, und wie groß im Verhältnis dazu der erhoffte Gewinn ist.
Je nach Charaktereigenschaft und Mentalität wird dann die Entscheidung ausfallen.
Je größer der erhoffte Vorteil, umso größer wird dann aber auch die Versuchung und die Risikobereitschaft sein, das lehrt leider die Erfahrung...
Trauen kann man schon seit langem wohl keinem mehr 100%ig, nicht erst seit Zumwinkel, Baumann und vielen andern im Sport und in der Wirtschaft (Siemens, VW etc.) , die bis zu ihrer Überführung sich in der Regel ja als richtige Saubermänner aufführten...(pardon, Baumann ja auch noch danach

)
Und es wird vielen ja auch nicht mal besonders schwer gemacht, weder beim Steuerbetrug noch bei den laschen Dopingkontrollen (Blutkontrollen wurden erst nach einer langen "Karenzzeit" eingeführt, so dass sich die Athleten nun wirklich nahezu perfekt darauf vorbereiten und einstellen konnten...)
Wo nun mehr gedopt wird (mir scheint eher, dass das die eigentliche Frage ist), kann aber natürlich niemand genau beantworten, genauso wie die Frage, was besser/schlechter/weniger gefährlich/ oder verwerflicher wäre, nämlich individuelles Doping oder Staatsdoping!
(Oder halbstaatliches Doping, wie es wohl an der Uni Freiburg betrieben wurde)
Aber es ist wenigstens schön hier zu lesen, dass gerade im TT gar nicht gedopt wird...