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Ich hatte seinerzeit sinngemäss geschrieben: "Ich halte Tischtennis für keinen Mannschaftssport, weil ein Element zum großen Teil nicht existiert, nämlich die Entwicklung mannschaftlicher Strategien wie im Handball, Fussball......"
Und diese Meinung vertrete ich auch noch heute.
Wenn irgendwo ein Bundesligaspiel ist, dann ziehen heute höchstens noch Mannschaftsnamen wie Düsseldorf, Grenzau die sich über Jahre etabliert haben. Selbst Gönnern ist für Nicht TT-Spieler kaum ein Begriff im Gegensatz zu Namen wie Boll, Rosskopf, Fetzner, selbst Schöler oder Stellwag. Diese Effekte wirken sich natürlich auch auf die Vermarktung der Clubs aus.
Nicht zufällig ist die Japanische Turnierserie ein Einzelwettbewerb und kein Mannschaftsturnier.
Wenn heute vom Tischtennis als Mannschaftssport gesprochen wird bezieht sich das alles auf das "Drumherum" aber nicht auf den Sport selbst. Sogar im Doppel, wo man in einer Zweiergruppe agiert ist die "Mannschaft" nur in Bruchteilen beteiligt.
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